26.08.2011

Weiß ist nicht gleich Weiß


Früher fand ich weiße Wände einfach toll, praktisch. Einmal ordentlich gestrichen, brauchte man sich nicht weiter darum kümmern. So sorgte ich auch bei jedem Einzug in eine neue Wohnung dafür, dass alles weiß war. Einmal hatte ich unfreiwillig einen türkisfarbenen Teppichboden, der einen guten Farbkontrast zum Weiß bildete. Ich muss zugeben: Damit fühlte ich mich sehr wohl!

Dann lernte ich, dass ein wenig Farbe das Gemüt erfreut. Die Wirkung von "Sonnengelb" brauche ich nicht weiter zu kommentieren ... Die Farben unterstützen uns, je nachdem, wo welche aufgetragen werden. Weiß hingegen ist kalt. Meine 4 Wände jedenfalls haben sehr viel dadurch gewonnen, dass ich sie zumindest teilweise - wenn auch nur sanft - eingefärbt habe.

Meine Küche zum Beispiel ist im Winter sehr kalt. Deshalb schnappte ich mir beim letzten Mal kurzerhand einen Farbeimer und strich eine Seite apricotfarben an. Die Atmosphäre wurde gleich viel wärmer. Heute kaufte ich mir noch einen roten Bambusläufer für den Küchenboden, so kann der nächste Winter kommen.

Doch worauf ich eigentlich hinaus wollte: Unser Ferienhaus ist drei Jahre alt und innen sehr ansprechend gestaltet - inklusive Wandfarben. Gelb und terrakotta sorgen für Wärme und für ein Gefühl des Willkommen-Seins. Das ist nicht vergleichbar mit weißen Wänden! Mir fällt es jedesmal auf, wenn ich meine Kleine ins Bett bringe und dabei Zeit habe, die Wände um mich herum zu betrachten.

Wie sagte Vincent Van Gogh? "Ich denke, es ist nützlich zu zeigen, dass man einfach sein kann auch mit anderem als mit Grau, Weiß, Schwarz oder Braun." 

Übrigens: Wer's gar nicht bunt mag, der kann auch seine Wände in einem warmen Weißton oder in Eierschalenfarbe streichen - alleine das hebt bereits die Stimmung!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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