16.09.2016

Welcher Handschuh darf's denn sein?


Auch Gartenhandschuhe schützen vor Brennnesseln nicht: Als ich neulich das Unkraut am Gehweg zupfte, trug ich die üblichen Gartenhandschuhe aus Stoff, mit Gummi benoppt. Hier und da schrie ich innerlich auf, weil sich die Haare einer Brennnessel oder die Stacheln einer Distel durch den leichten Stoff bohrten.

In diesem Moment war mir schmerzlich bewusst, dass ich offenbar die falschen Handschuhe trug. Welche Handschuhe für welche Arbeit sinnvoll sind, hat die Aktion „Das sichere Haus“ kürzlich veröffentlicht. Da ich selbst oft unsicher bin, stelle ich hier auch euch die Informationen zur Verfügung:

Vorweg sei gesagt: Kein Handschuh bietet Schutz vor allen Gefahren gleichzeitig. Deshalb solltet ihr das zur Arbeit passende Modell genau wählen – ob für den Abwasch, das Verlegen einer neuen Terrasse, für das Schneiden der Rosen oder für die Arbeit mit Chemikalien.

Lederhandschuhe: Fürs Grobe

Für grobe Arbeiten, etwa Pflastern oder Renovierungsarbeiten am und im Haus, eignen sich häufig Lederhandschuhe. Sie bieten auch guten Schutz beim Umgraben oder dem Rückschnitt von Dornengewächsen wie zum Beispiel Brombeeren und Rosen. Hier sollte auf einen langen Handschuhschaft geachtet werden, denn Dornen im Unterarm sind äußerst schmerzhaft!

Gewebehandschuhe: Für gefühlvolles Arbeiten

Gewebehandschuhe (beschichtet oder unbeschichtet) schützen Hände bei Aufgaben, die etwas mehr Gefühl in den Fingern erfordern. Dazu zählen Pflanzarbeiten, die Möbelmontage und das Sägen mit einer Handsäge.

Gummihandschuhe: Bei Chemie-Einsatz

Beim Putzen bewahren Haushaltshandschuhe die Hände am besten vor Haushaltschemikalien, da diese Mehrweghandschuhe ("Gummihandschuhe") für Chemikalien undurchlässig sind. Ein darunter angezogener Baumwollhandschuh vermindert Feuchtigkeitsbildung und beugt so Allergien und Ekzemen vor.

Einmalhandschuhe: Nicht für den Hausputz!

Völlig ungeeignet für den Hausputz sind Einmalhandschuhe. Sie bieten in der Küche z. B. guten Schutz gegen Bakterien, Pilze und Viren, sind aber nicht stabil genug gegen die Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln.

Ohne Handschuhe: Bohren und Sägen

Bei der Arbeit mit Bohrmaschine, Fräse oder Kreissäge bieten Handschuhe keinen Schutz. Die Gefahr, die von dem Gerät ausgeht, wird sogar noch erhöht. Der Handschuh kann vom rotierenden Werkzeug erfasst werden und mit ihm die ganze Hand. Die Verletzungen sind dann schwerwiegender als ohne Handschuh.

Quelle: www.das-sichere-haus.de.


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