30.09.2015

Weniger ist mehr! Wer hätte das gedacht ...


Gestern erreichte mich eine wichtige Botschaft: Weniger ist mehr! Es ist gut, wenn mich jemand daran immer mal wieder erinnert! Sofort stoppe ich meine Maschinen und halte ein wenig inne: Brauche ich das alles, womit ich mich gerade befasse? Was ich mir auflade?

Das Problem ist: Es gibt so viele Dinge, die mein Interesse wecken! Euch geht es vielleicht genauso. Ich nenne euch mal ein Beispiel: Seit einiger Zeit habe ich den Newsletter von smarticular.net abonniert. Gestern landete eine neue Ausgabe davon in meinem Postfach. 8 verschiedene Themen werden darin anteasert mit einem schönen Bild:

  • Rosskastanienpulver herstellen,
  • selbstgemachtes Pflegeshampoo,
  • aufhellendes Zahnputzpulver mit Rosskastanie,
  • 41 Wege, um Lebensmittel länger haltbar zu machen,
  • Verhaltensweisen, um die Lebenserwartung zu erhöhen,
  • preiswerte Flaschen zum Saftkochen,
  • Strom und Geld sparen,
  • Apfelessig selbst herstellen.

Beim Überfliegen der Themen fiel mir auf, dass ich sofort bei mehreren Themen reinklicken könnte.

  • Rosskastanien begegne ich täglich beim Spaziergang, meine Tochter hätte gerne weichere Wäsche und erst gestern las ich von einer Bekannten, dass sie Kastanien zum Waschen aufbereitet.
  • Lebensmittel länger haltbar machen – das interessiert mich einfach.
  • Preiswerte Flaschen zum Saftkochen: Da fällt mir ein, dass eine Freundin mir berichtete, wie schwierig es sei, an günstige Flaschen zu kommen. Sie kaufte mehrere Flaschen voller Tomatensauce. Das sei die preiswerteste Variante, wobei sie sich schon fragte, was sie mit der ganzen Tomatensauce machen soll ...
  • Strom sparen – wer will das nicht?
  • Beim Apfelessig denke ich unweigerlich an die vielen Äpfel in unserem Garten. Doch woher nehme ich die Flaschen dafür?

Ihr merkt schon: Ich hätte sofort loslegen können. Mit dem Lesen und mit dem selber Herstellen. Doch das ist weder mein Ziel noch meine Aufgabe. Was zurückbleibt ist ein komisches Gefühl. So viele tolle Sachen könnte ich machen, und doch komme ich zu nichts! Ich glaube, das ist ein Zeichen. Weniger ist mehr. Das mag ein spannender Newsletter für eine nutzwertige Seite sein. Doch ich bin die falsche Zielgruppe.

Ich merke schon, wie schwierig es sein wird, sich zu trennen. Es könnte ja doch eines Tages ein unheimlich brauchbarer Beitrag für mich dabei sein! Meckert da eine Sammlernatur in mir? Ich denke, ich werde mir einfach die Website merken. Dort finde ich schließlich massenweise Informationen darüber, welche Produkte ich selbst wie herstellen kann!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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