16.06.2011

Wenn der kleine Kaufrausch kommt – Woche 7


Viele Menschen kaufen regelmäßig Dinge, die sie gar nicht brauchen, am häufigsten werden sie bei Bekleidung schwach, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von "www.apotheken-umschau.de". Wie wahr! Ich befinde mich in Woche 7 meines neuen Geldmanagements und muss nicht nur feststellen, dass der Juni eine Woche mehr hat als es meine Budgets vorsehen. Ich muss auch die Erfahrung machen, dass ich Dinge kaufe, die ich nicht wirklich brauche – trotz meines neuen Einkaufsverhaltens.

Die oben erwähnte Umfrage brachte folgende Ergebnisse:

  • Jeder dritte Bundesbürger (33,5 Prozent) wird oft von der neuesten Mode zum Kaufrausch verleitet,
  • jeder Fünfte (22,1 Prozent) verfällt Schuhen oder CDs bzw. DVDs (20,1 Prozent),
  • fast jeder siebte Befragte lässt sich am allerliebsten von Büchern (15,5 Prozent), Computertechnik (15,5 Prozent) Dekoartikeln (15,4 Prozent), Kosmetik (15,0 Prozent) oder Delikatessen (14,6 Prozent) verführen,
  • seltener lösen Werkzeuge (11,7 Prozent), Blumen (10,3 Prozent) oder Autozubehör (9,7 Prozent) kostspielige Kaufattacken aus,
  • nur rund jeder zwölfte Befragte kann Schmuck (8,3 Prozent), Handtaschen (7 Prozent), Sportartikeln (6,1 Prozent), Spielzeug (4,2 Prozent) oder Uhren (4 Prozent) nicht widerstehen.

Also ich finde mich in der Gruppe 1 wieder (Mode) und in der letzten Gruppe (Accessoires, Spielzeug). Das mit den Büchern habe ich ganz gut im Griff. Die kaufe ich nur noch von dem Geld, das ich durch Sachen einnehme, die ich nicht mehr brauche und deshalb verkaufe. Aber wie gesagt: Ein Stadtbummel und der Besuch in einem schwedischen Möbelhaus führte bei mir zu einigen „Widerstand-zwecklos“-Situationen. Leider.

Hedwig Kellner sagt, das sei ganz normal. Sie schlägt vor, diese Rückfälle in einer Liste festzuhalten. In welcher Situation ich was außer der Reihe gekauft habe. Diese Liste hilft mir dann später einmal, entweder betreffende Situationen zu vermeiden („Stadtbummel mit Nicole“) oder das Budget aufzustocken und an anderer Stelle zu reduzieren (20,- Euro im Monat mehr für Kleidung, dafür 20,- Euro weniger für Luxus).

Bisher konnte ich mich zu einer solchen Liste noch nicht durchringen. Da ist wohl mein schlechtes Gewissen am Werk …!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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