15.05.2012

Wenn möglich, bitte wenden!


Es scheint bald zu meinem Lieblingsthema zu werden: Das Navi. Nicht, weil ich es so toll finde. Wohl aber, weil ich es nutze und dabei an die Grenzen von „simplify“ gerate. Einsteigen, Ziel eingeben, losfahren: Das klingt wirklich verlockend einfach! Doch wehe, auf der Strecke passiert etwas Unvorhergesehenes: Unfall, Straßensperrung, Sommerfest. Dann geht es los mit kompliziert. Vermutlich gibt es jetzt Leserinnen und Leser, die sagen: Na und? Dann drücke ich auf Knopf X meines Navis und schon kann ich die Ausweichroute nehmen. Schön und gut – wenn man Knopf X kennt. Schön und gut – wenn die Ausweichroute passierbar ist. Ganz schlecht, wenn es auf der Alternativstrecke auch einen kilometerlangen Stau gibt!

Wenn das passiert, wünscht man sich den guten alten Straßenatlas zur Hand! „Fahren wir doch lieber einen großen Bogen, anstatt hier auch nicht vorwärts zu kommen“, sagte ich am Wochenende wegen Autobahnsperrung zu meinen Mitfahrerinnen. Aber wo der große Bogen entlangführt, konnte ich auch nicht sagen. Atlas war keiner im Auto. „Mein Smartphone hat keinen Internet-Zugang“, sagte ich, „meins auch nicht“, meine Freundin. Die Dritte im Bund rief: „Ich kann ins Internet!“ Und so konnten wir uns über das Mini-Display ausreichend gut orientieren.

Ich muss nicht erwähnen, dass das Navi uns lange mit den Worten „Wenn möglich bitte wenden“ oder „Jetzt rechts abbiegen“ immer wieder zur Autobahn leiten wollte. Auf dem Rückweg ging es uns wegen erneuter Vollsperrung etwas besser: Wir mussten zufällig fast genau die Strecke wieder zurück, die wir auf dem Hinweg als großen Ausweichbogen gefahren waren.

Meine Empfehlung an alle, die mit Navi fahren: So ein kleiner, aktueller Straßenatlas macht sich prima in der Seitentasche der Beifahrertür oder im Handschuhfach!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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