25.02.2012

Wer hortet hier was?


Ich liebe Umfrage-Ergebnisse! Besonders wenn es um eine Frage geht wie diese hier: Welche Gegenstände besitzen Sie, von denen Sie sich nicht trennen können? Frauen horten zu enge Klamotten, Männer Werkzeug und Ersatzteile, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Immobilienportals immowelt.de. 87 Prozent der Befragten bekennen, dass sie zu Hause Etliches aufbewahren, dessen Nutzwert fragwürdig ist.

Dann wollen wir mal schauen, ob das stimmt. Ich reibe mir schon die Hände!

Unter die Krimskrams-Hitliste schaffen es:

Tonträger (47 Prozent): Oh ja, neben ein paar Kinderschallplatten dümpeln auch noch einige Tonträger aus meiner Jugendzeit in meinem Elternhaus herum, inklusive der Hörspielkassetten, die jetzt langsam in den Besitz meiner Tochter übergehen und übrigens immer noch funktionieren. Ansonsten muss ich leider passen. Keine weiteren belastenden Sammelobjekte.

Reisesouvenirs (46 Prozent): Nein, die fallen bei mir immer irgendwann runter und gehen kaputt ...

alte Schulunterlagen (37 Prozent): Auch die existieren in meinem Elternhaus. Davon habe ich allerdings zugegebenermaßen bei der letzten Ausmist-Aktion das meiste entsorgt.

Sammlungen (31 Prozent) aus Kindertagen: Neben meiner Radiergummi-, Spitzer- und Plastiktütensammlung, die jeweils noch bruchstückhaft in meinem Jugendzimmer ihr Zuhause haben, gibt es eine Sammlung von alten Bravo- und Mädchen-Heften. Ich habe keine Ahnung, wofür ich diese aufgehoben habe, inzwischen hat sich schon die zweite Generation Teenager daran sattgelesen: Ich lieh sie einem Mädchen aus, das erst nach Erscheinungsdatum der Ausgaben geboren wurde ... Sie fand's klasse, meinte, das sei heute noch aktuell.

Spielzeug (36 Prozent) aus Kindertagen: Auch das gibt es noch, zwischenzeitlich ebenfalls von der nächsten Generation in Gebrauch.

Ersatzteile (26 Prozent): Nein, wirklich nicht!

Elektroschrott (11 Prozent): Okay, erwischt. Den gibt es sogar in meiner jetzigen Wohnwelt. Und er ärgert mich. Es ist jedoch nicht so viel, dass ich mir Sorgen machen müsste.

Nur bei 13 Prozent der Deutschen haben Relikte aus der Vergangenheit keine Chance - sie sortieren regelmäßig aus. Ja, auch das passt zu mir. Bei mir zu Hause miste ich regelmäßig aus. Oben wurde ja schon klar, wo meine Relikte die Jahrzehnte überdauern.

Obwohl: Auch zu den 31 % der Frauen, die zu eng gewordene Kleidungsstücke aufheben, muss ich mich wohl zählen. Schließlich ist es ja so lange noch nicht her, dass ich 10 Kilo weniger hatte. 20 Jahre vielleicht, aber was ist das schon ...! Wie vorgestern!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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