03.05.2011

„Wer kann das bezahlen, wer hat so viel Geld ...?“ - Woche 1


Ich bin vielleicht aufgeregt! Diese Woche habe ich zum ersten Mal etwas getan, was ich mich bisher nicht getraut habe: Ich habe mein Haushaltsgeld in bar abgehoben. Das bedeutet: Ich werde bei Einkäufen künftig nicht wie gewohnt die EC-Karte zücken, sondern mit Scheinen und Münzen bezahlen.

Der Grund: Über Ostern habe ich mich für ein bewusstes Geldmanagement entschieden und es gleich schwarz auf weiß und detailliert festgehalten. Das war viel Arbeit, ein echtes Training fürs Gehirn. Nun werde ich die nächsten 6 Monate mit meinen neuen Geldbudgets leben, und deshalb bin ich aufgeregt. Ich weiß, dass ich manche Bereiche meines Lebens leicht ausgeblendet habe bei meinen Berechnungen.

So fällt mein Betrag, den ich monatlich fürs Auto zurücklege, eher mickrig aus gemessen an dem, was eine Reparatur kostet ... Dafür ist der Betrag fürs Tanken enorm hoch. Es hat mich selbst erschreckt. Und daran will ich arbeiten (ich tue es aktuell schon, in dem ich das Fahrrad wieder für mich entdeckt habe – aber dazu ein andermal mehr).  

Warum ich das alles mache?

Nun, ich habe mir ein Ziel gesetzt, das ich erreichen will. Und dafür brauche ich Geld. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich zwar gut mit meinem Geld auskomme, aber irgendwie doch nichts übrig bleibt, um mein Ziel zu realisieren. Dann gibt es da noch einen Spar-Puffer, den ich immer wieder angezapft habe, wenn z. B. eine Autoreparatur (!) nötig war. Das war kein bewusstes Umgehen mit Geld.

Immerhin: Ich habe seit einigen Monaten online ein Haushaltsbuch geführt. Die ersten drei Monate konsequent, die nächsten drei immer nachlässiger. Das war also nicht meine Methode, wie es scheint. Dem riesigen Stapel Kassenbelege bin ich einfach nicht mehr nachgekommen. Und Sie kennen das sicher: Irgendwann ist die Hürde, damit anzufangen, zu groß. Doch jetzt kommt das große Aber:

  • Meine Nachlässigkeit hat mir gezeigt, dass mir offenbar immer noch nicht bewusst ist (oder sagen wir: bewusst werden will), wo mein Geld so hinfließt.
  • Dieses Haushaltsbuch war eine große Hilfe, meine Geldtöpfe für die verschiedenen Bereiche meines Lebens grob einschätzen zu können.

Jetzt versuche ich es also mit Geldtöpfen, die irgendwann leer sind, wenn ich zu unbedarft mein Geld ausgebe. Wie ich das genau anstelle, verrate ich Ihnen ein anderes Mal ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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