03.10.2013

Wie wäre es denn, wenn ...!?


Wie ihr am Dienstag schon lesen konntet, habe ich gerade meine Weihnachtskarten für dieses Jahr bestellt. Das heißt: Ich bin so früh dran wie noch nie und werde endlich mal wieder einen echten Gruß zum Anfassen versenden und weitestgehend auf die virtuelle E-Mail-Variante verzichten! Mein Gefühl dazu ist äußerst positiv! Dieser Punkt wäre schon mal erledigt!

Bestellt habe ich meine Weihnachtskarten bei familiensache.com. Zur Geburt meiner Tochter hatten wir darüber individuell gestaltete Karten bezogen. Dieses Jahr hat familiensache wohl wieder an mich gedacht und mich mit einem Frühbucherrabatt überrascht. Weil ich die Dienstleistung irgendwie sympathisch finde, habe ich mich auf der Seite einmal umgeschaut. So klickte ich auch die Seite über das Team an.

Zu jeder Person steht geschrieben, wofür sie bei familiensache zuständig ist und was sie macht, wenn sie gerade nicht arbeitet. Bei Herrn Haaf fand ich unter anderem folgende Antworten:

Wenn ich nicht für familiensache arbeite ...

denke ich darüber nach, wie es wäre viel Sport zu machen

denke ich darüber nach, wie es wäre zu entspannen

Diese ungewöhnliche Ausdrucksweise ließ mich innehalten. Denke ich etwa auch „nur“ darüber nach, wie es wäre, viel Sport zu machen? Man lese meinen Beitrag von gestern zum inneren Schweinehund bei Sportangelegenheiten ... Denke ich nicht genauso darüber nach, wie ein entspannter Tag aussehen könnte? Vom Realisieren bin ich jedoch meistens meilenweit entfernt. So scheint es jedenfalls.

Macht doch das Spielchen einfach mal mit! Was täte denn eurem Leben gut, worüber ihr in eurer freien Zeit nachdenkt? Mir fallen noch einige Dinge ein. Ich denke zum Beispiel darüber nach ...

..., wie es wäre alle Lebenslagen souverän zu meistern.

..., wie es wäre, wenn ich meine beruflichen Perspektiven erweitern würde.

..., wie es wäre finanziell immer unabhängiger zu werden.

..., wie es wäre öfter zu verreisen.

..., wie es wäre mein Wunschgewicht zu erreichen.

..., wie es wäre mich gesünder zu ernähren.

Merkt ihr etwas? Wir könnten so vieles, wenn wir nur diese Schweinehunde überwinden würden! Einfach anfangen, lautet meine Devise. Rückschläge hinnehmen! Wer Schritt für Schritt vorwärts geht, muss auch mal einen Schritt zurücktreten können, um ein Hindernis zu umgehen! Manchmal glauben wir auch nur auf der Stelle zu treten und kommen doch voran.

Ein Beispiel: Ich unternehme viel, um souveräner zu werden. Ich besuche Seminare, mache Tipi. Und doch gerate ich im Alltag immer wieder an Grenzen. Inzwischen stellt sich aber heraus, dass ich mit meinen Schwierigkeiten anders umgehe als früher. Ich identifiziere mich nicht mehr damit. Da bin ich, und da ist meine Schwierigkeit. Nun kann ich mir überlegen, was ich damit anstelle.

Beim Sport bin ich freilich noch gar nicht in den Prozess eingetreten. Hierfür gibt es wirklich nur ein Bild im Kopf, das ich zu realisieren bereit bin. Wie es wohl wäre, wenn ...!?


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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