07.01.2013

Wie wär’s mal mit Frühjahrsputz?


Vergangene Woche staunte ich nicht schlecht: Ich bekam einen Newsletter zum Frühjahrsputz. Im Winter. „Vielleicht liegt es an den milden Temperaturen?“, dachte ich. Nein, die Aufforderung ist viel cleverer – ich drücke es mal mit meinen Worten aus: Folgen Sie dem 3-Monate-Putzplan und Sie haben bis zum Frühjahr einen sauberen Haushalt!

Das „Speed Cleaning Team“ aus den USA hat diesen 90-Tage-Plan aufgestellt, mit dem wir uns jede Woche mit einem anderen Schwerpunkt(raum) beschäftigen können. In der ersten Woche geht es darum, erst einmal alle Putzutensilien zu beschaffen: Vom Mikrofasertuch über die Möbelpolitur und den Schmutzradierer bis hin zum kraftvollen Staubsauger. In Woche 2 ist die Diele dran, die Wochen 3 und 4 fallen auf das Wohnzimmer. Die Reinigungsexperten geben für jede Woche eine Art Checkliste an, was zu tun ist (nur auf Englisch).

Ich finde, das ist ein schöner Ansatz: Der Winter eignet sich ohnehin ganz gut zum Reinemachen und das Frühjahr ist nicht plötzlich und unerwartet da, um zum Vollzeit-Putzen aufzurufen. So ist die Aktion in kleine Häppchen aufgeteilt und auch für Berufstätige gut zu stemmen.

Übrigens: Großputz muss heute nicht mehr zwangsläufig im Frühjahr stattfinden. Früher putzten die Frauen erst nach der großen Heizperiode, weil durch offenes Feuer im Haus jede Menge Rußpartikel durch die Luft flogen und sich überall niederließen. Sobald es draußen wärmer wurde, lohnte es sich erst zu putzen. Auch um Vorhänge, Bettdecken und Teppiche oder Matten zu reinigen, waren höhere Temperaturen notwendig: Wäschetrockner, schnell trocknende Textilien oder eine Reinigung gab es früher nicht.

Also, wer mitmachen will, hier gibt es den „90 Day Plan To Spring Cleaning“.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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