23.08.2016

Wieso Schätze unsichtbar werden können


Neulich habe ich euch davon geschrieben, dass ich beim Aufräumen des Schlafzimmers einen Schatz gefunden habe. Heute will ich euch erzählen, wie es dazu kam, dass monatelang etwas so Wertvolles ungesehen dort auf mich warten konnte.

Es begab sich, dass ich ein paar Tage verreisen musste. Ich weiß gar nicht mehr genau, wohin es mich geführt hatte. Jedenfalls war ich weg von zu Hause. In dieser Zeit entschied sich mein Partner, unseren großen, alten Küchenschrank auszubauen, um einen neuen aufzubauen. Wir hatten das schon länger geplant, aber noch keinen konkreten Termin ausgemacht.

Er nutzte also meine Abwesenheit, um sich handwerklich auszutoben. Ein Freund half ihm und räumte den alten Schrank mit aus. Das hätten wir – im Nachhinein betrachtet – besser lösen können! Denn: Wenn jemand Fremdes Kisten packt, weiß ich später nicht, wo ich was finden kann. Ich habe lange Zeit gebraucht, um die wichtigsten Sachen zusammenzusuchen – und bis heute noch nicht alles zufriedenstellend verstaut. Mir ist das System abhanden gekommen, weil es keines gab.

So kam es dann auch, dass sich ganz leise eine nicht allzu große Pappkiste in die hinterste Ecke unseres Schlafzimmers schlich. Dort blieb sie bis zu meiner Aufräumaktion in den Sommerferien. Zu meiner Überraschung fand ich darin ein wertvolles Kaffee-Service, das mir viel bedeutete. Ungefähr einen Monat zuvor hatte ich es überall im Haus gesucht und nirgends gefunden. Ich konnte mir absolut nicht erklären, wo die hübschen Teller und Tassen hingekommen sein sollten.

Sie standen still im Schlafzimmer. Die ganze Zeit. Als ich nach der Küchenschrank-Aktion nach Hause kam, hatte ich so viel damit zu tun, den neuen Schrank zu befüllen, dass ich mich gar nicht zeitnah um alle Kisten kümmern konnte. Diese hier wurde für mich schlichtweg unsichtbar.

Das habe ich auch dem Umstand zu verdanken, dass nicht ich es war, die Kisten gepackt hat, sondern jemand anderes. Nach meinem letzten Umzug hatte ich Ähnliches erlebt. Mit Kisten, die meine Freundinnen gefüllt hatten, kam ich nicht klar.

Deshalb mein Tipp, wenn ihr ähnlich veranlagt seid wie ich: Packt eure Umzugskartons selbst, das gilt auch beim Schrank- oder Zimmertausch!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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