01.06.2016

Wieso Stress ein Ausdruck unserer Wertlosigkeit ist


Am Montagabend erlebte ich zum ersten Mal einen großen Autor live: Es war Chuck Spezzano, der etliche Bücher über Liebe, Beziehungen und die Heilung innerer Gefühlswelten geschrieben hat. Sein Büchertisch war länger als mein Wohnzimmer! Ich fragte mich, wann und wie man nur so viele Bücher schreiben kann ...

Spezzano lebt auf Hawaii, so stand er dann auch lässig gekleidet mit Hawaii-Hemd vor den Besuchern. Ich hatte erst am Morgen von der Veranstaltung erfahren und entschied mich spontan zur Teilnahme. Der Titel des Vortrags lautete „Emotionale Freiheit“ (hier gibt es z. B. sein entsprechendes Buch dazu).

Ich hatte an diesem Abend zwei Brillen auf: einmal die Tipi-Brille für meine Arbeit als Coach für emotionale Kompetenz und einmal die simplify-Brille als Schreiberin dieses Blogs hier. Durch beide Augengläser habe ich Spannendes wahrgenommen!

Was meint ihr, wie wir leben, wenn wir emotional frei sind? Spezzano forderte dazu auf uns zu erinnern, wie wir uns als Kinder fühlten – unbeschwert und sorgenfrei. Ein Gefühl von „Alles-kann-passieren“ nannte er es. Leider seien wir als Erwachsene so ernst geworden. Auf eine gute Art und Weise un-ernst sein, das wäre doch erstrebenswert, nicht wahr?

Ein Aspekt lässt sich wunderbar auf unsere Themen bei simplify übertragen: Es ist der der Geschäftigkeit. Solange wir im Stress sind, haben wir das Gefühl, ständig etwas zu tun zu haben. Damit sagen wir uns und anderen: „Hey, ich muss sehr wichtig sein! Schau mal, wie gestresst ich bin!“ In Wahrheit überspielen wir damit unsere Angst, nicht gut genug zu sein.

Wenn wir nämlich aufhören die Dinge zu tun, die beweisen, wie wichtig wir sind, kommt die ganze Wertlosigkeit zum Vorschein. Mit unserer Geschäftigkeit versuchen wir dieses innere Empfinden auszugleichen.

Nun stellen wir uns vor, wir haben im Haushalt ständig einen Berg von Arbeit vor uns. Oder im Büro. Dann sind wir entweder im Dauerstress und schaffen ständig etwas, damit wir uns wertvoll fühlen können. Oder wir ziehen uns zurück. Das sind dann zum Beispiel die Situationen, in denen wir vor lauter Ohnmacht gar nicht mehr ins Tun kommen. Die Berge erscheinen einfach zu groß!

Das klingt beides nicht wirklich gesund, was? Deshalb möchte ich euch heute an dieser Stelle sagen: Ihr seid wertvoll! Auch wenn ihr die Füße hochlegt und 20 Minuten die Sonnenstrahlen genießt anstatt zu arbeiten oder den hohen Stresspegel aufrecht zu erhalten! Macht Dinge, bei denen ihr richtig im Fluss seid ... und kümmert euch um eure emotionalen Blockaden und Verletzungen!

Spezzano hat vorgemacht, wie es gehen kann. Tipi könnt ihr ebenfalls nutzen, sogar ganz alleine für euch machen (hier findet ihr eine detaillierte Anleitung dazu). Es gibt viele Ansätze mehr, die euch wieder in Balance bringen und euch unbeschwert werden lassen! Nutzt sie!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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