25.03.2013

„Wir sind halt eine andere Generation!“


Smartphones im Alltag sind immer wieder ein Gesprächsthema. So auch neulich, als ich mit Bekannten zusammenstand. Eine erzählte von einer Einladung zum Grillen bei den Nachbarn. Kaum saßen sie dort beisammen, zog der Gastgeber sein Smartphone aus der Tasche, lehnte sich zurück und hielt das Gerät in den Himmel. So saß er dann den Rest des Abends da, bewegte nur sein Smartphone minimal nach rechts oder links.

Meine Bekannte fragte ihn irgendwann, was er überhaupt mache. Er habe eine neue App, mit der er Sterne am Himmel bestimmen könne. Sie wunderte sich: Es war noch nicht einmal richtig dunkel! Er war der Gastgeber! Alles Wundern half nichts. Die App schien interessanter zu sein als die Nachbarn, die zum Grillen eingeladen waren.

Eine andere Bekannte wartete schon ungeduldig darauf, ihre Geschichte zu erzählen: „Wisst ihr, was uns passiert ist? Wir waren am Wochenende mit Freunden in der Kneipe. Weil es so voll war, setzten sich drei Jugendliche an unseren Tisch. Kaum hatten sie die Getränke bestellt, zog einer nach dem anderen sein Smartphone raus und von da an schaute jeder nur noch aufs Display und tippte irgendetwas ein! Wir schauten uns das eine Weile an, dann habe ich mal nachgefragt: ‚Warum geht ihr dann überhaupt in die Kneipe, wenn ihr euch nicht unterhaltet?’ Die schauten hoch, und einer sagte: ‚Wir sind halt eine andere Generation!’“

Kopfschütteln bei allen Zuhörern. Wir in unserem Alter können uns das tatsächlich kaum vorstellen. Der Reihe nach erzählte dann jeder stolz, wie urzeitlich sein Handy (nicht Smartphone) ist und was man damit alles NICHT machen kann. Man muss sich ja irgendwie abheben – von der „anderen Generation“ ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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