Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung: 7 Nahrungsmittel, die Sie schützen


gesunde-ernaehrung_obst

... vor vorzeitigem Altern, vor schweren Krankheiten, vor Übergewicht, ja sogar vor schlechter Laune. Hier die simplify-Tipps zum Thema gesunde Ernährung:

 

1. Obst

Allein in den USA gab es in den letzten Jahren mehr als 150 Studien über den Zusammenhang von Krebs und Ernährung. In einem Punkt stimmten fast alle Untersuchungen überein: Frisches Obst - und zwar praktisch alle Sorten - senkt das Krebsrisiko um mindestens 50%. Obst enthält eine Vielzahl von Substanzen, die als krankheitshemmend gelten, vom Anti-Parkinson-Wirkstoff Octaconasol in Äpfeln bis zum hoch wirksamen Anti-Krebs-Mittel Benzylaldehyd in Feigen. Das American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte eine Studie, nach der frisches Obst die Stimmung depressiver Patienten deutlich aufgehellt hat.

2. Gemüse

Rote Beete, Tomaten, Kürbis, Karotten, Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Kresse, Radieschen und Kohl enthalten alle krebshemmende Stoffe, die vor allem im ungekochten Zustand wirksam werden. Da sie alle auch blutdrucksenkend und gefäßreinigend wirken, verlangsamen sie damit den Alterungsprozess. Sie sind somit wichtig für eine gesunde Ernährung.

 

gesunde-ernaehrung_soja

3. Leguminosen

Hinter dem aufregenden Namen verbergen sich Erbsen, Bohnen und Sojagewächse, das „Fleisch der armen Leute". Sie enthalten hochwertige Proteine, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Isst man sie zusammen mit Getreideprodukten, entfalten sie ihre optimale Wirkung. Der in allen Bohnenarten zu findende Hormonblocker Isoflavon reduziert das Krebsrisiko in Brust und Geschlechtsorganen. Die Harvard University School of Public Health hat herausgefunden, dass Leguminosen einen bemerkenswert positiven Effekt bei Menschen mit erhöhtem Blutzuckerspiegel haben. Die Volksweisheit „Bohnen machen dick" stimmt indes nicht: Sie verbessern die Fettverbrennung und schützen daher vor Übergewicht.

4. Reines Wasser

gesunde-ernaehrung_hahn

Immer wieder gibt es Meldungen über Verunreinigungen in Mineralwässern. Am sichersten scheint tatsächlich normales Leitungswasser zu sein, das ständig und sehr streng kontrolliert wird. Trinken Sie es am besten „still", ohne den Zusatz von Kohlensäure, denn CO2 schädigt wie alle Säuren das Zahnfleisch. Verzichten Sie auch auf zusätzliche Filterung. Eine Untersuchung des renommierten Instituts für Krankenhaushygiene in Freiburg hat ergeben, dass praktisch alle Haushalts-Filtersysteme die Keimzahlen im Trinkwasser erhöhen, zum Teil um das 50-fache. Wieder einmal scheint die einfachste Lösung für eine gesunde Ernährung auch die beste zu sein.

5. Joghurt

Eine Studie des New England Medical Center in Boston ergab, dass die tägliche Einnahme eines Bechers Joghurt mit dem Bakterienstamm L. acidophilus bereits nach 4 Wochen die Zahl der schädlichen Bakterien im Darm um bis zu 75% reduziert. Besonders wirkungsvoll arbeiten die Joghurtbakterien gegen die schädlichen Nebenwirkungen von Rindfleisch. Solche hilfreichen Bakterienstämme sind enthalten in den hochwertigeren Joghurtsorten (mit Namen wie LC-1, ProCult u.ä.). Mit 1 Becher am Tag tun Sie sich viel Gutes.

„Protector Food" ist der neueste Gesundheitstrend aus den USA. Dabei wird so manche Weisheit entdeckt, die hier zu Lande schon lange zum Allgemeinwissen gehört. Trotzdem ist es vielleicht gut zu wissen, dass der Wert der einfachen Nahrungsmittel für eine gesunde Ernährung durch zahllose wissenschaftliche Studien untermauert wird.

gesunde-ernaehrung_kraut

6. Kräuter

Pfeffer und Senf verbessern laut einer Studie der Ärzte C. Henry und B. Emergy die Fettverbrennung des Körpers. Zimt ist nach einer Untersuchung von Richard A. Anderson ein hervorragendes Vorsorgemittel gegen Diabetes, da es die Wirksamkeit des körpereigenen Insulins erhöht. Frisches Basilikum stärkt - so das Ergebnis einer Testreihe indischer Ärzte - das Immunsystem und hat eine leicht krebshemmende Wirkung.

7. Ballaststoffe

In „armen" Ländern, in denen die Grundnahrungsmittel in reiner Form auf den Tisch kommen, ist das Darmkrebsrisiko viel geringer als bei uns. Was bei der Vorbereitung Arbeit spart, ist also tendenziell positiv für Ihren Verdauungsapparat: Kartoffeln mit Schale, ungeschälter Reis, Vollkorn. Auch „altmodische" Getreidesorten wie Dinkel, Amaranth oder Hafer enthalten mehr Ballaststoffe und „Protectoren" als die Hightech-Weizenarten.


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel