Stressbewältigung

Das simplify Anti-Stress-Programm vor Weihnachten


Weihnachtsbaum

Viele Menschen kennen das: Die Weihnachtstage bescheren Streit in Partnerschaft und Familie. Eine Erkältung oder Magenverstimmung zwingt an den Feiertagen ins Bett. Man hat endlich frei – und zu nichts Lust. Schuld daran ist oft die Hektik des Dezembers. Hier eine Handvoll simplify- Zutaten für mehr Muße in der Adventszeit.

1. Zutat: unverhofft freie Zeit

Freizeit

Wer weiß nicht, wie gut es sich anfühlt, unverhofft freie Zeit zu haben? Machen Sie sich und anderen diese Freude! Prüfen Sie, welche Termine in den nächsten Wochen wichtig sind und welche eher überflüssig. Nehmen Sie auch Ihre privaten Vorhaben unter die Lupe: Haben Sie im Dezember Lust auf Ihren allmonatlichen Kinoabend mit einer Freundin, oder fühlen Sie sich (womöglich beide) „in der Pflicht“? Regen Sie an, nicht notwendige Termine zu streichen, oder sagen Sie sie, wenn Ihnen das zusteht, selber ab.

2. Zutat: offene Türen

Nehmen Sie sich die Kinder zum Vorbild, die voller Neugier die Türchen ihres Adventskalenders öffnen! Öffnen Sie die Tür, die Sie selbst sind: für das Gespräch mit einer Person, mit der Sie sonst nur einen Gruß wechseln. Für die Eindrücke, die ein anderer Radiosender Ihnen bietet. Für einen reizvollen simplify-Tipp, an dessen Umsetzung Sie sich bislang nicht herangetraut hatten. Es müssen keine 24 Dinge sein, 1 oder 2 pro Woche langen.

3. Zutat: Ihr Rückzugsort

Rückzugsort

Im Sommer entspannen sich viele Menschen in ihrem Garten, einem Park oder in der freien Natur, doch all das ist im Dezember oft wenig verlockend. Richten Sie sich einen inneren Garten ein. Entspannen Sie sich vollständig, indem Sie nach und nach jedes Körperteil anspannen und dann loslassen. Atmen Sie ruhig, schließen Sie die Augen, und stellen Sie sich einen Garten vor, mit allem, was Sie sich wünschen: Bäume, Sträucher, Teich, Mauern, Blumen, Brunnen usw. Sie können Ihren inneren Garten überall hin mitnehmen und dort Ihr Gleichgewicht finden.

4. Zutat: eine Krippe

Kripp

Im Advent gibt es überall Sterne, Rentiere, Weihnachtsmänner etc., vom eigentlichen Anlass, der Geburt Jesu, ist in der Öffentlichkeit dagegen nichts zu sehen. Machen Sie das Wesentliche für sich sichtbar, indem Sie in der Mittagspause oder auf dem Heimweg regelmäßig eine Kirche in Ihrer Nähe besuchen, in der eine Krippenszene aufgebaut ist.

5. Zutat: NICHTS

Nichtstun

Gönnen Sie sich eine Viertelstunde NICHTS jeden Tag: Nichtstun, Nichtdenken, Nichtplanen, Nichtträumen. Verankern Sie Ihre NICHTS-Zeit fest in Ihrem Tageslauf.Wenn Sie kein Meditationsprofi sind, wählen Sie für diese Zeit am besten eine Körperaktion, bei der Sie von Ihrem Körper möglichst wenig spüren – z. B. Sitzen oder Laufen. Stellen Sie sich einen Wecker.

Wenn Sie nun versuchen, Ihren Geist auf Leerlauf zu schalten, werden Sie merken, dass sich Ihre Gedanken nicht anhalten lassen. Sehen Sie ihnen stattdessen zu, und lassen Sie sie einfach geschehen. Stellen Sie sich dazu beispielsweise vor, Sie gehen durch einen tosenden Wasserfall, und in der Höhle hinter dem Wasserfall ist es ruhig und still.

Möglicherweise fällt es Ihnen danach schwer, wieder in Ihren Alltag zurückzukehren. Gehen Sie daher in Gedanken zunächst an einen schönen Ort – beispielsweise in Ihren inneren Garten –, und kommen Sie anschließend von dort ins Hier und Jetzt zurück. Sie werden nun merken: Ihr Stress ist nicht verschwunden, aber Sie können gelassener damit umgehen.


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