Weitere Gesundheitstipps

Die simplify-Hygienetipps


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Immer wieder beunruhigen uns Nachrichten über Krankheiten oder gar Epidemien. Unser Rat: Lassen Sie sich von den Medien nicht panisch machen! Setzen Sie zuallererst auf Hygienemaßnahmen, wie die simplify-Hygienetipps. Denn damit vermindern Sie das Risiko von Ansteckungen aller Art – für Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen.

Händewaschen – aber gründlich!

Was die wenigsten Menschen wissen: Das übliche 5-bis-10-Sekunden-Händewaschen ist im Kampf gegen Krankheitserreger ineffektiv.

simplify-Tipps: Große Ringe etc. abnehmen, Ärmel hochkrempeln. Nehmen Sie sich allein fürs Einseifen (!) 30 Sekunden Zeit. Verreiben Sie die Seife dabei auch zwischen den Fingern. Trocknen Sie sich die Hände gut ab, denn auf feuchter Haut gedeihen Keime besonders gut. Verwenden Sie auf öffentlichen Toiletten lieber ein Papiertaschentuch als den oft vorhandenen Warmlufttrockner. Denn unabhängig von der (umstrittenen) Frage, ob der eine Dreckschleuder darstellt oder nicht, braucht er in der Regel so lange, dass die meisten Menschen die Toilette mit halbnassen Händen verlassen.

Kinder motivieren

Kinder spielen zwar gern mit Wasser, aber regelmäßiges Händewaschen halten die meisten für überflüssig.

simplify-Tipps: Steigern Sie die Motivation Ihrer Kinder, indem Sie das langweilige Stück Seife durch ein attraktiveres Reinigungsmittel ersetzen. Investieren Sie in eine Seife, die für Kindernasen gut duftet, oder in einen Seifenspender, der Schaum produziert. Oder gießen Sie mit Ihren Kindern Seife selbst.

Husten auf Japanisch

Ob Sie als Kind gegähnt oder gehustet haben: Sicher haben Ihre Eltern Sie zu „Hand vor den Mund!“ aufgefordert. Zumindest bei Husten kein kluger Rat, da Sie dadurch Bakterien in die Hand husten und so deren Verbreitung begünstigen. Denn wer wäscht sich schon jedes Mal danach die Hände?

simplify-Tipps: Machen Sie’s wie viele Japaner (die es übrigens prinzipiell zu vermeiden versuchen, in der Öffentlichkeit zu husten) – und wie es auch das renommierte Robert-Koch-Institut empfiehlt: Wenden Sie sich von anderen Personen ab, und husten Sie Ihren Ärmel an – etwa im Bereich des Ellenbogens (am besten gut waschbare Kleidung tragen!). Wichtig: Erzählen Sie anderen, warum Sie’s so machen, und verbreiten Sie damit die Idee!

Gegen die Ansteckung am Arbeitsplatz

Das größte Risiko am Arbeitsplatz: Kollegen, die sich (halb-)krank zur Arbeit schleppen.

simplify-Tipp: Ob kranke Arbeitnehmer sich trauen, zu Hause zu bleiben, ist oft eine Frage des Arbeitsklimas. Ermutigen Sie malade Kollegen, sich daheim auszukurieren, und bieten Sie dem Chef an, im Bedarfsfall einzuspringen. Bei vielen Arbeitsplätzen lässt sich die Arbeit zum Teil von daheim aus erledigen – E-Mail und preiswerte Kuriere machen’s möglich.

Schlechte Lebensbedingungen für Bakterien & Co.

Erreger aller Art lieben feuchtwarmes Klima. Oft droht die Gefahr gerade dort, wo wir glauben, besonders auf Sauberkeit zu achten.

simplify-Tipps: Trocknen Sie Ihre Zahnbürste nach dem Zähneputzen ab. Waschen und wringen Sie Ihre Spül- und Wischlappen in der Küche nach dem Benutzen aus, breiten Sie sie zum Trocknen aus, und wechseln Sie sie täglich. Ab in den Geschirrspüler – am besten täglich! So lautet der Rat vom TÜV Süd für die Spülbürste.

Halten Sie außerdem die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen (Badezimmer!) bei 45–55 %, indem Sie mindestens 3- bis 4-mal am Tag durchs weit geöffnete Fenster lüften. Besonders häufiges Lüften ist angesagt, wenn jemand krank ist, hustet oder schnieft etc. Denn damit verringern Sie die Menge der Keime im Raum. 

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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