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Die weibliche Kraft für eine starke Gesundheit


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...die Sie als Mädchen, Frau, Großmutter kennen sollten – und auch als Mann

Von „starken Frauen“ ist oft die Rede. Den Frauen selbst aber, so die US-Ärztin Christiane Northrup, fällt es schwer, die eigene Kraft zu entdecken und anzuwenden. Ihr Rat: Lassen Sie sich diese Kraft von Ihrer Mutter geben, denn dort kommt die Kraft einer Frau her (das funktioniert auch dann, wenn Sie zu Ihrer Mutter inzwischen ein schlechtes Verhältnis haben).

Yin und Yang

Östliche Lehren unterteilen Kraft in Yin und Yang. Yang ist dabei die männliche Energie (wenn Sie körperliche Arbeiten verrichten, Befehle erteilen, bis zur Erschöpfung schuften), Yin die weibliche (denken, glauben, wenn Sie Ihre Sichtweise ändern, abwarten oder in der Ruhe Energie sammeln).

Denken Sie neu: Yin ist nicht „weiblich“. Die Kraft einer Frau kommt (genau wie die eines Mannes) aus einem ausgeglichenen Verhältnis von Yin und Yang, von aktiv und passiv, von Tat und Kontemplation. Sie wird erlebt in 5 Facetten:

Die Kraft des Körpers

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Menstruation, Schwangerschaft, Geburt,Wechseljahre sind keine „Fehler“ im weiblichen Organismus, die behandelt werden müssen, wie es Ihnen Werbung und Medizin manchmal weismachen wollen.

Denken Sie neu: Für Ihre Gesundheit ist es wichtig, auch die (oft unangenehmen) spezifisch weiblichen Prozesse Ihres Körpers wertzuschätzen. Sie enthalten eine Weisheit, die Ihnen zu einem glücklichen Leben verhelfen will. Wenn Sie z. B. den Menstruationszyklus als eine Zeit der Reflexion und Reinigung betrachten (und sich in dieser Zeit bewusst weniger aufhalsen lassen), können Sie ihn als wichtigen Bestandteil Ihres Lebens empfinden und diese Botschaft auch Ihrer Tochter weitervermitteln.

Die Kraft der Beziehungen

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Das Urmuster für menschliche Beziehungen ist das Verhältnis von Mutter zu Kind. Medizinisch gesehen müsste der mütterliche Körper den Fötus als Fremdkörper abstoßen, aber eine Änderung im Gehirn sorgt für ein besonderes Maß an Toleranz – ein wichtiges Merkmal jeder Beziehung. Die Plazenta baut einen von der Mutter getrennten Blutkreislauf auf und ist damit ein gutes Bild für die Grenzen einer guten Beziehung: Das Kind bekommt Mamas Gefühle und Gedanken sehr wohl mit, hat aber biologisch seinen eigenen Raum.

Denken Sie neu: Wenn eine Frau ein Kind nährt und umsorgt, braucht sie auch selbst eine „Plazenta“ in ihrem Umfeld, von der sie unterstützt wird und Kraft bekommt. Jede Beziehung braucht Nahrung.Wer immer nur gibt und sich aufopfert, schafft keine Super- Beziehung, sondern richtet Unheil an.

Die Kraft des Sichselbst- Umsorgens

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Ein Ursymbol für das Leben ist das Stillen: Wie viel und wie gute Milch eine Mutter für ihr Kind hat, hängt direkt vom seelischen Zustand der Mutter ab. Wer sich zu viele Sorgen macht, sich überarbeitet oder zu sehr ärgert, kann den Hunger des anderen nicht „stillen“.

Denken Sie neu: Wenn Sie zu wenig schlafen, falsch essen, sich zu sehr verausgaben und sich zu wenig Freude gönnen, kann das im Lauf der Zeit zu chronischen Erkrankungen an Körper und Seele führen.

Die Kraft der Leidenschaft

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Ein Säugling hat einen unbedingten Überlebenswillen. Von Geburt an sind wir mit einem Gefühl für den Sinn des Lebens ausgestattet und der Leidenschaft, unsere Sehnsüchte hier auf Erden zu verwirklichen. Eine Mutter erlebt das bei der Geburt in unüberbietbarer Intensität.

Denken Sie neu: Lassen Sie sich in Zeiten der Mutlosigkeit und Schwäche herabsinken auf den Urgrund weiblicher Erfahrung von Leidenschaft. Ihre Gefühle sind darauf angelegt, Sie in Richtung erfülltes Leben zu lenken: Wut, Schmerz oder Angst zeigen Ihnen, dass Sie auf dem falschen Weg sind; Achtung, Ehrfurcht und Liebe sind Zeichen für den richtigen Weg

Die Kraft der Flexibilität

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Von einer Mutter wird verlangt, nach der Zeit der intensiven Pflege ihr Kind langsam in wachsende Freiheiten zu entlassen. Dass sich alles stets verändert, ist im Urprogramm des weiblichen Gehirns verankert. Eine Frau weiß, wann sie führen und wann sie folgen sollte; wann Regeln zu befolgen sind und wann sie welche brechen darf.

Denken Sie neu: Bei all diesen Entscheidungen sind Sie nicht auf sich allein angewiesen. Sie bekommen Rat und Führung durch Ihr mütterliches Erbe. Es ist so individuell wie Ihr Fingerabdruck und besteht nicht nur aus dem Wissen Ihrer eigenen Mutter.

Zum Weiterlesen: Christiane Northrup, Mutter-Tochter-Weisheit. Verlag Zabert Sandmann, München 2005. ISBN 3-8988-3136-1. 25 €.

Die wahre Frauen-Kraft

Wenn Sie mit anderen Frauen zusammensitzen, sagen Sie laut Ihren Namen und fügen Sie dann „Tochter von“ hinzu. Gehen Sie in Ihrer weiblichen Ahnenreihe so weit zurück, wie Sie sich erinnern können („Christa, Tochter von Erna, Tochter von Ruth, Tochter von Margarethe“). Danach geben Sie der Frau neben Ihnen die Hand und bitten Sie, das Gleiche zu tun. Diese einfache Übung kann enorme Kraft verleihen und emotional sehr anrührend sein. Stellen Sie sich zum Schluss vor, wie Ihnen alle versammelten Mütter, Großmütter, Urgroßmütter usw. applaudieren und Sie segnen.

Autor: Tiki Küstenmacher


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