Entspannungsübungen

Meditation in Bad und Dusche


So wird Ihr Badezimmer zum Wellnesstempel

Endlich können wir ein paar simplify-Tipps direkt aus Japan importieren. Dort gehört bei vielen Frauen die morgendliche Schönheitspflege und das abendliche Bad in das sympathische Zwischenreich von Kosmetik und Meditation. Hier ein paar Anregungen für fernöstlich inspirierte Entspannungsübungen und Energie-Rituale.

Morgen-Verlangsamung

Bleiben Sie nach dem Wecksignal 5 Minuten mit geschlossenen Augen im Bett liegen. Legen Sie dabei die Hände vor der Brust zusammen, das bewahrt Sie vor dem Wiedereinschlafen. Reisen Sie in Gedanken an einen wunderschönen Ort und nehmen Sie von dort ein gutes Geschenk in den Tag mit, etwa ein paar gedankliche Sonnenstrahlen von Ihrer Lieblingsinsel.

Deeeehn-Spiel

Strecken Sie vor dem endgültigen Aufstehen Beine, Arme und Nacken. Schlappen Sie dann nicht gebeugt ins Badezimmer, sondern aufrecht mit kreisenden Schultern und bewusst tiefen Atemzügen. Machen Sie sich klar: Sie gehen in Ihren Wellnesstempel!

Wasserfall-Brause

Lassen Sie unter der Dusche das Wasser mit feinem Strahl über Gesicht, Schultern und Arme laufen. Besonders wirksam: Gehen Sie in die Hocke und nehmen Sie das Geprassel auf dem Rücken wahr. Stellen Sie sich vor, dieses Wasser ist belebender, Leben spendender Regen! Die optimale Kaltdusche am Schluss verläuft bei Japanern wie bei Pfarrer Kneipp: von außen nach innen, über Hände, Füße, Arme und Oberschenkel zu Brust und Rücken.

Körper-Begrüßung

Ganz entscheidend: Nehmen Sie Ihren Körper wahr. Stellen Sie die Dusche ab und streichen Sie die Wassertropfen vom Körper ab. Sagen Sie dabei jedem Körperteil: „Guten Morgen! So wie du bist, bist du gut!“ Auch wenn der Bauch vielleicht etwas dick und die Schenkel schlaff sind – wenn Sie jetzt ein gutes Verhältnis zu Ihrem Körper finden, trägt er Sie viel beschwingter durch den ganzen Tag. Beim Abtrocknen und Eincremen mit einer aromatischen Lotion lässt sich diese Übung fortsetzen.

Gesichts-Erwachen

Eins der Erfolgrezepte asiatischer Gelassenheit ist die allmorgendliche Gesichtsmassage, die dort so selbstverständlich ist wie bei uns das Zähneputzen. Streichen Sie die Haut mehrmals vom Kinn zu den Mundwinkeln, von den Augenwinkeln über die Nasenflügel zur Stirn und über die Schläfen wieder zurück. Dann mit Schwung von der Mitte nach außen: vom Kinn, von der Nase und von Stirnmitte jeweils in Richtung Ohren.

Lächel-Kraft

Zum Schluss pressen Sie 5 Sekunden lang Zeige- und Mittelfinger bei geschlossenen Augen auf die Stirnmitte. Atmen Sie dabei ein, lächeln Sie und atmen Sie mit geöffneten Augen aus. Sehen Sie sich im Spiegel beim Lächeln zu. Anfangs ungewohnt, aber nach ein paar Tagen Übung können Sie aus dieser Körper-Rückkopplung (Sie lächeln über Ihr Lächeln) die Energie beziehen, die Sie freundlich gegenüber sich selbst macht.

Wasser-Abendmeditation

Japaner arbeiten sehr konzentriert, ja angespannt, können am Abend aber total abschalten. Machen Sie die folgende Entspannungsübung, während Sie langsam das Wasser in die Wanne laufen lassen (für die meisten Menschen ein beruhigendes Geräusch). Setzen Sie sich auf den Boden, Hände nach oben geöffnet, wobei sich Daumen und Zeigefinger zur „Blütenblattstellung“ berühren. Schließen Sie die Augen, atmen Sie bewusst und gleichmäßig, denken Sie an nichts, sondern lassen Sie alle Gedanken wie Nebel von sich weg ziehen, der sich im sprudelnden Wasser neben Ihnen auflöst. 10 Minuten wirken bereits Wunder!

Wannen-Wonne

Die beste Badetemperatur ist 36º bis 38º C, so dass Sie das Wasser eigentlich gar nicht spüren, sondern sich schwerelos davon getragen fühlen. Verwenden Sie beruhigende Badezusätze (nur solche mit natürlichen Duftölen verwenden!) und stellen Sie sich vor, dass das Wasser alle unguten Gedanken, Gifte und Belastungen in Ihnen auflöst und davonschwemmt.

Tee-Schluss

Bereiten Sie sich am Ende des Tages noch eine Tasse Tee zu, die Sie vor dem Schlafengehen trinken. Wählen Sie eine Sorte ohne Teein (Yogi-Tee aus Gewürzen, einen milden Kräutertee oder Roiibusch). Ein japanisches Sprichwort lautet: Zwinge das Glück nicht herbei; bei einer Schale Tee kommt es meist von allein.


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