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Fahrrad fahren zu jeder Jahreszeit!


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So werden Sie vom Schönwetterfahrer zum Allwetterradler

Kälte, Nässe und Dunkelheit sind die 3 Hauptgründe, warum viele Menschen ihr Fahrrad jedes Jahr etliche Monate lang in den Keller verbannen. Hier Profi-Tipps, wie Sie sich und Ihrem Drahtesel auch in der kalten Jahreszeit frische Luft und Bewegung gönnen können.

Warm und trocken

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Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelmodell mit mindestens 3 Schichten übereinander (z. B. Shirt, Fleecejacke als Kälteschutz, Regenjacke als Regenschutz), die Sie bei Bedarf teilweise ausziehen können. Sie fahren sehr zügig und schwitzen dabei viel? Damit Ihre Körperfeuchtigkeit optimal nach außen geleitet wird, sollten alle Kleidungsstücke atmungsaktiv sein („Funktionswäsche“). Die beste Goretex-Jacke nützt nicht viel, wenn Sie darunter ein Baumwoll-Shirt tragen.

simplify-Tipp: Investieren Sie in Kleidung, die Sie auch beim Wandern oder Skifahren tragen können. Die besten Einkaufsadressen sind neben dem Internet (z. B. roseversand.de) Sportfachgeschäfte und Fahrradausrüster. Wenn Sie ungern ins Büro radeln, weil Sie dort formell gekleidet sein müssen: Hängen Sie eine Business- Garnitur ins Büro, und ziehen Sie sich dort um.

Accessoires

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Essenziell für Ihre Sicherheit: ein Fahrradhelm. Den sollten Sie auch bei feucht-kühlem Wetter keinesfalls durch eine Mütze ersetzen, sondern mit einer dünnen Unterhelmmütze kombinieren. Hat Ihre Regenjacke eine dünne Kapuze, ziehen Sie die unter den Helm. Dadurch wird die Kapuze fixiert und behindert Ihre Sicht nicht.

Wenn Sie trotz warmer Socken und Schuhe schnell an den Füßen frieren, sind möglicherweise beheizbare Einlegesohlen die Lösung. Infos bei therm-ic.com. Nassen Füßen beugen Neoprenüberzieher für die Schuhe vor.

simplify-Tipp: Für alle, die ihr Fahrrad zwischendurch im Freien parken müssen: Nehmen Sie immer einen Regenschutz für den Sattel mit. So können Sie schnell losfahren, ohne sich einen nassen Hosenboden zu holen. Weniger diebstahlgefährdet als ein extra Sattelüberzug dürfte eine normale Plastiktüte sein – stecken Sie die einfach unter den Sattel. Ölen Sie Ihr Fahrradschloss regelmäßig, dann friert es bei Minustemperaturen nicht so leicht ein. Ist es doch einmal passiert, hilft ein Türschlossenteiser oder ein Feuerzeug.

Sehen und gesehen werden

 Optimal ist, wenn Ihr Rad mit einem zuverlässigen Nabendynamo ausgerüstet ist. Haben Sie einen normalen Dynamo, der an der Reifenaußenseite rollert, rüsten Sie ihn mit einer „Allwetterrolle“ auf: Die wirkt dem Abrutschen auf dem nassen Reifen entgegen. Ein Muss fürs Radeln in der Dunkelheit ist ein Standlicht – entsprechende Lampen gibt’s für vorne und hinten.

simplify-Tipp: wenn Sie in der Dämmerung oder Dunkelheit radeln, sollte nicht nur das Fahrrad mit Reflektoren ausgestattet sein, sondern auch Sie selbst eine Warnweste, einen Reflektorgürtel für den Oberkörper oder an Armen und Beinen reflektierende Bänder tragen.

Gegen die Rutschgefahr

Verbessern Sie bei Rutschgefahr die Griffigkeit der Reifen, indem Sie etwas Luft herauslassen: mehr Breite – mehr Griff. Stellen Sie auch den Sattel tiefer, damit Sie bei Gefahr schnell beide Füße auf die Erde bekommen. Wenn Sie auch im Winter mit viel Eisglätte nicht auf Ihr Fahrrad verzichten möchten, sollten Sie über Reifen mit Spikes nachdenken.

simplify-Tipp: Falls Sie bei Glätte einmal schnell bremsen müssen: Bremsen Sie nur mit dem Hinterrad.

Wie beim Auto

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Machen Sie Ihr Fahrrad rechtzeitig winterfest.Vor allem Licht und Bremsen sollten überprüft werden.

simplify-Tipp: Viele Fahrradfachhändler bieten einen Wintercheck an. Vereinbaren Sie, dass dabei gleich Kette, Seilzüge und Rahmen gefettet und damit gegen Eis und Salz geschützt werden.

Autor: Tiki Küstenmacher


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