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Fitness: So gehen Sie richtig


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Neue Methoden fürs Joggen und Ausgehen auf hohen Absätzen

„Wir gehen falsch!“ So warnen allerlei Geh-Gurus und offerieren neue Techniken zum korrekten Laufen. Wir haben sie durchgesehen, ausprobiert und für Sie ausgewählt, was sich im Alltag anwenden lässt.

Die erschütterte Wirbelsäule

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Eine Tatsache scheint sicher und wird von Orthopäden bestätigt: Wer viel auf hartem Boden läuft (Shopping, Bürogänge) und dabei elegante Schuhe trägt (also welche mit dünnen Sohlen), setzt seine Wirbelsäule ständig harten Stößen aus. Stecken Sie sich zum Test beim Gehen die Finger in die Ohren. Dann hören Sie jeden Schlag wie einen Donner.

simplify-Tipps: Haben Sie längere Asphaltstrecken vor sich, wählen Sie Schuhe mit weichen Sohlen und Fersenpolsterung, also Joggingschuhe oder gehfreundliche Modelle im Business-Look. Im medizinischen Fachhandel gibt es viskoelastische Fersenkissen, mit denen Sie auch dünnen Sohlen etwas Federungskomfort verpassen können. Oder Sie wenden wenigstens ab und zu den Ballengang an (siehe nächster Abschnitt).

Sanfter auftreten

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Eine riesige Debatte hat „Laufpapst“ Ulrich Strunz mit seiner Technik des leichtfüßigen, „rehartigen“ Joggens ausgelöst. Er rät, mit dem Ballen (Vorfuß) zuerst aufzutreten, um Knie und Wirbelsäule zu schonen. Orthopäden berichten indes von typischen Strunz- Opfern: Ermüdung der Mittelfußknochen und schlimme Probleme mit der überforderten Wadenmuskulatur. Als Dauerlösung ist die Vorfußmethode nicht zu empfehlen.

simplify-Tipps: Der Triathlon-Trainer Wilhelm Lilge hält es für nicht so wichtig, wo der Fuß beim Laufen zuerst aufsetzt, sondern wie. Rammen Sie die Ferse nicht in den Boden (was Ihre Bewegung bremst), sondern setzen Sie den Fuß weich und aktiv mit einer nach hinten gerichteten Bewegung auf. Legen Sie zum Test einen Fußabstreifer umgekehrt auf glatten Boden und versuchen Sie, ihn beim Drüberlaufen nach hinten wegzuschleudern. Laufen Sie „mit Vorderradantrieb“. Haben Sie das ein paar Mal übertrieben trainiert, verändern sich Ihre mentalen Bewegungsabläufe – auch Ihr normaler Gang wird weicher und effizienter.

Stöckeln ohne Muskelkater

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Obwohl viele Orthopäden davon abraten: Hohe Absätze sind bei Damen beliebt. Sie machen optisch größer und schlanker, der Gang und die gesamte Erscheinung wirken erotischer und eleganter. Hohe Hacken müssen aber nicht grundsätzlich Schmerzen verursachen.

simplify-Tipps: Ändern Sie Ihren Gang mit hohen Absätzen in Richtung Zehenlauf. Treten Sie mit Ballen und Absatz fast gleichzeitig auf und lassen Sie das Hauptgewicht auf dem Vorderfuß. Achtung beim Schuhkauf: Zehengang gelingt nur, wenn die Sohle des Schuhs ausgeprägt gewölbt ist und damit die Ferse gut abstützt. Stilettoabsätze, die keinen seitlichen Halt geben, fördern übrigens den Zehengang: Die Trägerin sucht nach der kurzen instabilen Phase des Auftretens unwillkürlich den sicheren Kontakt mit dem Vorderfuß. Außerdem darf der Fuß erst einmal auch schräg auftreten, wodurch der Gang natürlicher und beschwingter wird.

Yoga Walking

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Anstrengend für die Beinmuskeln sind hohe Absätze immer. Die Belastung der übrigen Muskeln und Gelenke lässt sich stark verringern, wenn Sie den Oberkörper beim Gehen ruhig halten. Das gilt auch für den Gang ohne High Heels und in Ansätzen auch für Männer. Lassen Sie das Gehen nicht so sehr aus dem Oberkörper kommen („Seemannsgang“), sondern aus dem Becken („afrikanisch“).

simplify-Tipps: Stellen Sie sich vor, Sie müssten auf Ihrem Kopf einen Korb Bananen balancieren. Dann gleichen Sie automatisch die beim Gehen nötige Gewichtsverlagerung durch das Schwingen Ihrer Hüften aus. Das geht am besten, wenn Sie wie auf einem gedachten Drahtseil laufen und die Fußspitzen genau nach vorn oder ganz leicht nach außen zeigen.

Barfuß gehen

Schon wird es aus den USA als neuer Trend gemeldet: barfuß gehen.Wenn die Temperaturen es zulassen, ist das Weglassen jeglichen Schuhwerks ganz eindeutig eine wunderbare simplify-Idee. Muskulatur und Reflexzonen werden aktiviert. Wer aber barfuß die Ferse in den Boden rammt und vor allem auf Beton und Asphalt läuft, tut sich und seinen Füßen keinen Gefallen. Die Masai Barfuß Technologie MBT hat einen Schuhtyp entwickelt, mit dem sich das Wohlgefühl der barfüßigen Steppenbewohner auch im urbanen Alltag erleben lässt.Wie für alle Gehtechniken gilt: nicht für jeden geeignet, für manche aber eine Quelle ungeahnten Glücks.

 

Zu einem gesunden Bewegungsablauf gehört neben dem richtigen Gang auch die richtige Haltung: Mit unserer "Körperhaltung á la simplify" werden Sie sich schon bald wieder fühlen wie 25!


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