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Gesundheit: simplify Fahrradfahren


Entdecken Sie, wie leicht Sie die Benutzung Ihres Drahtesels zur Routine machen können!

Der Frühling kommt – und damit der ideale Zeitpunkt, das Fahrrad zu (re)aktivieren. Fahrradfahren – das ist simplify pur: 1. Sie können mit begrenztem Zeitaufwand viel für Ihre Gesundheit tun. Nach Prof. Ingo Froböse, dem Leiter des „Zentrums für Gesundheit“ an der Deutschen Sporthochschule Köln, wirkt sich bereits 10 Minuten tägliches Fahrradfahren positiv auf Muskulatur, Durchblutung, Gelenke aus, 20 Minuten stärken Ihre Abwehrkräfte, bei 30 Minuten freut sich Ihr Herz ... 2. Haben Sie die Grundausstattung, brauchen Sie nur noch minimal in die Pflege zu investieren. 3. Sie können das Angenehme (Bewegung an der frischen Luft) mit dem Nützlichen (Einkaufen, Fahrt zur Arbeit etc.) verbinden.

Verschaffen Sie Ihrem Fahrrad einen Standortvorteil

Autos stehen meist direkt vor der Haustür oder auf ihrem Platz in der (Tief- )Garage. Fahrräder müssen dagegen oft mit einem übervollen Fahrradkeller/ Kellerabteil vorliebnehmen. Ganz klar, wer hier für eine schnelle abendliche Einkaufsrunde o. Ä. die Nase vorn hat!

simplify-Tipp: Holen Sie Ihr Fahrrad schon morgens bzw. bei Ihrer Heimkehr von der Arbeit aus dem Keller, und stellen Sie es (gut gesichert!) direkt vor der Haustür ab. So erleichtern Sie sich die spontane Nutzung im Laufe des Tages. Sie müssen Ihr Rad jedes Mal aus einem übervollen Fahrradkeller hinausmanövrieren? Regen Sie eine Entrümpelungsaktion an. Sie werden staunen, wie viele herrenlose Fahrräder und sonstige Sperrmüllkandidaten sich dort angesammelt haben!

Lachen Sie sich einen Neuen an

Oft ist es ein unbequemer Sattel, der einem die Lust aufs Radeln verdirbt. Böse Zungen behaupten, viele Fahrräder würden mit Satteln verkauft, die allenfalls als Regenschutz für den Rahmen geeignet seien. Dazu kommt: Jedes Hinterteil ist anders! Testen Sie im Fahrradgeschäft, auf welchem Sattel Sie gut sitzen. Grundsätzlich sind Sie mit Gelmaterial und einem etwas breiteren Modell gut bedient.

simplify-Tipp: Viele Menschen stelen ihren Sattel so ein, dass er eher nach hinten neigt. Bequemer und gesünder ist es, wenn der Sattel waagerecht oder leicht nach vorne geneigt ist.

Wählen Sie Genussrouten

Damit das Fahrradfahren in der Stadt Spaß macht, müssen Sie sich Wege jenseits derjenigen suchen, die Sie mit dem Auto wählen würden. Für viele Städte gibt es mittlerweile einen Fahrradstadtplan, in dem meist nicht nur die Radwege verzeichnet sind, sondern auch, wo diese verlaufen (Straßen- oder Grünbereich). Googeln Sie dafür „Fahrradstadtplan“ + den Namen Ihrer Stadt.

simplify-Tipp: Variieren Sie Ihre Standard-Fahrradstrecke. Finden Sie eine Lieblingsstrecke für sonnige Tage und eine für Matschwetter; eine, bei der Sie durch nette Wohnsträßchen fahren, und eine, bei der Sie möglichst viel durchs Grüne kommen; eine schnelle Route und eine für erholsames Genussradeln.

Lieber nicht „oben ohne“!

Was für Skifahrer binnen zweier Jahre zur Selbstverständlichkeit wurde, sollte auch für Fahrradfahrer eine sein: Helm auf! Denn Kopfverletzungen rangieren bei Fahrradunfällen ganz oben auf der Liste der Verletzungen. Wichtig: Stellen Sie den Helm richtig ein. Sitzt er so locker, so dass er sich „lässig“ in Richtung Hinterkopf schieben lässt, kann es im Ernstfall gefährlicher werden als ohne!

simplify-Tipp: Da das Material ermüdet, sollten Sie den Helm nach etwa fünf Jahren auswechseln (Empfehlung der Stiftung Warentest). Sofort ersetzen sollten Sie ihn nach einem Sturz – auch wenn Sie keine Schäden sehen.

Bequemer transportieren

Für alle, die mit dem Rad etwas transportieren wollen (z. B. Einkäufe), ein Dilemma: Ein schwerer Rucksack ist beim Fahren unbequem, ein bereits gefüllter Fahrradkorb stört, wenn man ihn in weitere Läden mitschleppen muss. Investieren Sie in eine Fahrradtasche, die sich in einen Rucksack verwandeln lässt, z. B. die Vaude Cycle 25 (Volumen: 25 Liter, Preis des brandneuen Models: ca. 70 €).

simplify-Tipp: Besonders im Frühjahr werden Fahrradtaschen leicht vollgespritzt. Verstauen Sie daher in Ihrer Tasche einen Lappen, mit dem Sie sie abwischen können, bevor Sie sie umfunktionieren.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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