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Gesundheitstipp: Wie Ihnen Ihr Garten Kraft verleiht


Ob es Ihr eigener ist oder ein öffentlicher Park: So wird er eine Wohltat für Körper und Seele

Der Garten ist ein heilender Ort. Die kalifornische Psychotherapeutin Marilyn Barrett hat eine schwere Krankheit mit Hilfe von Gartenarbeit überwunden. Hier ihre Erkenntnisse, die auch dann wertvoll sein können, wenn Sie selbst keinen Garten besitzen.

Beginnen Sie absichtslos

Pflanzen setzen, pflegen, gießen, buddeln – all das ist besonders wohltuend für Ihre Seele, wenn Ihr Leben hauptsächlich von den Forderungen anderer bestimmt ist. Ein Garten hilft, Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse wiederzuentdecken, die unter dicken Schichten von Kompromissen und Enttäuschungen vergraben sind.
Gesundheitstipp: Machen Sie Ihren Garten nicht zu einem weiteren Feld von Erfolgssuche und Zielerreichung. Es ist wichtiger, wie Sie sich Ihrem Garten nähern, als was Sie darin erreichen. Nutzen Sie Ihren Garten (oder Ihren Lieblingspark) zunächst nur als Ort, in dem Sie sitzen und sich ausruhen.

Finden Sie Ihren Platz

Eine Bank oder eine andere Sitzgelegenheit gehört zu den wichtigsten Utensilien in einem Garten oder Park. Probieren Sie herum, bis Sie Ihren Lieblingsplatz gefunden haben. Lassen Sie dort die Natur auf sich wirken, ohne Verbesserungsideen und Aktionspläne zu entwickeln.
Gesundheitstipp: Schenken Sie dem, was ist, Ihre volle Aufmerksamkeit. Gartenarbeit und andere Verpflichtungen können warten. An Ihrem Lieblingsplatz bleibt die Zeit für Sie stehen.

Entdecken Sie Ihren inneren Garten

Entspannen Sie sich vollständig, indem Sie nach und nach jedes Körperteil anspannen und dann loslassen. Schicken Sie Ihren Atem an die Stellen, an denen Sie noch Verkrampfungen spüren. Atmen Sie ruhig weiter, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie Ihren Garten anlegen können. Richten Sie in Gedanken alles ein, was Sie sich wünschen: Bäume, Teich, Mauern, Blumen, Brunnen usw.
Gesundheitstipp: Geben Sie Ihrem inneren Garten einen Namen. Sie können ihn überall hin mitnehmen und sich mitten in Ihrem Alltag daran erinnern. Sie werden erleben, dass Sie dort bald Ihr inneres Gleichgewicht finden.

Schaffen Sie Raum

Fast wie von selbst wird sich nun Ihr äußerer Garten Ihrem inneren Garten annähern. Sie werden versuchen, einzelne Elemente Ihres Traumgartens zu verwirklichen: eine blühende Rankpflanze an der Wand, ein Wasserbecken, eine Rose in sonniger Lage.
Gesundheitstipp: Auch in einer öffentlichen Anlage können Sie kleine Traumecken schaffen: ein paar Steine zu einem Ensemble ordnen, Blumensamen streuen oder sogar etwas einpflanzen. Solange es sich um kleine Pflanzen handelt, wird Sie niemand bestrafen; der größte denkbare Unfall wäre, dass ein Gärtner Ihre wilden Anpflanzungen entfernt.

Entwickeln Sie Ihr Ritual

Beobachten Sie sich selbst: Was machen Sie besonders gern in Ihrem Park oder Ihrem Garten? Kultivieren Sie diese Angewohnheiten und erfinden Sie daraus Ihr persönliches Gartenritual. Ein Beispiel: Sie lehnen sich an Ihren Lieblingsbaum, setzen sich danach auf eine bestimmte Bank, sehen in den Himmel, streifen durch das Gebüsch und denken an die Menschen, die vor vielen Jahren hier lebten.
Gesundheitstipp: Hinterlassen Sie am Ende Ihres kleinen Rituals ein Zeichen, das Sie beim nächsten Besuch an das letzte Mal erinnert. Formen Sie einen kleinen Erdhügel; ordnen Sie leere Schneckenhäuser zu einer Linie. Damit stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Ort her und können bei jedem Besuch Zufriedenheit und Kraft tanken.

Lassen Sie wachsen

Die schönsten Tätigkeiten des Gärtnerns sind das Pflanzen (eine durch und durch optimistische Aktivität) und das Zusehen beim Wachsen. Hierin liegt die wohl größte Heilkraft des Gartens: Sie können setzen, gießen und pflegen. Aber Wachsen und Reifen der Pflanzen ist nicht Ihre Leistung, das ist das Geschenk einer größeren Kraft. Die Entwicklung von selbst Gepflanztem verfolgen Sie mit liebevollem Blick.
Gesundheitstipp: Benutzen Sie Ihren Park oder Ihren eigenen Garten auch als Ort, an dem Sie das Verlieren lernen können. Wenn Pflanzen sterben, sagt man, sie „gehen ein“ – sie gehen zurück in den ewigen Kreislauf, machen Platz für andere, schaffen Raum für Neubeginn. Sie müssen das nicht mit dem Kopf verstehen. Auf der Erde sitzen und buddeln, das genügt bereits. Und das ist das Wunderbare an der Weisheit des Gärtnerns.


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