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Keine Angst vorm Zahnarzt mehr!


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So sorgen Sie für Ihre Zahngesundheit

Der beste Zahnarzttermin ist der, den Sie hinter sich gebracht haben. Doch viele Menschen schieben den Besuch beim Zahnarzt lange vor sich her und gehen schließlich mit ungutem Gefühl hin. Wir sagen Ihnen, wie Sie es anders machen!

Der richtige Zahnarzt für Sie…

...ist der, zu dem Sie persönlich Vertrauen haben. Angst vor dem Zahnarzt ist oft ein Zeichen, dass Ihr bisheriger Arzt nicht der Richtige für Sie ist. Fragen Sie Freunde und Nachbarn nach einem guten Tipp. Achten Sie beim ersten Besuch darauf, ob der Arzt Ihnen die geplanten Maßnahmen erklärt und auf Ihre Fragen antwortet.

Manche Ärzte behandeln kleinere Schäden gleich beim Vorsorgetermin. Das ist praktisch, heißt aber in der Regel auch, dass Sie sich länger im Wartezimmer gedulden müssen. Bei anderen müssen Sie sich für eine Behandlung einen neuen Termin geben lassen. Dort sind die Wartezeiten meist kürzer.

Termin vereinbart ist halb gewonnen

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Fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob er einen Anruf-Service bietet: Sobald die nächste Kontrolle fällig ist, ruft Sie die Sprechstundenhilfe von sich aus an und vereinbart einen Termin. Das erspart Ihnen die Überwindung, selbst zum Telefon zu greifen.

Sie gehen jedes Jahr nur 1-mal, und zwar immer erst im Dezember zum Zahnarzt? Damit sind Sie nicht allein – auch nicht im Wartezimmer. Ersparen Sie sich diese Wartezeiten im ohnehin hektischen Dezember. simplify-Tipp: Gehen Sie bereits Mitte des Jahres zum Zahnarzt und dann wieder am Anfang des nächsten Jahres. Dann kehren Sie wieder zu Ihrem jährlichen Rhythmus zurück oder bleiben bei dem empfohlenen halbjährlichen.

Ihre Mitnehm-Checkliste

Legen Sie sich am Vorabend bereit: Versichertenkarte, Bonus-Heft und 10 € (bei gesetzlich Versicherten), Ihr Handy samt Taxi-Nummer (falls Sie für den selbstständigen Heimweg nicht mehr fit genug sind; notfalls ruft auch die Sprechstundenhilfe ein Taxi), Nasentropfen plus Taschentücher im Falle von Schnupfen (damit Sie die Nase frei bekommen und nicht durch den Mund atmen müssen), Eisbeutel (sofern z.B. das Ziehen eines Zahns ansteht).

Die richtige Einstellung

Überbrücken Sie die Zeit im Wartezimmer mit etwas Angenehmem, etwa indem Sie sich mit Ihrer Lieblingsmusik per Walkman oder MP3-Player entspannen. Planen Sie, wie Sie sich hinterher für den Zahnarztbesuch belohnen werden – und seien es nur 10 Minuten Zeitungslektüre. Wichtig: Gehen Sie davon aus, dass die Schmerzen erträglich sein werden. Es gibt Forschungen, wonach der Schmerz tatsächlich größer wird, wenn man sich innerlich auf das Schlimmste einstellt.

Auf dem Behandlungsstuhl

Während der Behandlung müssen Sie die meiste Zeit zwangsweise „den Mund halten“. Umso wichtiger ist es, dass Sie vor der Behandlung mit dem Arzt sprechen. Teilen Sie ihm mit,wenn Sie gerade von Schnupfen oder Husten geplagt sind oder generell zum Würgen neigen. Bitten Sie den Arzt, Ihnen vor jedem Behandlungsschritt mitzuteilen, wie lange dieser in etwa dauern wird. simplify-Tipp: Verabreden Sie, dass der Arzt beim Bohren immer langsam bis 5 zählt und den Bohrer dann für eine kurze Pause absetzt.

Spritze – ja oder nein? Sie selbst wissen aus Erfahrung, was Ihnen lieber ist. Sie reagieren erfahrungsgemäß stark auf die Betäubung? Dann fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob er die Spritze geringer dosieren kann – mit der Option, nachzudosieren, falls die Wirkung nicht ausreicht.

Bei echter Zahnarztangst

Sie waren schon seit Jahren aus Angst vor einer Behandlung nicht mehr in einer Zahnarztpraxis? Sie bekommen schon beim Gedanken an einen Zahnarzt Schweißausbrüche und Herzrasen? Viele Menschen quälen sich mit solchen Problemen! Ihr 1. Schritt könnte das Internet sein,wo es Infos und Austauschmöglichkeiten für Betroffene gibt (Stichwort „Zahnarztangst“ googeln). Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse. Manche Kassen haben dafür einen Maßnahmenkatalog (Verhaltenstherapie, Hypnose, Psychopharmaka, Narkose) oder nennen Ihnen auf Angstpatienten spezialisierte Zahnärzte.

 

Das wirksamste Mittel für ein "Happy End" beim Zahnarzt ist natürlich eine gründliche Pflege, wie zum Beispiel mit der Zahnzwischenraumbürste!


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