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Körperhaltung à la simplify


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Wie Sie sich schon nach 5 Sekunden besser fühlen

Fühlen Sie sich manchmal als Opfer? Leiden Sie unter Ihrem Chef, Ihrer Familie, den Zuständen in der Welt? Der Grund dafür kann eine falsche Körperhaltung sein. Der Rehabilitationsmediziner René Cailliet hat nachgewiesen, dass es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen einer dauerhaft nach vorn geneigten Kopfhaltung und seelischen Frustrationszuständen. Cailliet: "Egal, ob der hängende Kopf vom Frust kommt oder umgekehrt, die Stimmung der Patienten ließ sich durch Körpertraining deutlich verbessern."

"Der Fisch stinkt vom Kopf"

Die Position Ihres Kopfes steuert die Stellung von Schultern, Rücken und Becken. Durch Arbeit am Bildschirm, Lesen, Hausarbeit und viele andere Zivilisationstätigkeiten schieben wir ständig den Kopf nach vorn. Dadurch wird die normale aufrechte Haltung geringfügig, aber langfristig verschoben. Am oberen Ende der Wirbelsäule steuert ein kleiner Muskel namens rectus capitus anterior die Drehung und Neigung des Kopfes, und er ist einer der Schlüssel zu einer gesunden Körperhaltung.

Übung 1: Nicken Sie sich fit

Greifen Sie, während Sie bequem stehen oder sitzen, Ihren Kopf mit beiden Händen, die Daumen hinter den Ohren. Machen Sie sich so groß wie möglich, als ob ein unsichtbarer Faden Ihren Schädel nach oben zöge. Bewegen Sie Ihren Kopf in dieser Haltung ganz sanft nach vorn und hinten – wie beim zustimmenden Nicken. 5 Sekunden reichen, aber wiederholen Sie diese Übung mindestens 10-mal am Tag.

Übung 2: Schädel-Balance

Der menschliche Schädel wiegt bis zu 8 kg; es ist ein anstrengender Akt für die gesamte Wirbelsäule, ihn ständig in Balance zu halten. Je zentrierter Sie ihn tragen, umso leichter machen Sie es Ihrem gesamten Körper und verbessern damit Ihr Allgemeinbefinden.

Strecken Sie Ihre Wirbelsäule wie bei der vorherigen Übung, halten Sie den Rücken gerade und machen Sie Ihre Schultern breit. Bewegen Sie Ihren Kopf sanft nach beiden Seiten und nach vorn und hinten, wie einen Ball, den Sie auf dem ausgestreckten Finger balancieren. Finden Sie so die genaue Mittelposition Ihres Kopfes. Keine Sorge, wenn es dabei im Halsbereich hörbar knirscht – das sind Ablagerungen in den Gelenken.

Führen Sie diese Übung am besten immer durch, bevor Sie mit der Arbeit beginnen, mehrmals am Tag.

Übung 3: Sitzen ohne Hindernisse

Leeren Sie Ihre Taschen. Vermeiden Sie es, auf Ihrem Geldbeutel oder Ihren Schlüsseln zu sitzen. Das New England Journal of Medicine veröffentlichte eine Studie, nach der einige männliche Patienten mit chronischen Rückenschmerzen nach dem Entleeren ihrer Gesäßtaschen schmerzfrei waren.

Weitere Ergebnisse der Studie: Achten Sie auf eine rechtwinklige Sitzposition. Verwenden Sie möglichst immer Stühle mit Armlehnen. Dadurch entlasten Sie die Hüftwirbel um 25%. Wenn Sie die Beine kreuzen wollen, tun Sie das nur mit den Knöcheln. Das Kreuzen der Knie verschiebt die Hüfte und drückt auf die Rückenwirbel. Wechseln Sie Ihre Sitzposition häufig, aber nie zu unsymmetrisch. Führen Sie zu Beginn jeder neuen Sitzposition die Übung 2 durch.

Der goldene Schritt

Keine Übung, sondern ein Grundprinzip, das Sie stets und überall anwenden sollten: Wann immer Sie nach etwas greifen, gehen Sie einen Schritt darauf zu. Damit konzentrieren Sie Ihre Kraft und vermeiden schädliche verdrehte Bewegungen.


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