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Schlafprobleme


So verbessern Sie schlafend Ihre Lebensqualität

5 Millionen Bundesbürger haben Schlafprobleme oder leiden an einer Schlafstörung. Entscheidend für die Frage, ob auch Sie an einer solchen Störung leiden, ist nicht die Dauer Ihres Schlafes, sondern Ihr subjektives Empfinden. Wenn Sie tagsüber müde sind und nicht die gewohnte Leistung bringen können, sollten Sie das Thema „Schlaf“ für sich angehen und daran arbeiten, Ihre Schlafprobleme zu lösen.

Suchen Sie die Ursache

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Die häufigsten Störungen betreffen das Einschlafen und das Durchschlafen. In beiden Fällen fühlt man sich am nächsten Morgen wie gerädert. Menschen mit chronischer Schlafstörung leiden oft auch an ernsthaften Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Magengeschwüren. Mögliche Ursachen sind unter anderem hormonelle Störungen, falsche Ernährung, seelische Belastungen und Umwelteinflüsse.

simplify-Tipp: Fangen Sie bei der Ursachensuche mit dem an, was Sie leicht beeinflussen können. Vorsicht vor Schlaftabletten! Die helfen nur kurzfristig gegen Schlafprobleme, können zur Gewöhnung führen und sollten nur unter ärztlicher Kontrolle genommen werden.

Gesunder Schlaf beginnt am Tag

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Teilen Sie Ihre Tätigkeiten so ein, dass Sie am Ende eines Tages mit etwas fertig sind. Nehmen Sie sich z.B. anstelle eines wöchentlichen Großputzes jeden Tag nur 1 Zimmer vor. Wenn Sie im Berufsleben eine Aufgabe nicht innerhalb eines Tages abschließen können, machen Sie sich vor dem Feierabend wenigstens innerlich davon frei. Tragen Sie in Ihren Zeitplaner ein, wann Sie sich der unfertigen Sache wieder widmen werden.

simplify-Tipp: Richten Sie abends Ihren Arbeitsplatz schon für die 1. Tätigkeit am nächsten Morgen her. Dann gehen Sie mit dem guten Gefühl zu Bett, am nächsten Morgen fröhlich weiterzuarbeiten.

Abends

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Geben Sie Ihrem Darm in den letzten 4 Stunden vor dem Schlafengehen nicht zu viel zu tun. Essen Sie möglichst früh zu Abend, bevorzugen Sie leichte Kost (etwa eine „dünne“ Suppe) oder verlegen Sie Ihre warme Mahlzeit auf den Mittag.

Damit sich Ihr Körper ausreichend Schlaf holen kann und ihn keine Schlafprobleme quälen, sollten Sie stets etwa zur selben Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen. Optimal schlaffördernd ist ein Spaziergang etwa 1 Stunde vor der geplanten Bettruhe. Überwinden Sie Ihre Sofa-Trägheit, indem Sie sich dafür einen Anlass suchen: Der Müll muss weg, Schaufensterbummel, zum Briefkasten oder der Klassiker Gassi gehen mit Hund. Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihre Probleme in einen unsichtbaren Sack packen, an einer bestimmten Ecke über eine Mauer werfen und damit draußen lassen.

Falls Sie abends noch das Bedürfnis haben, Musik zu hören, etwas zu lesen oder fernzusehen, wählen Sie nur etwas für Sie Entspannendes aus. Wer an Durchschlafstörungen leidet, sollte abends unbedingt auf Alkohol verzichten. Lüften Sie das Schlafzimmer nochmals und sorgen Sie für die Idealtemperatur von 17 Grad Celsius.

Schlafkiller PC

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Egal, ob Sie ein Spiel spielen, chatten oder bei eBay herumstöbern: Ohne es zu merken, werden Sie dadurch in einen Spannungszustand versetzt, der dem gesunden Schlaf abträglich ist und Schlafprobleme fördert. Drücken Sie daher spätestens 1 Stunde vor dem Schlafengehen den Ausschaltknopf Ihres PCs.

Entspannt im Bett

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Legen Sie Zettel und Stift auf Ihr Nachtkästchen. Wenn Sie ins Bett gegangen sind, notieren Sie sich alles, was Ihnen noch zum Thema „Morgen muss ich unbedingt …“ einfällt. Auf diese Weise befreien Sie Ihren Kopf von belastenden Gedanken. Schlafforscher haben festgestellt, dass harmlose Comics am ehesten das Einschlafen fördern. Im Bett tabu sind: arbeiten, essen, Problemgespräche führen und fernsehen. Haben Sie erst einmal das Licht ausgemacht, richten Sie Ihre Gedanken bewusst auf etwas Positives, etwa den letzten Urlaub oder ein gutes Gespräch.

Wie man sich bettet...

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…so liegt man. Probieren Sie es einmal mit einem kleineren Kopfkissen (40 x 40 cm statt der üblichen 80 x 80 cm), damit nur Kopf und Nacken darauf liegen. Manche Menschen schwören auf Dinkelkissen gegen Schlafprobleme, die den Nacken gut stützen, ohne die Beweglichkeit des Kopfes einzuschränken.

Es gibt eine Reihe moderner Bettensysteme, die den gesunden Schlaf besser fördern als die Betten, in denen schon unsere Großeltern schliefen. Bei chronischen Schlafstörungen empfehlen Experten heute etwa Mikrosimulationssysteme mit sanft schwingenden Federn.

simplify-Tipp: Schlafen Sie „auf Probe“, um herauszufinden, ob Sie Ihr Bettgestell oder Ihre Matratze austauschen sollten. Bitten Sie dazu Freunde, einmal eine Nacht in deren Bett übernachten zu dürfen, oder tauschen Sie für ein paar Nächte die Matratzen. Wenn Sie in einem Hotel eine gute Nacht hatten, fragen Sie nach Bettenund Matratzenmodell. Für Matratzen lohnt sich der Gang ins Fachgeschäft: Manche erlauben ihren Kunden sogar, die Wunschmatratze für 1 Nacht daheim auszuprobieren.

 

Halten Sie sich selbst für einen Morgenmuffel? Vielleicht irren Sie sich und mit ein paar kleinen Veränderungen in Ihrer Schlaf- und Morgengestaltung sind Sie schon morgens topfit!

 


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Beeke am 17.04.2014
Danke für den Artikel! Wenn es mal echt schwierig wird, schwöre ich auf Baldrian oder ...
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pordam am 26.03.2014
Ja , natürlich, sind die Schlafstörungen ein kompliziertes Problem. Ich war total kaputt , weil ...
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