Weitere Gesundheitstipps

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Tipps & Tricks rund um Arztbesuche

Viele Erwachsene lassen sich nur dann vom Arzt untersuchen, wenn sie sich wirklich krank fühlen. Gesundheitsvorsorge? (Oft) Fehlanzeige!

Termin-Management leicht gemacht

Ob Zahnarztprophylaxe, allgemeiner Gesundheits-Checkup, Krebsfrüherkennung oder Hautuntersuchung: Viele Patienten stellen regelmäßig fest, dass der Termin „schon längst wieder fällig“ gewesen wäre.

simplify-Tipp: Notieren Sie sich gleich nach einer Gesundheitsvorsorge-Untersuchung auf einem Haftetikett, wann die nächste Untersuchung fällig wird. Kleben Sie das Erinnerungshafti so viele Wochen vor dem betreffenden Termin in Ihren Zeitplaner, wie Sie in der Regel auf einen Termin warten müssen. Manche Praxen bieten einen „Erinnerungsservice“ an. Nutzen Sie ihn zusätzlich. Lassen Sie sich anrufen – dann können Sie gleich einen Termin vereinbaren.

Manche Untersuchungen – z. B. Darmspiegelung vor dem 55. Geburtstag – werden von den Krankenkassen nur dann bezahlt, wenn ein Verdacht – beispielsweise auf Darmkrebs – besteht. In Ihrer Verwandtschaft gab es eine entsprechende Erkrankung? Dann haben Sie gute Chancen, dass Sie für die Untersuchung nichts zahlen müssen.

Impfungen: An die Auffrischung denken

Die Impfungen, die Sie als Kind gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie erhalten haben, haben Sie nicht für Ihr ganzes Leben lang immun gemacht.

simplify-Tipp: Betrachten Sie auch Impfungen als Gesundheitsvorsorge-Termine. Checken Sie jetzt in Ihrem Impfpass, oder fragen Sie bei Ihrer Hausarztpraxis nach: Die Diphtherie- und Tetanusimpfungen sind schon (über) 10 Jahre her? Vereinbaren Sie so bald wie möglich einen Impftermin! Andernfalls kleben Sie ein Erinnerungspost-it (z. B.: „Diphtherie/ Tetanus: fällig April 2011) ans Ende Ihres diesjährigen Kalenders. Übrigens: Mit einem aktuell gehaltenen Impfpass verhindern Sie, dass Sie im Verletzungsfall unnötigerweise geimpft werden und es zu einer Überimpfung kommt.

Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, welche sonstigen Impfungen für Sie sinnvoll sind. Etwa gegen Polio (wenn Sie in außereuropäische Länder reisen), gegen Keuchhusten (wenn Sie viel mit kleinen Kindern zu tun haben) oder gegen die durch Zecken übertragene FSME, denn immer mehr Teile Deutschlands gelten dafür als Risikogebiet. Wissenswertes zu Impfungen finden Sie etwa auf der Website des Robert-Koch-Instituts: rki.de unter „Infektionsschutz, Infos“.

Laboruntersuchungen: Fragen Sie nach

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Bei vielen Ärzten üblich: Die Praxis meldet sich nach einer Laboruntersuchung nur dann bei Ihnen, wenn die Werte nicht in Ordnung sind.

simplify-Tipp: Fragen Sie, wann die Werte erwartet werden, und rufen Sie in der Praxis an. So verkürzen Sie die Phase der oft quälenden Ungewissheit und stellen sicher, dass der Befund nicht verloren gegangen ist, ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre.

Nehmen Sie sich selbst ernst

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Der rote Fleck am Unterschenkel. Das häufiger gewordene Kopfweh. Der merkwürdige Schmerz in der Leistengegend. Viele Menschen zögern, mit unklaren Symptomen zum Arzt zu gehen. Oft aus Zeitgründen, aber auch aus Angst, sich lächerlich zu machen.

simplify-Tipp: Akzeptieren Sie sich als Experten / Expertin für Ihren Körper – schließlich kennt niemand Ihren Körper so gut wie Sie –, und trauen Sie sich, die Symptome beim Arzt abklären zu lassen. Sie haben gerade „keine Zeit“ für einen Arztbesuch und vermuten, „dass sich das von allein wieder gibt“ (etwa wenn der Stress nachlässt)? Machen Sie Ihre Prognose konkret, indem Sie sich notieren, bis zu welchem Zeitpunkt das Symptom Ihrer Ansicht nach verschwunden sein sollte. Vereinbaren Sie mit sich selbst: Ist dies nicht der Fall, gehe ich zum Arzt.

Nehmen Sie Ihren Arzt ernst

Rund um die Gesundheit gibt es viele Tabuthemen: exzessiver Zigaretten oder Alkoholkonsum, ein später Kinderwunsch, Gewichtsprobleme, psychische Erkrankungen wie Depressionen, HIV etc.

simplify-Tipp: Seien Sie offen mit Ihrem Arzt.Wenn Sie ihm dafür nicht genug vertrauen, sollten Sie über einen Arztwechsel nachdenken.Halten Sie mit der Wahrheit nicht hinterm Berg, wenn Ihr Arzt Sie angesichts Ihrer Lungen- oder Leberwerte nach Ihren Rauch- bzw. Trinkgewohnheiten fragt. Benutzen Sie keine vagen Formulierungen wie „Ab und zu trinke ich schon über den Durst“, sondern legen Sie die Fakten auf den Tisch: „Seit ich arbeitsunfähig geschrieben bin, trinke ich jeden Abend eine halbe Flasche Wein.“

Nutzen Sie ärztliche Beziehungen

Sie wollen Beschwerden von einem Facharzt abklären lassen, etwa starke Schmerzen nach einer Operation von einem Neurologen? Leider kann es auch dann vorkommen, dass Sie von der Facharztpraxis einen Termin erhalten, auf den Sie mehrere Wochen lang warten müssen.

simplify-Tipp: Viele Hausärzte haben gute Beziehungen zu verschiedenen Fachärzten. Gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, und machen Sie ihm die Dringlichkeit klar. Nimmt der daraufhin mit der Facharztpraxis seiner Wahl Kontakt auf, geht es oft wesentlich schneller, als wenn Sie als x-beliebiger Patient anrufen. 

Tiki Küstenmacher

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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