Beziehungstipps

Beziehungstipps für die Kommunikation in der Partnerschaft


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Wie Sie einander mit der Kommunikation in der Partnerschaft Ihre Zuneigung zeigen

Sind Sie etwa ein Schatz, ein Walfisch oder eine Maus? Oder hören Sie auf Engel, Drache, Großer oder Schlafmützchen? Die Vielfalt der Kosenamen unter Partnern wird derzeit von Forschern der Universität Augsburg untersucht. Hier unsere simplify-Tipps, wie Sie durch eine liebevolle Anrede Ihre Partnerschaft stärken.

Ihr Geheimcode

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Nach den Umfrageergebnissen der Augsburger Forscher ist „Schatz“ (Schatzi etc.) der häufigste Kosename unter Partnern. „Schatz“ drückt aus: Du bist kostbar, wertvoll, etwas Besonderes für mich.

simplify-Tipp: Betonen Sie diese Besonderheit zusätzlich durch ein persönliches Kosewort, dessen Bedeutung sich nur Ihnen beiden aus Ihrer gemeinsamen Geschichte erschließt. Solche Namen finden sich nicht durch konzentriertes Nachdenken, sondern eher durch fantasievolles Nachspüren Ihres gemeinsamen Lebensweges. Nehmen Sie etwa einen Kosenamen, der auf den ersten Ort Ihrer Begegnung oder ein besonderes Erlebnis anspielt (Vergangenheit), auf ein Interesse, das Sie teilen (Gegenwart), oder auf Ihre gemeinsamen Pläne (Zukunft). Jedes Mal, wenn Sie diesen Kosenamen aussprechen, fühlen Sie beide sich innerlich verbunden. Vielleicht stößt Ihre Fantasie auch auf ein Namenspaar, das Sie beide verbindet. Beispiel: Herr und Frau H. waren auf Hochzeitsreise (honeymoon) in den USA – er nennt sie „honey“ und sie ihn „moon“. Wichtig: Sehen Sie Kosenamen als einen intimen Ausdruck von Zuneigung, der nicht für die Ohren anderer bestimmt ist und auch in Konfliktgesprächen nichts zu suchen hat.

Frischer Wind für die Partnerschaft

Sehr beliebt sind auch Tiernamen wie Maus, Hase, Bär und Spatz. Ebenso wie Figuren aus Literatur und Film sind sie vielseitig deutbar. So kann beispielsweise „Bär“ auf die Beziehung anspielen („Ich finde dich so putzig wie die Bärenbabys Knut und Flocke.“), auf Charaktereigenschaften („Du bist oft brummig am Morgen.“) oder auf körperliche Merkmale („Du bist groß und stark.“). Und womöglich wissen Sie nicht einmal selbst mehr, warum Sie Ihren Partner, Ihre Partnerin seit Jahr(zehnt)en so anreden.

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simplify-Tipp: Deuten Sie Ihr klassisches Kosewort für sich beide neu! Sagen Sie Ihrem Partner, warum Sie ihn heute gerne so anreden. Beispiel: „Wenn ich Bär zu dir sage, denke ich an deine kraftvolle, zupackende Art.“

Kose- statt Spitzname

Ein Kosename ist liebevoll, ein Spitzname dagegen stichelt. Ist die „Maus“ nur „süß“ oder wurde der Name gewählt, weil die Partnerin früher grau und schüchtern war? Spielt „Dickie“ darauf an, dass der Partner nicht mehr so schlaksig ist wie früher, oder lautet die Botschaft „Du bist nicht mehr attraktiv“? simplify-Tipp: Hat Ihr Kosename einen unguten Beigeschmack, dann verabschieden Sie sich von ihm. Oder ergänzen Sie ihn durch einen zweiten, der andere Seiten Ihres Partners betont (etwa „Katze“ statt „Maus“).

Vorname statt Funktion

Eltern und Großeltern reden voneinander häufig als „Papa/Mama“ beziehungsweise „Oma/Opa“ oder sprechen sich sogar damit an. Das signalisiert: Ich sehe dich in erster Linie nicht als Partner, sondern als Eltern- oder Großelternteil für die Kinder. simplify-Tipp: Verändern Sie Ihre Perspektive, indem Sie – wie früher – Ihre Vornamen verwenden. Wenn Sie vor Kindern über einander sprechen, ist Vorname plus Verwandtschaftsbezeichnung ein guter Kompromiss, also etwa „Georg-Opa“.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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