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Partnerschaft: Kleine Aufmerksamkeiten


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Jede Partnerschaft entwickelt im Lauf der Jahre sein persönliches Repertoire an kleinen Aufmerksamkeiten und Ritualen. In diesem Artikel finden Sie 18 Möglichkeiten, die andere Paare für sich entdeckt haben. Lassen Sie sich davon anregen, und überraschen Sie mit der einen oder anderen davon Ihren Partner (bzw. Ihre Partnerin, ist hier immer mit gemeint).

Abwesenheiten überbrücken

Mailen Sie Ihrem Partner eine Liebeserklärung ins Büro. Sie haben Bedenken, jemand anderes könnte die lesen? Dann verschlüsseln Sie Ihre Botschaft; füllen Sie die Betreffzeile mit den Buchstaben X und O: X steht für einen Kuss, das O für eine Umarmung.

Ihr Partner ist noch nicht daheim, wenn Sie schlafen gehen? Knipsen Sie nicht einfach das Licht aus, sondern legen Sie ihm einen „Gute Nacht“-Zettel in den Flur. Sie sind noch nicht daheim zu der Uhrzeit, zu der Ihr Partner normalerweise ins Bett geht? Rufen Sie kurz an, und sagen Sie ihm, wann er Sie erwarten kann. So weiß er, ob es sich lohnt, noch ein Weilchen aufzubleiben.

Legen Sie Ihrem Partner ein Foto, das Sie als Paar zeigt, in das Buch, das er gerade liest, auf seinen Nachttisch oder in die Sockenschublade. Sie haben kein schönes zur Hand? Dann lassen Sie Sie sich endlich mal wieder zusammen fotografieren. Oft am nettesten: Schnappschüsse, die Sie bei einer gemeinsamen Aktion zeigen.

Wenn es bei Ihnen daheim zugeht wie im Taubenschlag, laufen Ihre Unterhaltungen Gefahr, Besprechungscharakter anzunehmen („Hast du Hubers angerufen?“ – „Wir brauchen Getränke“). Bringen Sie immer mal wieder auch Ihre Partnerschaft zur Sprache, indem Sie augenzwinkernd fragen: „Hast du einen Termin mit deiner Frau/deinem Mann ausgemacht?“

Fürsorge zeigen

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Bieten Sie Ihrem Partner eine Kopf- oder eine Nackenmassage an, wenn er über Kopfweh klagt. Auch wenn er dann lieber (oder zusätzlich) eine Kopfschmerztablette nimmt.

Umsorgen Sie Ihren kranken Partner. Kümmern Sie sich nicht nur um Essen, Getränke und Medikamente sowie ein bequemes Bett, sondern fragen Sie ihn auch, ob Sie Telefonate für ihn erledigen sollen. Setzen Sie für Ihre Kommunikation auf Krankenhaustechnik: Bringen Sie ihm eine Glocke oder das schnurlose Telefon ans Bett, damit er sich bemerkbar machen kann, wenn er etwas braucht.

Bringen Sie Ihrem Partner etwas zu trinken, wenn er beschäftigt ist, z. B. den Rasen mäht, die Wäsche bügelt oder die private Ablage macht.

Ist Ihr Partner stark eingespannt, schenken Sie ihm hin und wieder einen pflichtenfreien Wochenendtag, den er ganz nach Lust und Laune verbringen darf. Kündigen Sie’s ein paar Tage vorher an, damit er sich vorfreuen und Pläne schmieden kann.

Erlösen Sie Ihren Partner von einem Telefonat, bei dem sein Gesprächspartner kein Ende findet. Lassen Sie sich dazu den Hörer geben („Ich möchte auch gerne noch mit deiner Mutter sprechen“). Oder rufen Sie laut: „Kannst du mir bitte schnell mal helfen?“, und liefern Sie ihm so einen Anlass, das Gespräch zu beenden.

Die Kinder einbeziehen

Sagen Sie Ihrem Partner, welche seiner Stärken und liebenswerten Eigenschaften Sie in Ihren Kindern wiedererkennen. „Paul hat sein ausgelassenes Lachen eindeutig von dir!“

Bedanken Sie sich bei Ihrem Partner für das, was er zur guten Entwicklung Ihrer Kinder beigetragen hat.

Stärken Sie die Achtung Ihrer Kinder vor Ihrem Partner, indem Sie ihn in ihrer Gegenwart bewundern: „Super, wie du uns durch Paris gelotst hast.“

Zusammengehörigkeit zeigen

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Lassen Sie – zumindest für einen Moment – alles stehen und liegen, wenn Ihr Partner zur Tür hereinkommt.

Mieten Sie sich für eine Fahrradtour ein Tandem, und genießen Sie den Gleichklang Ihrer Bewegungen.

Fragen Sie, bevor Sie zusammen ausgehen: „Worin möchtest du mich heute sehen?“ (statt: „Was soll ich anziehen?“) 

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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