Aufräumen

Aufräumen: Wunderbar, Müll und Fragezeichen


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Das professionelle Simplify!-Prinzip fürs Aufräumen

Die Amerikanerin Cris Evatt ist von Beruf Aufräumerin und hat hunderte chaotische Büros und Wohnhäuser in effektive Arbeits- und Lebensplätze zurückverwandelt. Hier ihre wichtigsten Tipps für's Aufräumen:

Ganz oder gar nicht!

Die Aufbewahrungseinheit, die Sie aufräumen, komplett leerräumen. Als Einheit gilt etwa eine Schublade, ein Regalbrett, ein Aktenkorb, eine Kiste, ein Becher (Sie wissen schon, diese Kruschfallen, die ursprünglich nur für Bleistifte gedacht waren). Was nie klappt: Ein Regalbrett "von links nach rechts" aufräumen, oder "immer wieder mal ein bißchen" Ordnung in einer Schublade schaffen.

Laß es glänzen!

Als nächstes sollten Sie die nun leere Aufbewahrungseinheit putzen und sich freuen, wie schön das bald alles aussehen wird.

Die magischen Drei

Dann wird der ehemalige Inhalt (der ja jetzt auf dem Boden liegt) in drei Haufen aufgeteilt.

1. Wunderbar

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Auf den Haufen mit diesem schönen Namen kommt, was gut verwendbar und funktionsfähig ist. Es wird schön ordentlich in den Aufbewahrungsort zurückgestellt. Aber seien Sie kritisch: Es muß wirklich wunderbar sein und sich bewährt haben. Am besten, es ist etwas, das auch eine emotionale Komponente hat. Also etwas, das Sie auch mögen und mit Freude benutzen. Wenn etwas mehrfach vorhanden ist (z.B. fünf Bleistifte, zwei örtliche Telefonbücher), dann wählen Sie das wunderbarste Exemplar aus und schieben den Rest in eine der zwei nächsten Kategorien.

2. Echter Müll

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Auf diesem Haufen landet, was kaputt ist, überholt, überflüssig oder was seit mindestens einem Jahr nicht mehr benutzt wurde. Der Haufen wird fachgerecht entsorgt und entsprechend vorsortiert in Restmüll, Altpapier usw. Sie dürfen auch eine Kiste "für den Flohmarkt" machen, wenn Sie Lust und Zeit für diese Art Entsorgung haben. Aber bitte ganz fest versprechen: Was beim ersten Termin nicht verkauft wurde, wird weggeschmissen!

3. Das Fragezeichen

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Wenn die Entscheidung zwischen Müll und Wunderbar schwerfällt, landet es auf dem Haufen Fragezeichen. Diese Sachen werden in einen Karton verpackt (mit Aufschrift, was drin ist!) und in den Keller, Speicher oder die Garage gebracht. Dort lagern sie und können notfalls aktiviert werden. Schauen Sie diese Kisten etwa alle sechs Monate durch – und Sie werden staunen, wie viele Dinge sich inzwischen erledigt haben und leichten Herzens entsorgt werden können. Was schließlich ein ganzes Jahr lang nicht gebraucht wurde, wird auf jeden Fall umgewandelt in die Kategorie Müll.

Zurück zum Wunderbaren

Am Ende der Aufräumaktion sollten Sie sich noch einmal den eingeräumten Dingen vom Stamme Wunderbar zuwenden und sie schön systematisch organisieren, damit sie auch wirklich optimalen Nutzen bringen können.

Der genialste Weg ist, sie in Mini-Systemen, wie dem NaPAZ-Schema, zu organisieren. 

Autor: Tiki Küstenmacher


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