Aufräumen

Die besten Methoden zum Entrümpeln


So schaffen Sie endlich Ordnung

Methode 1: Wegwerfen auf Probe

Die Expertin im Entrümpeln, Karen Kingston, hat versucht, es in Zahlen zu erfassen: Im Schnitt werden 80% von angesammelten Gegenständen überhaupt niemals benutzt. Sie rät zum „Probe-Wegwerfen": Packen Sie Dinge, die Sie 1 Jahr lang nicht mehr benötigt haben, in eine große Kiste, und deponieren Sie die im Keller oder auf dem Dachboden. Wenn Sie den Inhalt der Kiste nach einem weiteren Jahr vergessen haben, können Sie ihn eigentlich endgültig entsorgen.

Methode 2: Die Krims-krams-Schublade

Karen Kingston rät, in jedem 2. Zimmer mindestens 1 Schublade für Kram zu reservieren. Hier kommt alles hinein, was in keine Kategorie passt. Aber wählen Sie dafür keine zu große Schublade, benutzen Sie sie sparsam und entrümpeln Sie sie regelmäßig. Nach 3 Monaten werden Sie guten Gewissens 80% davon wegwerfen können, weil sich herausgestellt hat, dass es niemand braucht.

Methode 3: Lebensnerv Schlafzimmer

Traditionellerweise ist der Schlafraum einer Wohnung für Gäste tabu. Deswegen wird er häufig missbraucht als Abstellzimmer für alles, was anderswo stört. Dabei benötigen Sie gerade in dem Raum, in dem Sie die Nacht verbringen, Harmonie und Ordnung. Werfen Sie klassische Quellen negativer Emotionen hinaus: schmutzige Wäsche, Kisten mit alten Sachen, kaputte Gegenstände. Lagern Sie nichts unter dem Bett, höchstens Bettwäsche und Bettdecken. Sehen Sie auch die Schubladen durch: Niemand braucht 40 Paar Socken oder 15 altmodische Pullover. Die Erfahrungen von Kingstons Kunden in geordneten Schlafzimmern: tieferer Schlaf, besseres Liebesleben.

Methode 4: Sammelleidenschaft kritisch überprüfen

Irgendetwas sammelt jeder: Telefonkarten, Bücher, Streichholzschachteln, Mokkatassen, Kuscheltiere, Elefanten, Briefmarken. Es beginnt mit einer kleinen Parade gleichartiger Dinge auf einem Regalbrett, und es endet mit Haushalten, in denen Tapeten, Tischdecken, Wandbilder, Handtücher, Servietten, Geschirr und alles mit kleinen Fröschen oder Kühen verziert sind. Dahinter steckt ein uraltes Bedürfnis von uns Menschen, sich mit etwas zu identifizieren. Meist sind es Tiere, wie bei den Namenstotems der nordamerikanischen Indianer. Sammlungen bringen ein System in die unüberschaubare Zahl von Dingen, die uns angeboten werden.

Werfen Sie einen kritischen Blick auf die Art von Dingen, die Sie sammeln: Wann haben Sie damit begonnen? Was könnte dahinter stecken? Haben Sie das Bedürfnis, das Sie damals hatten, immer noch? Oder werden Sie durch Ihre Sammlung in der Vergangenheit festgehalten? Dann lösen Sie Ihre Sammlung auf und beobachten Sie, wie Sie plötzlich frei werden für Neues.

Methode 5: Mit warmen Händen verschenken

Die populärste Methode, um sich von Dingen zu befreien: das Wegwerfen den Nachkommen überlassen. Dabei stellen die lieben Nachkommen meistens fest, dass etwa 95% der geliebten wertvollen Dinge nicht einmal mehr jemand geschenkt haben möchte. Falls Sie es noch nicht selbst erlebt haben, lassen Sie es sich von Betroffenen erzählen.

Die bessere Lösung: Gehen Sie durch Ihre Wohnung und sammeln Sie alles, was Sie für jemand anderen aufbewahren. Dann geben oder verschicken Sie diese Dinge an die betreffenden Personen (aber fragen Sie, ob die es überhaupt haben wollen). Das „Geben mit warmen Händen" ist eine der lohnendsten Arten, sich von Ballast zu befreien.

Zum Weiterlesen: Karen Kingston, "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags". Ihre Website: www.spaceclearing.com 

Extra-Tipp:Verursachen Sie kein Gerümpel

Denken Sie an das Thema „unnötige Dinge" auch umgekehrt, wenn Sie jemand anderem etwas schenken. Wählen Sie immaterielle Geschenke (Einladung zum Essen, Theaterbesuch), etwas, das sich verbraucht (etwas zum Essen oder Trinken) oder eine Sache, die Sie vorher vereinbart haben und damit sicher sein können, dass der andere sie braucht.

simplify-Sofort-Tipp:

Wenn Sie etwas für die Nachwelt aufbewahren - dann geben Sie es der Nachwelt, und zwar jetzt. Großvaters Taschenuhr, die Ihr Sohn erben soll: Hängen Sie das gute Stück Ihrem Sohn an einen Ehrenplatz in sein Zimmer. Oder packen Sie ihm ein Päckchen.

Dazu gibt es einen Kalauer von Groucho Marx: „Warum sollte ich etwas für die Nachwelt tun? Was hat die Nachwelt denn für mich getan?"

 


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