Aufräumen

Ordnung schaffen: 5 Gebote zum Aufräumen und Entrümpeln (für immer)


Sie wollen endlich richtig aufräumen und dauerhaft Ordnung schaffen zu Hause? Das ist leichter, als Sie wahrscheinlich vermuten, auch wenn Sie am Aufräumen und Entrümpeln die Lust verlieren.

Es gilt einfach, ein paar Regeln zu beachten und ein ganz individuelles Ordnungssystem zu schaffen. Die 5 Gebote zum dauerhaften Aufräumen und Entrümpeln finden Sie hier.

1. Gebot: Ballast abwerfen beim Aufräumen

Das wichtigste Möbelstück ist beim Aufräumen, Entrümpeln und Ordnung schaffen eine möglichst große Kiste fürs Altpapier. Dazu ein großzügig bemessener Abfallkorb und eine gut organisierte Entsorgung. Heben Sie nie etwas auf, weil es keine Gelegenheit zum Wegwerfen gibt! Wenn Sie richtig aufräumen: Heben Sie keinen Unsinn auf (z. B. Werbegeschenke), wenn Sie keine Verwendung dafür haben.

2. Gebot: Entrümpeln und Meistbenutztes besterreichbar machen

Setzen Sie sich an den Schreibtisch und breiten Sie die Arme aus, wenn Sie wirklich Ordnung schaffen wollen. Alles, was Sie ohne Verrenkungen erreichen können, ist Ihre 1a-Zone. Hier dürfen Sie nur Utensilien lagern, die Sie ständig benötigen. Wobei die Mitte Ihrer 1a-Zone frei bleiben muss als Arbeitsfläche für das, was aktuell zu tun ist. Die gleiche Regel gilt, wenn Sie vor Ihrem Kleiderschrank, am Herd oder vor der Spülmaschine stehen. Verbannen Sie alle selten benutzten Ziergegenstände aus der 1a-Zone - die sind dort gut aufgehoben, wo sie gesehen, aber nicht erreicht werden können.

3. Gebot: Das perfekte Ordnungssystem 

Die Reihenfolge des 2. und 3. Gebots ist nicht zufällig, denn die gute Erreichbarkeit der wichtigsten Werkzeuge hat Priorität. Angenommen, Sie schreiben am liebsten mit Füller: Dann gehören Ihre beiden Lieblingsfüller in die oberste Schublade des Containers zu Ihrer Rechten. Das bedeutet aber keineswegs, dass dort nach dem Aufräumen und Entrümpeln alle Schreibgeräte lagern müssen. Die selten benutzten Filzschreiber und Bleistifte können Sie durchaus in einem weniger zugänglichen Bereich bereithalten. Gut bewähren sich Themengruppen, wenn Sie Ordnung schaffen wollen: In der Küche sollten Sie alles zusammen lagern, was Sie zum Zubereiten einer Salatsauce benötigen - selbst wenn Sie dadurch Salz, Pfeffer und Petersilie aus dem (weiter entfernt liegenden) Gewürzregal ausquartieren müssen.

4. Gebot: Lesbar beschriften und richtig aufräumen

Beschriften Sie beim Ordnung schaffen so, dass die Beschriftung auf den ersten Blick lesbar ist. Eine Dose in einem Regal, deren Inhalt nur auf dem Deckel steht, ist sinnlos. Ebenso eine Schachtel mit unbeschriftetem Deckel in einer Schublade. Besonders schlimm sind Behälter mit falscher Aufschrift, wie etwa eine Kaffeedose in der Küche, von der nur die Insider wissen, dass sie Kakao enthält.

simplify-Tipp für das Aufräumen und Entrümpeln:
Halten Sie in jedem Raum fertige Aufkleber und 1 Filzschreiber bereit, um Container spontan korrekt beschriften zu können.

5. Gebot: Sinnvoll beschriften als Grundlage für Ihr Ordnungssystem

Beschriften Sie beim Ordnung schaffen möglichst eindeutig. Begriffe wie "Sonstiges" oder "Wichtig!" sind so nichtssagend wie ein leeres Etikett. Formulieren Sie in Ihrem Ordnungssystem nicht zu amtlich. Also statt "Kfz-Unterlagen" lieber "Rund ums Auto". Ergänzen Sie die Aufschrift, wenn Sie beim nächsten Aufräumen eine Rubrik erweitern - etwa wenn in den Ordner "Steuerberater" nun auch die Unterlagen "Immobilienfonds" kommen.


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