Aufräumen

Richtig aufräumen: Vereinfachen Sie Ihre Wohnung


Sie wollen richtig aufräumen? Ihre Wohnung entrümpeln? Ordnung schaffen im Büro? Den Haushalt entrümpeln?

Probieren Sie in wenigstens einem Raum Ihrer Wohnung simplify-Minimalismus aus. Experimentieren Sie, ob Sie wirklich all die verschiedenen "Dinge" brauchen, um sich wohlzufühlen - oder ob Sie aufräumen und Ordnung schaffen können. Viele Menschen haben entdeckt, dass ein außergewöhnlich karg eingerichteter Raum eine besonders beruhigende Atmosphäre hat.

Hier 2 Denkhilfen zum Entrümpeln und Loswerden von Dingen:

1. Habe ich das in den letzten beiden Jahren ein einziges Mal benutzt?
2. Wenn das gestohlen würde - würde ich es ersetzen?

Wohltuende Freiheit

Lassen Sie bewusst Räume leer: ein Fach im Schrank, eine große Fläche auf Ihrem Schreibtisch, eine Schublade, eine ganze Wand, ein Regalfach. Fühlen Sie, welche wohltuende Wirkung davon ausgehen kann, wie gut es sich anfühlen kann, Ordnung zu schaffen und das Aufräumen anzupacken. Wenn in Ihnen der Wunsch aufkommt, die leeren Flächen zu füllen - lassen Sie solche Gedanken zu, und beobachten Sie, wie sie allmählich verebben und einer gelösten Gelassenheit Platz machen: "Ja, ich kann auch einfach etwas so frei lassen, wie es ist." Das hat sogar Auswirkungen auf Ihren Umgang mit Menschen. Sie werden andere leichter akzeptieren, ihre Schwächen gelassener ertragen und sich selbst entspannen.

Wärme durch Farbe, Struktur und Licht

Ordnung schaffen, richtig aufräumen und damit Leere muss nicht Kälte bedeuten. Ungemütlichkeit entsteht, so der Innenarchitekt Gary Hutton, vor allem durch zu kalte Farben, zu glatte Materialien und durch zu grelle, flächige Beleuchtung. Selten aber ist die Abwesenheit von Gegenständen daran schuld. Deckenlampen und -fluter geben meist ungemütliches Streulicht. Besser sind mehrere Stehlampen auf mittlerer Höhe. Halogenlampen und Strahler sollten niemals direkt in die Augen, sondern auf möglichst tiefe Punkte gerichtet sein. Auch Licht kann ein Ordnungssystem bei Ihnen darstellen.

Werden Sie "oberflächenbewusst"

Einer der wichtigsten Tipps zum Aufräumen: Alle Arten von Tischen, Regalen, Fensterbrettern, ja fast alle horizontalen Flächen ziehen wie magisch Überflüssiges an. Nehmen Sie solche Flächen beim Ordnung schaffen ins Visier. Auch die größte horizontale Fläche, der Fußboden, ist gefährdet. Vereinfachen Sie Ihr Leben, indem Sie horizontale Ablageflächen verringern und die restlichen freihalten bzw. richtig aufräumen.

Aufräumen und entrümpeln: 5 bewährte simplify-Tricks

1. Richtig aufräumen schafft Platz: Nichts ist nervender, als wenn der Esstisch vor jedem Essen mühsam freigeräumt werden muss. Erziehen Sie Ihre Kinder und sich selbst dazu, den Esstisch als "heiße Zone" zu betrachten. Er ist ausnahmslos reserviert fürs Essen (und natürlich abends zum Karten- und Brettspielen).

2. Ordnung schaffen erleichtert: Die Küchenarbeitsplatte ist reserviert für Arbeit. Wenn dafür genügend Platz ist, geht sie erheblich leichter von der Hand.

3. Das Messie-Syndrom bekämpfen: Die obere Platte freistehender Kühlschränke wird schnell zum Sammelplatz für alles Mögliche. Plazieren Sie dort eine schöne Grünpflanze, um unerwünschte Ablagerungen zu vermeiden.

4. Wohnung aufräumen: Erfreuen Sie sich daran, Fenster weit öffnen zu können. Dazu müssen die Fensterbretter frei bleiben.

5. Aufräumen: Stühle oder Hocker als Kleiderablagen im Schlafzimmer ziehen wie magisch benutzte Kleidungsstücke an. Platzsparender und schöner anzusehen ist der altmodische "stumme Diener" mit fest integriertem Bügel, Kleiderstange und Fächern für Kleinteile. Echte Vereinfacher heben die Sachen, die sie am nächsten Tag wieder anziehen wollen, in einem freien Fach ihres Kleiderschranks auf.


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