simplify in sozialen Netzwerken

Schreibtische, Verkaufstheken, Werkbänke und andere Arbeitsflächen haben die unschöne Tendenz, nach einiger Zeit zu verwildern. Kleine Zettel, große Papierstapel, Schreibgeräte und allerlei Gegenstände, bei denen man nicht so recht weiß, wohin damit. Dagegen hilft nur ein regelmäßiger Check, ein systematisches Durchforsten und Schreibtisch aufräumen. Hier die wichtigsten Regeln:
Halten Sie das Ausmisten Ihrer Papierstapel nicht für eine der Prüfungen des Herkules. In der Regel wird der zeitliche Aufwand dafür weit überschätzt. Profi-Aufräumer machen in 2 Stunden auch aus dem übelsten Chaos-Schreibtisch eine wohlgeordnete Arbeitszone. Ein durchschnittlich verwüsteter Arbeitsplatz ist in einer 1/2 Stunde wieder wohl organisiert. Setzen Sie sich diese 1/2 Stunde als Limit, damit Sie sich beim Schreibtisch aufräumen nicht in unnötigen Einzelheiten verlieren.
In der Abteilung „tun" landet alles, was Sie noch irgendwie bearbeiten müssen (Korrespondenz, Formulare, Arbeitsaufträge). Die Kategorie „brauchen" enthält alles, was Sie aufheben möchten.
Stellen Sie sich bei jedem Stück dieser Kategorie folgende Fragen (am besten halblaut):
Einer der bewährtesten simplify-Tipps: Besorgen Sie sich eine große Kiste, in die Sie alle Papiere entsorgen, bei denen Sie sich nicht 100%ig sicher sind, ob Sie sie nicht wieder brauchen. Leeren Sie die untere Hälfte aus dieser Kiste alle 14 Tage. Damit haben Sie auf alles, was Sie weggeworfen haben, mindestens 1 Woche lang Zugriff. In den normalen Papierkorb (der öfter geleert wird) kommt alles, was Sie mit Sicherheit nie wieder sehen wollen.
Ihr Arbeitsplatz besteht nicht nur aus der Fläche vor Ihnen, sondern er umfasst alles, was Sie von Ihrem Drehstuhl aus erreichen können. Rund um Sie herum sollten nur Dinge gelagert sein, die Sie täglich brauchen. Optimal ist es, wenn die Arbeitsfläche vor Ihnen frei ist wie das Deck eines Flugzeugträgers und so die wirklich wichtigen aktuellen Aufgaben Platz für die Landung haben.
Wenn Sie einen PC haben, stellen Sie ihn nicht frontal vor sich, sondern so, dass Sie ihn mit einer Drehung leicht erreichen können. Schreibtische in Winkel- oder geschwungener Form sind ideal.
Auf Ihrer Arbeitsfläche sollten nur Dinge stehen, die Sie mehrmals am Tag brauchen. Alles andere gehört in leicht erreichbare Schubladen oder auf Ablageflächen hinter und neben Ihnen. Auch die zu erledigenden Aufgaben sollten Sie eher seitwärts lagern, damit auf dem Platz vor Ihnen stets nur eine Aufgabe liegt. Das schärft Ihre Konzentration und erhöht auf einfache Weise Ihre Zufriedenheit.
Wenn Sie neben und hinter sich keine Ablagemöglichkeiten einrichten können, sollten Sie für Locher, Hefter, Schere, Stifte und häufig gebrauchte Nachschlagewerke ein Regalbrett über Ihrem Schreibtisch in Betracht ziehen. Es gibt Systeme, die sich auch auf einem frei stehenden Tisch anbringen lassen. Z. B. top rail der Firma Hansa.
o Zeitlimit _____ Minuten
o Großzügigst wegwerfen
o 2. Papierkorb besorgen
o Flächen hinter und neben mir nutzen
o Computer auf Nebentisch
o Regal oder Topablage vor mir
o Nächstes Aufräumen am _____