Ordnung

Ordnung schaffen und aufräumen: Nie wieder Krempelopfer!


Probleme beim Aufräumen und Ordnung schaffen? Wenn Sie gern zu einem verlockenden Sonderangebot ja sagen und Schnäppchen horten, sind Sie ein Krempelopfer und brauchen Tipps zum Aufräumen und Entrümpeln.

"Ich bin doch nicht blöd" - solche Sprüche suggerieren, es sei klug, auf alle Angebote einzugehen. Wer allerdings mit dem Wohnung aufräumen und Entrümpeln nicht mehr nachkommt, kann hier lernen, wie er mit leichtem Gepäck durchs Leben kommt.

Richtig aufräumen - die Angst vor dem Nein

Krempelopfer haben nicht nur eine schlechte Abwehr gegenüber Kaufimpulsen, sondern werden auch zu Hause von der Furcht bestimmt, zu ihren vielen Dingen bloß nicht nein zu sagen. Dabei rückt die Notwendigkeit, dauerhaft Ordnung zu schaffen, in den Hintergrund. Das gilt für unbenutzte Geschenke wie für Erbstücke, die ihnen ins Haus gespült wurden. Wenn sie sich von etwas trennen sollen, seufzen Krempelopfer: "Ich kann nicht." Und das spricht gegen das Entrümpeln. Dahinter steckt die Angst, dass z. B. das Sonderangebot eine überflüssige Ausgabe gewesen sein könnte. Um nicht schlecht vor sich selbst dazustehen, bleiben die Dinge, wo sie sind. Damit aber haben Sie Ihre Fehler weiterhin vor Augen - und das tut weh.

Entrümpeln steigert Ihr Selbstbewusstsein

Der Satz "Ich kann nicht" ist ein Eingeständnis Ihrer Entscheidungsschwäche und sorgt dafür, dass Sie nicht Ordnung schaffen können. Ersetzen Sie ihn durch den Satz "Ich entscheide mich dafür, es nicht zu tun". Damit kehren Sie zurück ins Land der Handlungsfähigen. Trainieren Sie Ihre Nein-Kraft zuerst an kleinen Dingen und steigern Sie damit den Impuls zum Entrümpeln: "Ich entscheide mich dafür, mich jetzt sofort davon zu trennen." Damit demonstrieren Sie Ihrem Unbewussten, dass Sie in der Lage sind, eine Wahl zu treffen.

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Tricksen Sie Ihren Ja-Reflex gegenüber nutzlosen Sachen aus, damit Sie lernen zu entrümpeln. Wenn Sie wieder einmal meinen, sich von einer Sache nicht trennen zu können, fragen Sie sich laut: ";Könnte ich dieses Stück sofort weggeben (und Ordnung schaffen), wenn ich wüsste, dass damit ein Leben gerettet wird?" Können Sie diese Frage bejahen, dann trennen Sie sich getrost davon. Das Leben, das Sie retten, ist Ihr eigenes! Sie gewinnen Lebenszeit und Raum in Ihrer Seele, die Ihnen der Besitz von zu viel Krempel bisher geraubt hat.

Aufräumen und Entrümpeln: 5 Fragezeichen, mit denen Sie neue Maßstäbe setzen

Steigern Sie Ihre Abwehrkraft mit folgenden Fragen und stellen Sie um auf Ordnung schaffen:
1. Wer möchte mich hier wie beeinflussen? Rücken Sie ab von allen Letzte- Chance-Angeboten und allen drängenden Versuchen, Sie zum Kauf oder zur Annahme zu überreden. Damit ersparen Sie das spätere Entrümpeln.

2. Gefällt mir das auch nächstes Jahr noch? Legen Sie Distanz zwischen sich und das lockende Angebot, räumlich und zeitlich. Ziehen Sie sich für 10 Minuten zurück, gehen Sie in ein anderes Stockwerk im Kaufhaus, oder legen Sie das Telefon auf und versprechen Sie, zurückzurufen. Fragen Sie sich dabei, welche Eigenschaften ein Angebot haben muss, damit Sie es annehmen. Akzeptieren Sie keine schlechtere Note als "sehr gut"

3. Ginge es mir schlechter, wenn ich von diesem Angebot nie erfahren hätte? Was gewinnen Sie, dass sich Preis, Pflege und Aufbewahrung dieses Gegenstandes wirklich lohnen? Was lassen Sie stattdessen zu Hause los?

4. Stehe ich voll und ganz hinter dieser Entscheidung? Sagen Sie sich: Ich entscheide mich hier bewusst gegen zu viel Krempel und gegen die spätere Notwendigkeit des Aufräumens und Entrümpelns. Vergrößern Sie Ihre Souveränität, indem Sie sich daran erinnern, erinnern, wie oft Sie mit einem Nein eine sehr gute Entscheidung getroffen haben.

5. Hilft mir dieses Ding wirklich bei meiner persönlichen Entfaltung und belastet es mich später, wenn ich aufräumen und entrümpeln muss? Sagen Sie "Nein, danke", wenn der Krempel bei Ihnen anklopft. Stellen Sie den Wunsch, Ordnung zu chaffen, in den Vordergrund. Rechnen Sie es sich sofort als persönlichen Verdienst an, als konsequente, selbstbewusste Person die bestmögliche Wahl gegen unnötigen Ballast getroffen zu haben. Sie werden sich dadurch viel Aufräumen und Entrümpeln sparen.


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