Ordnung

Ordnung statt Sucherei


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Wie Sie sich mit der richtigen Ordnung unnötige Suchereien ersparen

Zeitraubend: die morgendliche Suche nach dem Autoschlüssel. Schrecksekunde: Der Geldbeutel scheint weg zu sein. Nervenaufreibend: die permanenten „Wo ist …?“-Fragen der anderen Familienmitglieder. Wer suchet, der findet, heißt es. Besser klappt das Ordnung halten mit unseren simplify-Tipps: Finden Sie, ohne zu suchen!

Geben Sie den Dingen ein Zuhause

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Die Reservebatterien befinden sich in der Vorratskammer, 2. Regalfach, in der blauen Box. Die Badesachen sind im Schrank ganz unten. Die Schlüssel hängen am Schlüsselbrett. Klingt einfach, doch immer wieder gehen Dinge auf Wanderschaft oder sind (scheinbar) verschollen. Häufige Gründe:

 

  • Aus den Augen aus dem Sinn. Selten verwendete Gegenstände landen meist in den obersten Schrankfächern, in geschlossenen Boxen oder im Keller. Dort werden sie gerne vergessen – und gelegentlich sogar durch unnötige Neukäufe ersetzt. Frischen Sie Ihre Erinnerung durch Hinweisschilder auf. Am Aufbewahrungsort selbst: Beschriften Sie Boxen, deren Inhalt von außen nicht erkennbar ist. Dort, wo die Dinge benötigt werden: Befestigen Sie z. B. im Schlafzimmerschrank im Bettwäschefach einen Zettel „5 Ersatzbezüge im Speicherschrank“. Im Terminkalender: Kleben Sie für saisonal benötigte Gegenstände Post-its auf die passenden Kalenderblätter: „20 Weihnachtskarten bei den Grußkarten“.
  • Die Dinge werden nicht da aufbewahrt, wo sie verwendet werden. Räumen Sie entsprechend um.

  • Jedes Mitglied des Haushalts hält Ordnung – nämlich seine eigene. Legen Sie das Zuhause für gemeinsam genutzte Gegenstände gemeinsam fest.

Farbsignale

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Ordner und Stehsammler, die alle denselben Rücken haben, mögen stilvoll aussehen, praktisch ist der Einheitslook jedoch nicht. Verwenden Sie verschiedenfarbige Ordnungshilfen – dann erkennen Sie den Finanzordner oder den Briefe-Stehsammler auf einen Blick. Wenn bereits gleichfarbige Rücken im Regal stehen, helfen verschiedenfarbige Klebepunkte. Manchmal genügt es, gezielt eine Sache hervorzuheben: Kennzeichnen Sie etwa den am häufigs ten benutzten Lexikonband mit einem extragroßen Klebepunkt.

Sie haben einen großen Schlüsselbund mit ähnlich aussehenden Schlüsseln? Für eine haltbare Markierung eignet sich Nagellack – nehmen Sie verschiedene Farben.

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Nicht nur Dinge können verloren gehen, auch Kinder! Lassen Sie Ihr Kind zumindest ein auffälliges Kleidungsstück anziehen, bevor Sie sich mit ihm ins Gewühl der Fußgängerzone oder eines Volksfests stürzen. Setzen Sie bei mehreren Kindern – wie viele Kitas bei ihren Ausflügen – auf Corporate identity: Alle tragen dieselbe Kappe oder denselben Schal.

Apropos Kleidung: Wenn Sie Ihren Mantel unter viele ähnliche Mäntel in eine Selbstbedienungsgarderobe hängen, müssen Sie nach der Veranstaltung oder dem Restaurantbesuch lange suchen – und haben Glück, wenn Ihr gutes Stück nicht verwechselt wurde! Abhilfe schafft ein auffälliger Schal: Ziehen Sie den so durch den Ärmel, dass noch ein Stück davon sichtbar ist.

 

Aufbruch und Heimkehr

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Viele Menschen stopfen bei ihrem morgendlichen Aufbruch alles, was sie mitnehmen müssen, irgendwohin. Legen Sie generell fest, was Sie worin befördern möchten, z. B. den Geldbeutel in der rechten Hosentasche hinten, den Schlüssel links vorne, das Handy im Sakko rechts außen … Haben Sie erst einmal Routine gewonnen, sind Sie damit schneller als früher mit der Chaosmethode.

Irgendwohin werden Dinge auch oft beim Heimkommen gelegt. Lassen Sie den oft gesuchten Gegenstand genau dorthin umziehen, wo Sie ihn bisher am häufigsten gefunden haben. Beispiel: Sie hören als Erstes den Anrufbeantworter ab und legen dabei den Schlüsselbund achtlos in die Nähe Ihres Telefons. Bringen Sie ihn also in einem Schächtelchen neben dem Telefon unter.

Prophylaktischer Durchsuchungsbefehl

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Der Notizzettel kommt erst nach der Hosenwäsche wieder zum Vorschein – in unlesbarem Zustand. Die Reisepässe tauchen erst wieder beim Kofferpacken in einem Nebenfach auf – nachdem Sie sich schon neue besorgt hatten. Diese Szenarien kommen Ihnen bekannt vor? Leeren Sie alle Transportutensilien (Akten- oder Handtaschen, Koffer etc.) beim Heimkommen komplett aus, und durchforsten Sie am Abend die Taschen der benutzten Kleidungsstücke.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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