Ordnung

Was Sie eigentlich nicht mehr kaufen müssen


Viele Dinge bekommen Sie auch dann, wenn Sie sie gar nicht wollen: Verpackungen, Broschüren, Werbegeschenke und vieles mehr. Das kann einen ärgern. Wir empfehlen: Machen Sie das Beste draus. Ein paar Anregungen dazu haben wir für Sie gesammelt.

Kugelschreiber

Beim Beratungsgespräch in Bank oder Versicherung, im Hotel, auf Tagungen oder Messen – der mit einer Werbebotschaft bedruckte Kugelschreiber liegt standardmäßig bereit. Immer häufiger sieht man auch Bleistifte, die Qualität der Minen ist meist mehr als ordentlich.

simplify-Rat: Genieren Sie sich nicht, solche Gratisschreibwerkzeuge mitzunehmen. Es gibt so viele Situationen, in denen Sie jemandem mit einem Kuli aushelfen können. Wenn Sie dann großzügig sagen „Den dürfen Sie behalten“, machen Sie bei Ihrem Gegenüber Punkte!

Trinkflaschen

Was haben wir für unsere Kinder nicht alles an Trinkflaschen unterschiedlichster Modelle gekauft! Mit Schraubenverschluss, mit Klappbügel, mit Mundstück zum Aufschieben ... Die meisten hatten einen gravierenden Nachteil: Sie waren undurchsichtig. Wie sauber sie innen wirklich waren, ließ sich nur mutmaßen.

simplify-Rat: Stellen Sie um auf Pfandflaschen. Die gibt es aus stabilem Hartplastik, leichtem PET oder hygienischem Glas. Probieren Sie verschiedene Modelle, bis Sie Ihren persönlichen Favoriten gefunden haben. Ist die Flasche verbeult oder lässt sie sich nicht mehr gut reinigen, geben Sie sie zurück und besorgen sich eine neue. Bezahlen müssen Sie nur den Inhalt.

Plastikbesteck

Beim Essen im Schnellrestaurant, beim Coffee to go, in der Eisdiele und bei vielen anderen Gelegenheiten gibt es Einweglöffel, -gabel und sogar -messer dazu. Zum Wegwerfen eigentlich zu schade, aber wozu mitnehmen?

simplify-Rat: Plastikbesteck im Handschuhfach Ihres Autos eröffnet Ihnen die Möglichkeit, sich auf einer Reise auch einmal einen ganz normalen Joghurt im Supermarkt zu kaufen oder einen Nudelsalat aus dem Kühlregal. Stecken Sie Ihren Kindern oder Ihrem Partner Plastikgabel und -löffel in die Lunchbox, erweitert sich das Spektrum möglicher Mitnehmmahlzeiten.

Brotzeitboxen

Ähnlich wie bei den Trinkflaschen gibt es unendliche Variationen von Containern für Pausenbrot & Co.

simplify-Rat: Denken Sie beim Einkaufen auch daran, wie gut sich die verschiedenen Verpackungen weiterverwenden lassen. Eiscreme kommt in stabilen Plastikdosen mit gut schließendem Deckel daher, ideal für größere Mahlzeiten zum Mitnehmen. Um eine Stulle zu verpacken, ist die Papiertüte vom Bäcker oder die Plastikhülle von Wurst oder Käse platzsparender als eine knubblige Brotzeitbox. Zusatzvorteil: Sie dürfen, müssen die Verpackung aber nicht zurück nach Hause bringen.

Plastiktüten

Im Supermarkt kosten sie Geld, im Kaufhaus gibt es sie dagegen umsonst.

simplify-Rat: Statten Sie Ihre üblichen Einkaufstaschen bzw. -rucksäcke, Ihren Autokofferraum, Ihren Fahrradkorb mit Plastiktüten aus, damit Sie beim Shopping immer eine dabeihaben. Dann sind Sie auch dann gerüstet, wenn Sie mehr kaufen, als Sie ursprünglich vorhatten. Sagen Sie an der Kasse selbstbewusst „Ich habe eine Tüte dabei“ – auch wenn die mit dem Logo eines anderen Ladens bedruckt ist.

Streichhölzer

Wenn Sie ein Restaurant verlassen, achten Sie auf das Tischchen am Ausgang. Dort liegen fast immer Visitenkarten und Streichhölzer mit Namen und Adresse der Lokalität. Wenn Sie eine oder mehrere der Streichholzschachteln mitnehmen, machen Sie Werbung für das Lokal, und das freut den Wirt.

simplify-Rat: Mit Streichhölzern ist es ähnlich wie bei den Kugelschreibern – wenn Sie die Kerze auf dem Tisch mit den Zündhölzern aus Ihrer Tasche anzünden, erfreuen Sie andere damit.

Schreibblocks

Bei Konferenzen und Schulungen liegen fast immer Schreibblocks mit dem Logo des Veranstalters bereit. Ein netter Service, und Sie dürfen das Papier ruhig nach Hause mitnehmen. Hat es eine Linierung, die Ihnen besonders gefällt, sammeln Sie ein paar mehr Blocks am Ende der Tagung ein, die andere Teilnehmer auf ihren Tischen haben liegen ließen. Tun Sie das mit gutem Gewissen, schließlich sind das Werbeträger.

simplify-Rat: Besonders praktisch sind die kleinen Notizblocks, die auf dem Hotelnachttisch liegen.

Zucker

Früher gab es eingepackten Würfelzucker mit Werbebotschaft, heutzutage sind es meist kleine Papiertütchen.

simplify-Rat: Wie wäre es mit Zuckertüten als Sammelobjekt? Bewahren Sie Ihre Kollektion in einem schönen Schälchen auf, das auf Ihrem Couchtisch steht. Doppelter Nutzen: hygienisch verpackte Kleinportionen für Ihre Kaffeegäste und ein netter Gesprächsaufhänger („Die lustigen Dreiecksbeutel habe ich in einer Kaffeebar am Roten Meer mitgenommen“).

Shampoo

Auch die Fläschchen mit Shampoo, Duschgel oder Hautlotion im Hotelbadezimmer gehören zu den Dingen, die Sie legal mitnehmen dürfen. Aber warum sollten Sie das tun? Schließlich benutzen Sie daheim Ihr Lieblingsshampoo aus dem Drogeriemarkt.

simplify-Rat: Indem Sie ein wenig Hotelfeeling verbreiten, erfreuen Sie Ihre eigenen Übernachtungsgäste (ob sie die Sachen benutzen oder nicht). Leere Fläschchen können Sie für Kurzurlaube mit Ihrem eigenen Shampoo auffüllen – so sparen Sie sich das Mitschleppen der üblichen großen Shampooflaschen.


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