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simplify Gartentipps


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So blüht und gedeiht es auch ohne grünen Daumen - und macht nicht viel Arbeit.

Der simplify-Rasen

Sie vertreiben Unkraut, indem Sie Ihren Rasen 1-mal pro Woche auf 4 bis 5 cm abmähen. Unkräuter mögen das nicht und ziehen sich zurück, der Rasen erholt sich. Durch das regelmäßige Mähen kommen die Wildkräuter nicht zur Blüte und zum Aussamen. Streuen Sie zusätzlich 2- bis 3-mal pro Jahr einen Langzeitdünger an einem bewölkten Tag oder direkt vor einem Regenguss aus. Das hilft dem Rasen, sich gegen die Wildblumen und -gräser durchzusetzen. Einzelne Disteln oder Tiefwurzler wie Wegerich und Löwenzahn sollten Sie nach und nach ausstechen und in die Lücken Rasennachsaat streuen.

Geben Sie Rasenschnitt nicht auf den Komposthaufen. Die feinen Teile lassen zu wenig Luft durch und übersäuern Ihren Kompost. Mit trockenem Laub vermischt können Sie Rasenschnitt dagegen als Mulch unter Ziergehölzen verwenden.

Der simplify-Rasenmäher

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Akku-Rasenmäher sind eine nicht ganz billige, aber lohnende Alternative zu Elektromähern (Kabel stört, Reichweite ist begrenzt) und Benzinern (Gestank, mehr Wartung, höhere Lärmbelästigung). Wenn Sie bis zum Herbst warten, können Sie in Gartencentern und Baumärkten einen guten Rabatt aushandeln, bevor der Winterschlaf für Gartengeräte beginnt. Weil Akkumäher die unkompliziertesten Rasenmäher sind, können Sie das Mähen am ehesten an andere Familienmitglieder delegieren, die mit Kabel oder Benzinkanister Probleme hätten. Von Akku-Mähern mit Radantrieb raten wir eher ab. Es kostet mehr Kraft, das ziehende Ding zu halten, als einen normalen Mäher ohne Antrieb über den Rasen zu schieben.

Schädlingsbekämpfung nach Großmutters Art

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Der Maulwurf hat eine feine Nase. Stecken Sie einen frischen Holunderstab in seinen neuesten Hügel, und er wird in anderer Richtung weitergraben.

Ein altbewährter Schutz gegen Mücken und Fliegen auf Balkon oder Terrasse ist Basilikum. Kleine Töpfe mit frischem Basilikum gibt es in jedem Supermarkt, und er gedeiht im Topf ohnehin besser als im Beet.

Katzen sind nicht immer im Garten erwünscht, weil sie gern Polsterstauden plattdrücken, frische Beete zerwühlen und auf Jungvogeljagd gehen. Lassen Sie sich von einem Hundebesitzer ausgekämmte Hundehaare geben und stecken Sie die büschelweise in die Katzenpfade am Zaun, das schreckt die Haustiger ab.

Ameisen sind nützliche Gartenbewohner, können aber Terrassen und Rasenflächen unterhöhlen, und es ist lästig, wenn ihre Straßen quer über den Frühstücksplatz verlaufen. Großmutters Trick: Finden Sie heraus, wo das Ameisennest ist, und stülpen Sie einen trockenen Blumentopf aus Ton darüber. Nach ein paar Tagen haben die Tiere ihr Nest darunter verlegt. Heben Sie mit einem Spaten den Topf samt Nest vorsichtig ab und setzen Sie den Bau in der freien Natur wieder aus, weit weg vom Garten. Tomatenblätter oder frische Zimtstangen, ins Ameisennest gesteckt, vertreiben die Tiere auf sanfte Weise. Zitronenscheiben oder Backpulver auf Ameisenstraßen führen zu deren Verlegung. Rosenbeete bleiben ameisenfrei, wenn Sie Ysop unterpflanzen.

Besprühen Sie mit übrig gebliebenem kalten Kaffee Läusekolonien auf Ihren Zimmerpflanzen - und die kleinen Schädlinge sterben den Herztod.

Guter Dünger aus der Küche

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Kaffeesatz im Kompost lockt Regenwürmer an. Asche von unbehandeltem guten Kaminholz (Buche) enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente und tut Beeten mit Sellerie, Kartoffeln und Karotten besonders gut. Außerdem vertreibt die Asche auch lästigen Moosbewuchs auf Beeten und im Rasen.

Manche Pflanzen haben merkwürdige Vorlieben: Rosen mögen es, wenn Sie Kaffeesatz oder frische, klein geschnittene Bananenschalen unterharken.

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Tomaten gedeihen besonders prächtig, wenn Sie bei der Pflanzung einen alten Indianertrick anwenden: Verbuddeln Sie 10 cm unter den Wurzeln einen toten, klein gehackten Süßwasserfisch (preiswerten rohen Fischabfall haben Fischläden und Hobbyangler). Bis die Wurzeln der jungen Pflanze ihn erreichen, ist der Fisch bereits verrottet und versorgt die Pflanze mit Nährstoffen. Die Pflanzen werden kräftiger, die Früchte sind größer - und schmecken garantiert nicht nach Fisch.

Die meisten Farne mögen die gebrauchten Blätter von schwarzem Tee als Dünger. Einfach auf dem Boden um die Pflanze verteilen. Auch Milch bekommt ihnen 1- bis 2-mal pro Monat gut. Verdünnen Sie dazu Vollmilch mit Regenwasser im Verhältnis 1:3. Auch Rosen schätzen diese Milchkur. Balkonpflanzen und Gartenblumen freuen sich hin und wieder über Pfeifentabak- oder Zigarrenasche (Zigarettenasche mögen sie nicht). Das Kochwasser von Eiern enthält Kalk und kann abgekühlt als Gießwasser verwendet werden.

Viele weitere Tipps enthält das Buch von Inga-Maria Richberg, Altes Gärtnerwissen. blv, München 2013. 19,99 €. ISBN: 3835412876.

Autor: Tiki Küstenmacher


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