Gute Vorsätze

Entspannter in das neue Jahr


Wie Sie in ein einfaches, entspannteres Jahr starten und dadurch glücklicher werden

Mit einem neuen Jahr stehen oft auch hohe Erwartungen vor der Tür. Das setzt viele schon am Jahresanfang unter Druck, der zum einen unnötig ist und zum anderen auch allzu oft blockiert. Wer wirklich was verändern möchte und in ein entspanntes Jahr starten möchte, der sollte viel öfter loslassen und damit den Weg für tatsächliche Veränderungen frei räumen. Es sind die kleinen Dinge die dabei helfen und in erster Linie im Kopf anfangen. Mit ein wenig Übung kommen stetig neue Fortschritte, die insgesamt zu einem entspannteren Leben führen und ganz nebenbei glücklich machen. Wie das geht? Hier gibt’s den simplify-Weg zu einem entspannteren neuen Jahr.

Die Vorsätze vergessen

Abnehmen, ordentlicher sein, öfter zum Sport gehen und gesünder essen – das sind typische Vorsätze, die alle Jahre wieder auf der To-Do-Liste für das neue Jahr landen. Leider sind die Ziele oft so schwammig formuliert, dass sie zu keinem Ziel führen…und im nächsten Jahr wieder auf der Liste der guten Vorsätze landen. Wer wirklich etwas ändern möchte, sollte konkreter an die Sache herangehen und damit den Weg für wirkliche Veränderungen ebnen. Dafür muss dann auch nicht zwingend der Jahresbeginn gewählt werden, denn Möglichkeiten gibt es immer, sogar schon am selben Tag. Wer es also nicht sonderlich ernst damit meint, sollte sich lieber nur einen einzigen Vorsatz haben – und zwar den, keine guten Vorsätze zu fassen. Damit ist der Start in ein entspanntes Jahr geebnet und die stressfreie Optimierung des eigenen Lebens kann beginnen.

Könnte, Sollte, Müsste

Dafür streichen Sie zunächst alle Konditionale aus ihrer Liste. Könnte, Sollte, Müsste werden jetzt verbannt und nur durch ein einziges Wort ersetzt: Machen. Wer sich selbst verändern möchte, macht es einfach. Wer hingegen das Gefühl hat von außen dazu gedrängt zu werden, der sagt einfach „Nein.“ und lässt sich keine Zwänge aufbürden. Oftmals ist es nämlich nicht mal so, dass jemand anders das möchte – es ist nur eine Projizierung der eigenen Gedanken. Wer denkt „Mein Partner findet mich zu dick, ich sollte abnehmen“ sollte sich selbst fragen „Finde ich mich zu dick?“ Wird diese Frage mit Ja beantwortet, setzt sich ein Ziel und beginnt damit. Wer hingegen denkt „Nein, ich bin zufrieden mit mir“, der sollte rein gar nichts verändern. Nicht darüber nachzudenken, was andere von Ihnen möchten, ist ein entscheidender Schritt zu mehr Zufriedenheit – und einem entspannteren Leben. 

Prioritäten klären…

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg in ein entspannteres Leben, sind geklärte Prioritäten. Denn nur wenn Sie wissen, was für Sie persönlich an oberster Stelle steht, können Sie entscheiden, was wirklich wichtig ist. Besonders in stressigen Zeiten ist dieses Wissen Gold wert. Einmal im Jahr sollten Sie sich zu diesem Zweck einen ruhigen Moment nehmen und Ihre persönliche Prioritäten-Liste erstellen. Auf einem Blatt Papier malen Sie ein großes Plus, so dass vier Bereiche entstehen. Diese werden jeweils unterschiedlich betitelt:

  • Was möchte ich erreichen?
  • Was kann ich gut?
  • Was möchte ich nicht?
  • Was brauche ich dazu?

Wenn Sie diese Liste ehrlich ausfüllen und dabei an Ihr Leben im Allgemeinen denken, ergibt sich eine Übersicht daraus, was Ihnen wichtig ist. Daraus müssen dann die Prioritäten resultieren, welche hingegen Ihre Handlungen bestimmen. Steht die Karriere an erster Stelle, müssen andere Lebensbereiche zurücktreten. Dann wird es vielleicht nicht der gestählte Traumkörper im nächsten Jahr und auch nicht die große Reise nach Neuseeland. Ist es hingegen die Gesundheit, die im Vordergrund steht, treten andere Aspekte zurück – wie die Arbeit oder das Freizeitvergnügen. Aus unterschiedlichen Zielen resultieren unterschiedliche Prioritäten und Aktivitäten – das Bewusstsein, das nicht alles zeitgleich gestemmt werden kann, ist unmittelbar damit verbunden.

…und bei der Arbeit lockerlassen

Für viele ist es die Familie, die schließlich die oberste Priorität gewinnt. Das heißt dann im Umkehrschluss, dass Sie womöglich bei der Arbeit ein wenig kürzer treten müssen. Mehr Aufgaben abgeben, mehr Delegieren und öfter „Nein“ sagen, sind wichtige Schritte dafür, um die zentralen Aufgaben erledigen zu können. Alles schleifen lassen ist schließlich nicht Ziel der Sache. Vielmehr das Bewusstsein, dass es möglich ist weniger zu tun und etwas lockerer an die Sache heranzugehen. Wem das schwer fällt, der kann damit beginnen seine Zeit besser einzuteilen und sich weniger Überstunden zu genehmigen: „Mittwochs darf ich zwei Überstunden machen, an allen anderen Wochentagen verlasse ich den Arbeitsplatz pünktlich“, ist eine Möglichkeit, das eigene Vorhaben konkret zu formulieren. Dann muss schließlich noch die Umsetzung folgen, die den selbst gesteckten Regeln folgt. Ihnen mag es am Anfang schwer fallen, Aufgaben abzugeben, aber schließlich werden Sie feststellen, wie befreiend es sein kann und wie viel Zeit Sie dadurch gewinnen. Diese kann dann der obersten Priorität gewidmet werden, was am Ende zu mehr Entspannung führt.

„Nein“ sagen zur richtigen Zeit

Um effektiv zurücktreten zu können, gehört es dazu, „Nein“ zu sagen. Zu neuen Aufgaben oder mehr Verantwortung, die dazu führen, dass Sie entgegen Ihrer Prioritäten handeln. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan – denn manchmal heißt das auch „Nein“ zu sagen, wenn Sie eigentlich „Ja“ sagen möchten. Anstatt sich selbst das Leben schwer zu machen, entscheiden Sie nach ihrem Bauchgefühl. Geht es um eine Aufgabe, die Sie tatsächlich nur belasten würde und nicht näher an ihr Ziel bringt, sagen Sie „Nein“. Ist es eine Aufgabe, die Sie dennoch reizt und wegen der Sie bereit sind, ein Stück weit von Ihrem Kurs abzuweichen, sagen Sie „Ja“. Prioritäten können sich schließlich verschieben und Sie alleine bestimmen, wie Sie ihr Leben ausrichten.

Ich-Zeit nehmen

Bei allen Verpflichtungen ist es essentiell, dass Sie sich selbst nicht aus den Augen verlieren. Um entspannter in ein neues Jahr zu kommen, gehört es dazu, dass Sie sich hin und wieder eine Auszeit gönnen und ihren eigenen Bedürfnissen nachgehen. Für mehr Entspannung eignen sich Massagen und Wellness-Zeit, aber auch die Ausübung eines Hobbys wie Sport treiben oder ein gutes Buch lesen führen zur Minderung von Stress. Dabei können Körper und Geist von den anstrengenden Leistungen des Alltags abschalten und Kraft tanken. So wird Stress abgebaut und die Leistungsfähigkeit wieder hergestellt.

Veränderungen annehmen

Zu mehr Entspannung gehört auch, gegebene Dinge als solche zu akzeptieren, sich nicht daran aufzureiben und unaufhörlich aufzuregen. Sie kennen sicher jemanden, der sich jedes Mal über das Wetter aufregt. Erst ist es zu kalt für den Sommer, dann ist es zu heiß und dann wiederum stört der Regen, der Wind – und all das ist Grund genug, sich zu echauffieren und lang und breit über das Wetter auszulassen. Dabei wird dieses Verhalten nichts an der Wetterlage ändern. Nehmen Sie stattdessen fraglos an, was um Sie herum passiert, wenn Sie es nicht ändern können. Das ist nicht nur beim Wetter der Fall – auch das eigene Selbst kann in mancher Hinsicht nicht geändert werden. Statt darüber traurig zu sein oder immer wieder Anstoß daran zu finden, sollten Sie besser Ihre Einstellung dazu überdenken und den Perfektionismus ablegen. Das entspannt und lässt Raum für die wichtigen Dinge.

Die Verantwortung abgeben

Genau wie Sie auf der Arbeit ein Stück weit zurück treten können um weniger Verantwortung zu tragen, können Sie das auch im Privatleben tun. Sie richten immer das Sonntagsessen aus? Lassen Sie mal Ihre Geschwister oder Kinder ran. Die Küche ist unordentlich und dreckig? Das kann auch mal jemand anders erledigen. Bei manchen Dingen schaltet ein kleiner Dreh an der eigenen Einstellung viel Stress ab, der vollkommen unnötig und darüber hinaus noch selbst gemacht ist. So können Sie ganz von alleine dafür sorgen, dass der Druck auf die eigene Person abnimmt und Sie am Ende entspannter aus den Situationen des Alltags heraus gehen, die auch im neuen Jahr wieder auf Sie warten.   


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