Persönlichkeitsentwicklung

Motivation: Das Dom-Prinzip


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Antoine de Saint-Exupérys Methode, das Leben zu meistern

„Man sieht nur mit dem Herzen gut", ist Antoine de Saint-Exupérys (gestorben 1944) berühmtester Satz. Der Autor des „Kleinen Prinzen" hat aber auch ein paar wunderbare Gedanken über das „Denken in Domen" formuliert. Alle sehr weise, motivierend und - einfach.

Formulieren Sie ein Lebensziel

Gibt es in Ihrem Leben eine Idee, einen Wert, für den Sie bis zum Äußersten gehen würden? Man stirbt für einen Dom, nicht für Steine. Man stirbt für ein Volk, nicht für eine Menge. Man stirbt aus Liebe zum Menschen, wenn er der Schlussstein im Gewölbe einer Gemeinschaft ist. Man stirbt für das allein, aus dem man leben kann. Und so ist das, wofür Sie sterben würden, zugleich das beste Ziel, auf das Sie hier und jetzt im Leben zugehen sollten.

Lassen Sie Vergangenes los

Wer sich an der Vergangenheit die Zähne ausbeißt, ist ein Narr. Die Zeit, so Saint-Exupéry, erstarrt zu einem Granitblock, sobald sie vergangen ist, unveränderbar und unwiederbringlich. Aber die Gegenwart ist euch überantwortet, und sie gleicht den ungeordneten Bausteinen, die zu Füßen eines stümperhaften Baumeisters liegen: An euch ist es, daraus die Zukunft zu gestalten.

Bauen Sie heute an der Zukunft

Versuchen Sie nicht, die Zukunft vorauszusehen, sondern machen Sie sie möglich. Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen. Es heißt, ein Verlangen erzeugen, das dem Heute gilt. Das dem Heute angehört und auf die Zukunft gerichtet ist. Denn wenn sich dein Organismus von der Gegenwart losreißt, so stirbt er.

Nehmen Sie Ihre Vision ernst

Eine Vision erzeugt Struktur, kein Chaos. Die Steine vom Bau sind nur scheinbar ein wirrer Haufen, wenn auf der Baustelle ein Mensch, nur ein einziger Mensch ist, der in Domen denkt. Der Stein hat keine Hoffnung, etwas anderes zu sein als Stein. Durch das Zusammenwirken von Visionär, Vision und Bauarbeitern aber fügt sich ein Stein zum anderen und wird zum Tempel.

Planen Sie Großes

Mittelmäßigkeit ist keine Auszeichnung. Sie schiebt die Möglichkeiten des Individuums beiseite und will keine Entfaltung. Wer sich einen Posten als Küster oder Stuhlvermieter im fertigen Dom sichert, gehört zu den Verlierern. Wer aber im Herzen einen künftigen Dombau trägt, der ist schon Sieger. Der Sieg ist die Frucht der Liebe. Die Liebe allein erkennt das Gesicht, das es zu formen gilt. Die Liebe allein leitet zu ihm hin. Die Intelligenz taugt nur im Dienst der Liebe.

Spüren Sie, was wirklich verletzt

Oft bleiben alle Steine ungeordnet liegen, weil wir Angst davor haben, jemand anders zu verletzen, sobald wir etwas verändern. Von jedem Stein verlangen wir, dass er den nächsten Stein nicht verletzt. Aber so bleibt alles liegen und am Werk der Zukunft wird nicht gebaut. Darum verletzen die ungenutzt herumliegenden Steine doch etwas: das Größere, den Dom, den sie aufbauen könnten, und der wiederum ihre eigene Sinngebung bedeuten könnte.

Beginnen Sie zu bauen, und werden Sie reich

Reicher wirst du nur durch das, was du verwandelst. Der Sinn der Dinge liegt in der Glut der Verwandlung, des Voranschreitens oder der Sehnsucht.


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