Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung für Ihren Power-Punkt


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So werden Sie mit der „engpasskonzentrierten Strategie“ in 7 Schritten erfolgreich

Es geht beruflich nicht voran. Sie treten auf der Stelle. Aber Sie haben Bedenken, sich beruflich zu verändern oder gar selbstständig zu machen. Die gute Nachricht: Sie brauchen weder Glück, Begabung, noch eine überdurchschnittliche Risikobereitschaft. Einzig und allein die Strategie verhilft Ihnen zu Ihrem persönlichen Erfolg, also die Art, wie Sie Ihre Kräfte und Mittel einsetzen. Bündeln Sie Ihre Kräfte. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Sie haben einen „kybernetischen Punkt“, an dem sich Ihre speziellen Begabungen verdichten und von dem aus Sie Glück und Zufriedenheit erlangen können.

So lautet die Grundidee, die hinter der „engpasskonzentrierten Strategie“ steht. Mit Hilfe dieser Technik finden Sie im Laufe Ihrer Persönlichkeitsentwicklung heraus, wie Sie anderen am besten helfen und das in Ihren persönlichen Gewinn umwandeln können.

1. Analysieren Sie Ihre speziellen Stärken

Konzentrieren Sie sich nicht auf Ihre Schwächen. Spezialisieren Sie sich auf das, was Sie am besten können und worin Sie sich von der Masse unterscheiden. Wenn Sie Ihre Stärken entwickeln und konsequent ausbauen, können Sie Außergewöhnliches leisten. Beispiel: Die Arzthelferin Sonja M. war das Angestelltendasein leid. Sie spürte, dass sie das Zeug zur Unternehmerin hatte. Dieser Wille, so spürte sie, unterscheidet mich von meinen Kolleginnen.

2. Finden Sie ein Erfolg versprechendes Spezialgebiet

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Suchen Sie nicht in der Ferne. In der Regel werden Menschen auf dem Gebiet erfolgreich, das sie aus jahrelanger Erfahrung kennen – das kann Ihr Beruf sein oder Ihr Hobby. Beispiel: Sonja M. wusste, dass sie wirklichen Erfolg nur auf ihrem Fachgebiet innerhalb der medizinischen Branche haben konnte und das war die Verwaltungsarbeit einer Zahnarztpraxis.

3. Finden Sie die lukrativste Zielgruppe

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Die erfolgversprechendsten Kunden auf dem Gebiet, das Sie aus jahrelanger Erfahrung kennen, sind häufig die, an die bisher zu wenig gedacht wurde. Beispiel: Sonja M. wusste, dass sich eine ganze Industrie auf die lukrative Zielgruppe der Ärzte stürzt, die Nöte der Arzthelferinnen aber nur selten in den Blick kamen.

4. Finden Sie das brennendste Problem der Zielgruppe

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„Es ist doch alles schon erfunden!“, seufzen viele – dabei gibt es in jeder Branche ständig neue Ärgernisse, die nach einer Lösung verlangen. Vertrauen Sie darauf: Das Problem, mit dessen Lösung Sie Geld verdienen können, liegt ganz in Ihrer Nähe! Es wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Beispiel: Sonja M. hatte sich schon lange geärgert, dass die Abrechnungssysteme mit den Krankenkassen sehr kompliziert sind. Jedes Quartal aufs Neue ärgerte sie sich zusammen mit ihren Kolleginnen über die Unübersichtlichkeit und die ständig neuen Anforderungen der Kassen.

5. Entwickeln Sie eine Innovationsstrategie

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Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nicht auf Anhieb den großen Geistesblitz haben. Befassen Sie sich intensiv mit dem Problem, lesen Sie Fachliteratur, fragen Sie herum, probieren Sie unkonventionelle neue Wege aus. Gönnen Sie sich dann aber eine Phase der Ruhe, während es in Ihrem Hinterkopf weiterarbeitet. Die größten Erfindungen entstanden in solchen Momenten. Beispiel: Sonja M. entwickelte ein System aus Karteikarten, auf denen die häufigsten Abrechnungsfälle fix und fertig vorgerechnet waren. Im Dialog mit den Kolleginnen verfeinerte sie das Ganze, bis es praktisch „idiotensicher“ war.

6. Kooperieren Sie

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Der häufigste Fehler von Erfindern: Sie wollen zu viel selbst machen – heraus kommt eine gute Idee, unprofessionell umgesetzt und schlecht vermarktet. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken (Punkt 1). Suchen Sie für alle Gebiete, bei denen Ihnen das Know-how fehlt, die richtigen Partner.

Nehmen Sie nur solche, die Sachkompetenz besitzen und mit denen Sie sich auch persönlich gut verstehen. Vereinbaren Sie eine Probezeit, bevor Sie sich festlegen. Beispiel: Sonja M. entschied sich, Design, Druck und Auslieferung ihrer Karteikartensysteme an Profis abzugeben. Ihre Stärke lag im Gespräch mit Menschen, und so konzentrierte sie sich auf Verkaufsgespräche und Vorführungen in Arztpraxen.

7. Sichern Sie Ihre Marktposition langfristig ab

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Definieren Sie das konstante Grundbedürfnis, das hinter dem brennenden Problem Ihrer Kunden steht. Integrieren Sie es in Ihr Unternehmensziel.

Beispiel: Sonja M. hatte es sich zum Ziel gesetzt, dauerhaft die beste Problemlöserin zu werden. Ihre Kunden wollten, so erfuhr sie in den Gesprächen, Schulung. So entwickelte sie Seminare. Dank des ständigen Austauschs mit ihrer Zielgruppe baute sie ihre Stärken zu konkurrenzlosen Spitzenleistungen aus.

Viele weitere Gedanken zu diesem Thema der Persönlichkeitsentwicklung finden Sie in dem Buch: Kerstin Friedrich, Lothar J. Seiwert und Fredmund Malik, Das große 1x1der Erfolgsstrategie: EKS - Erfolg durch Spezialisierung, Gabal Verlag 2009, 24,90 €. ISBN 3-869-36001-1. 

Autor: Tiki Küstenmacher


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