Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung: Wie Sie die Welt verändern können


persoenlichkeitsentwicklung_einzelne

Die 10 wichtigsten Punkte, die dabei zu beachten sind

Mahatma Gandhi war davon überzeugt: Die Veränderungen, die wir dieser Welt wünschen, müssen wir selbst tun. Er lebte es vor und führte – wesentlich durch seinen persönlichen Einsatz – Indien in die Unabhängigkeit von Großbritannien. Eines der mächtigsten Länder der Erde musste sich der Durchsetzungskraft eines Einzelnen und dem Traum von Millionen geschlagen geben. Gandhis Grundsatz: „Du kannst die Welt auch auf sanfte Weise erschüttern.“ Der Autor Michael Angier hat das Werk Gandhis in 10 Grundsätzen zusammengefasst:

1. Der Einzelne zählt

Alle großen Veränderungen in der Geschichte lassen sich zurückführen auf das Engagement einzelner Menschen: Johanna von Orleans, Martin Luther, Abraham Lincoln, Michail Gorbatschow. Sie haben es niemals allein geschafft, aber sie waren die entscheidenden Impulsgeber.

2. Die Kraft ist da

persoenlichkeitsentwicklung_kraft

Sie müssen das Neue nicht erschaffen, sondern entdecken. Das ist es, was auch und gerade ein Einzelner in seiner Persönlichkeitsentwicklung kann: das bisher Ungesehene sehen, das bisher Ungeträumte träumen.

persoenlichkeitsentwicklung_satz

3. Jeder Satz ist wichtig

 

Was auch immer Sie tun, schreiben, sprechen oder verschweigen – es zählt. Nichts ist vergebens. Die Welt ist groß, aber gesteuert wird sie von kleinen Dingen. Alles hat eine Bedeutung.

persoenlichkeitsentwicklung_lautstaerke

4. Lautstärke ist kein Argument

Um die Veränderung durchzusetzen, die Sie in der Welt vollbringen wollen, müssen Sie nicht mächtig, laut, beredt oder auserwählt sein. Auch auf Bildung oder Begabung kommt es nicht an. Was für die Persönlichkeitsentwicklung zählt, ist Ihr unbedingter Wille.

5. Übernehmen Sie Verantwortung

persoenlichkeitsentwicklung_verantwortung

Sagen Sie niemals: „Das ist nicht meine Aufgabe. Das sollen andere machen.“ Denken Sie auch nicht: „Was kann ich als Einzelperson schon ausrichten.“ Um Veränderungen anzustoßen, brauchen Sie weder die Mithilfe noch die Erlaubnis von anderen. Halten Sie es mit dem Propheten Jesaja. Als der im Tempel die Stimme Gottes hörte, antwortete er nur: „Hier bin ich. Sende mich.“

6. Starren Sie nicht auf das „Wie“

Wenn Sie sich absolut sicher sind, was Sie ändern wollen, kommt das Wie von allein. Viele entscheidende Reformen und Veränderungen scheiterten, weil man sich in den Details verhedderte und das große Ziel aus den Augen verlor.

7. Warten Sie nicht zu lange

Veränderung ist anfangs immer Chaos. Der ideale Moment zum Start kommt nie. Beginnen Sie daher nicht irgendwann, sondern jetzt. Theodor Roosevelts Rat: „Tu, was du kannst, mit dem was du hast und wo du gerade bist.“

8. Beobachten Sie aufmerksam

Jede Veränderung entspringt der achtsamen Analyse des Bestehenden. Sie können nicht ändern, was Sie nicht kennen. Erst wenn Sie klar sehen, was gut läuft und was schlecht, bekommen Sie den Blick für das, was sein könnte.

9. Phantasie ist wichtiger als Wissen

Das ist ein Satz von Albert Einstein. Je kräftiger, bunter und lebendiger Ihre Vorstellung von dem ist, was sein könnte, desto überzeugender und intensiver werden Sie die notwendigen Veränderungen anstoßen.

10. Es beginnt in Ihnen

Um etwas zu verändern, haben Sie zuallererst sich selbst zu ändern. Niemand kann einen anderen Menschen wirklich verändern. Der einzige Weg ist der, selbst Vorbild zu sein und mit der Veränderung in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu beginnen. Wenn aber Sie sich ändern, ändert sich alles.

Inschrift auf dem Grab eines Bischofs

(in der Westminster Abbey, London, gestorben im Jahre 1100)

Als ich jung und frei war und meine Phantasie keine Grenzen kannte, träumte ich davon, die Welt zu verändern. Als ich älter und weiser wurde, stellte ich fest, dass die Welt sich nicht veränderte.

Also reduzierte ich meine Erwartungen und beschloss, nur mein Land zu verändern. Aber auch das erschien mir unveränderbar.

Als ich die Abenddämmerung meines Lebens erreichte, versuchte ich in einem letzten verzweifelten Versuch, wenigstens die Menschen zu verändern, die mir am nächsten standen. Aber auch die ließen sich darauf nicht ein.

Jetzt, da ich im Sterben liege, wurde mir plötzlich klar: Wenn ich doch am Anfang nur mich selbst verändert hätte, dann hätte mein Beispiel meine Familie verändert. Durch ihre Ermutigung wäre ich in der Lage gewesen, mein Land zu verbessern. Und wer weiß, ich hätte sogar die Welt verändert.


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel