Gute Vorsätze

So fasst man gute Vorsätze für das neue Jahr!


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Was Sie selbst dafür tun können und wie gute Vorsätze aussehen sollten...

Silvester verbinden die meisten mit Feiern, lautem Feuerwerk und der Pflicht, sich „gute Vorsätze“ einfallen zu lassen. Bei diesem Wortpaar kommt Ihnen fast automatisch das Wort „vergeblich“ in den Sinn? Dann wird es 2012 Zeit für einen simplify-Vorsatz.

Fassen Sie EINEN Vorsatz für das neue Jahr

Beginnen Sie das neue Jahr in simplify-Manier: Sammeln Sie nicht viele gute Vorsätze, sondern überlegen Sie sich einen einzigen. Einen schaffen Sie! Sollte es Ihnen tatsächlich schon im Januar gelingen, Ihre Süßigkeitengier in den Griff zu bekommen, eine neue Stelle zu finden oder die Wohnung in Schuss zu bringen, können Sie sich immer noch für Februar etwas Neues vornehmen. Aber Achtung: Geben Sie neuen Gewohnheiten genügend Zeit, um sich zu festigen! 3 arbeitsfreie Wochenenden im Januar bedeuten noch lange nicht, dass Sie den Workaholic in sich dauerhaft besiegt haben.

Fassen Sie einen GUTEN Vorsatz für das neue Jahr

Notieren Sie auf einem Blatt Papier zunächst alles, was Ihnen an Wünschen und Zielen für das nächste Jahr in den Sinn kommt. Um eine gute Wahl zu treffen, ziehen Sie die simplify-Kriterien „einfach“ und „glücklich“ zu Rate.

Was Sie EINFACH umsetzen können

Streichen Sie alles, was Sie schon 2010 und 2011 zu Ihren guten Vorsätzen gezählt und nicht geschafft haben – vergangene Misserfolgserlebnisse reduzieren Ihre Erfolgsaussichten beträchtlich. Streichen Sie außerdem alles, was Sie nicht gleich in Angriff nehmen können. Denn jetzt sind Sie motiviert.Wenig Erfolg versprechend: „Wenn ich eine Betreuung für mein kleines Kind (meine kranken Eltern) gefunden habe, trainiere ich wieder 3 Abende pro Woche.“ Besser: „Ab sofort gehe ich 1-mal pro Woche schwimmen“. Oder auch: „Ich suche eine Betreuung für mein Kind/meine Eltern.“

Was Sie GLÜCKLICH macht

Streichen Sie alles, was Ihnen ausschließlich von Ihrer Vernunft diktiert wurde („Ich sollte längst meine Zähne sanieren lassen“) oder die Erwartungen anderer Menschen wiedergibt („In deinem Alter solltest du eine leitende Position haben“). Setzen Sie die Zahnsanierung lieber (wie die Steuererklärung) als Pflicht auf Ihre To-do-Liste, und legen Sie die Beförderung, die sich Ihre Eltern wünschen, ad acta. Wählen Sie ein Anliegen, das Ihnen am Herzen liegt.

Zu den am häufigsten gefassten Vorsätzen gehört der, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie wissen, dass es vernünftig wäre, dies zu tun, aber es fehlt Ihnen der innere Antrieb? In diesem Fall lohnt es sich, dass Sie Ihr Herz dafür erwärmen. Etwa indem Sie sich vorstellen, dass Sie sich mit dem gesparten Geld etwas gönnen, was sonst nicht drin wäre.

Übrigens: Eine Studie der University of Missouri-Columbia hat untersucht, wie sich ein dauerhafter neuer Zeitvertreib (z. B. ein neues Hobby) im Vergleich zu einer einmaligen Veränderung (z. B. ein Umzug in eine schönere Wohnung) auf das Wohlbefinden auswirken: Personen, die eine neue Aktivität permanent durchhielten, waren nachhaltig glücklicher als die, bei denen nur eine einmalige Innovation stattfand.

Ihr persönliches Motivationsposter

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Schreiben Sie auf ein neues Blatt Papier den Satzanfang „2012 werde ich ...“. Formulieren Sie dann Ihren guten Vorsatz positiv und möglichst konkret. Beispiel: Sie werden zukünftig „abends spätestens um 18 Uhr nach Hause gehen“ (statt: „abends nicht mehr ewig im Büro hocken“). Eine positive Formulierung erkennen Sie daran, dass Sie den Vorsatz lächelnd und enthusiastisch verkünden können und nicht etwa mit angespannten Gesichtsausdruck. Probieren Sie es aus (geht auch vor dem Spiegel)!

Oft hilfreich: Zwischenziele. Also etwa: „Ab sofort verlasse ich meinen Arbeitsplatz eine halbe Stunde früher.“ Klappt das regelmäßig, gehen Sie noch eine weitere halbe Stunde früher. Ebenfalls sinnvoll: Definieren Sie Ausnahmen, etwa: „Einen Abend pro Woche darf ich länger im Büro bleiben.“ Denn mit einem allzu rigiden Vorsatz riskieren Sie ein komplettes Scheitern.

Viele Wege führen zum Ziel

Notieren Sie außerdem, wie Sie Ihren Vorsatz konkret in die Tat umsetzen werden, z. B.: „Termine nach 17 Uhr in Outlook sperren“, „geschlossene Bürotür (= weniger Unterbrechungen)“ und „Fahrgemeinschaft mit Kurt“. Holen Sie sich Anregungen von Menschen, die bereits geschafft haben, was Sie sich vornehmen.

Illustrieren Sie Ihr eigentliches Ziel („mehr Zeit für meine Familie“, „mehr Muße zum Lesen“ etc.) mit einem Foto, einer Postkarte, einer Zeichnung oder einem Bild aus dem Internet.

Führen Sie sich Ihren Vorsatz für das neue Jahr vor Augen

Suchen Sie einen Platz für Ihr Motivationsbild, an dem Sie es jeden Tag zu Gesicht bekommen: an der Tür Ihres Schlafzimmerschranks, mit Magneten am Kühlschrank, unter der durchsichtigen Schreibtischunterlage oder als Bildschirmhintergrund am PC. Wenn Sie merken, dass Sie sich zu sehr an den Anblick gewöhnt haben, suchen Sie einen neuen Ort oder ein neues Bild.

Gemeinsam stark sein?

Viele größere Ziele lassen sich nur gemeinsam verfolgen. Damit sich Ihr Wunsch nach einem aufgeräumteren Büro erfüllt, muss auch Ihre Zimmergenossin mitziehen. Der Kampf gegen überflüssige Pfunde ist nur dann Erfolg versprechend, wenn Ihr Partner nicht jedes Wochenende opulent kocht.

Allerdings sind Paar-Vorsätze auch riskant. Beispiel: Sie schließen mit einer guten Freundin einen „Abnehmpakt“. Wie groß ist die Gefahr, dass Sie, wenn Ihre Freundin „schwach wird“, ebenfalls aufgeben? Gesetzt den Fall, Ihre Freundin nimmt viel schneller ab als Sie: Würde Sie das motivieren, oder wären Sie frustriert? Im Zweifelsfall beginnen Sie Ihre Diät lieber allein. Dadurch machen Sie sich klar: „Ich tue es für mich!“

Motiviert bleiben

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Erzählen Sie Ihrer Umgebung von Ihrem Vorsatz.Wenn andere davon wissen, können Sie ihn nicht so leicht unter den Tisch fallen lassen – und um praktische Unterstützung bitten.

Belohnen Sie sich für Ihre Fortschritte. Achten Sie dabei darauf, dass die Belohnung nicht kontraproduktiv wirkt, sondern Sie unterstützt. Feiern Sie Ihre verlorenen Pfunde nicht mit Käsefondue und Wein, sondern gönnen Sie sich eine stilvolle Wasserkaraffe für Ihren Schreibtisch.

Akzeptieren Sie Rückfälle. Versuchen Sie nicht, diese mit doppelter Anstrengung wieder wettzumachen. Haben Sie diese Woche Ihre beiden Sporttermine ausfallen lassen, müssen Sie nächste Woche nicht 4-mal hingehen. Freuen Sie sich, wenn Sie es schaffen, zu Ihrer „2-mal pro Woche“- Routine zurückzukehren.


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