Persönlichkeitsentwicklung

Führungsstil: Was für ein Führungstyp sind Sie?


Wie Sie Ihre Stärken erkennen und optimal nutzen

Auch wenn Sie kein Chef im klassischen Sinn sind – hier geht es um den Führungsstil, mit dem Sie an verschiedenste Aufgaben herangehen: Sie leiten eine Besprechungsrunde unter Kollegen, Sie bereiten mit anderen Ehrenamtlichen ein Gemeindewochenende vor, Sie konzipieren mit einem Team einen Projekttag, Sie übernehmen die Organisation eines Vereinsfestes usw. Hier 5 häufige Führungsstile und wie Sie das Beste daraus machen können.

Führungsstil A: Der sachliche Technokrat

Das bieten Sie: Sie konzentrieren sich am liebsten auf die Sachebene. Eine Aufgabe soll erledigt werden, und Sie kümmern sich darum, dass sachlich schlüssige und objektiv nachweisbare Ergebnisse erzielt werden. Persönliches und Gefühle haben bei diesem Prozess nichts zu suchen, sie stören nur und lenken vom Thema ab. Ihre Haltung ist höflich, ruhig, nüchtern, kühl, pragmatisch, distanziert. Ihr Motto lautet: Die Sache ist entscheidend. Ihr Lieblingssatz: „Wir wollen doch bei der Sache bleiben.“

Das bringt Sie noch weiter: Holen Sie bewusst emotionale Querdenker in Ihr Team; lernen Sie von ihnen, sich mehr in Bildern, Farben und sinnlichen Metaphern auszudrücken. Beharren Sie nicht auf starren Konzepten. Unterstützen Sie alles, was den menschlichen Zusammenhalt und die Stimmung im Team verbessert.

Führungsstil B: Der freundliche Autokrat

Das bieten Sie: Ihren Führungsanspruch leiten Sie davon ab, dass Sie zum Besten aller handeln. Sie sind von der Sache überzeugt, leiten gerne, übernehmen bereitwillig die Verantwortung und wollen die Mehrheit hinter sich haben, um unbehindert operieren zu können. Sie handeln nach dem Motto: „Wir sitzen alle im gleichen Boot, aber ich bin der Kapitän und weiß, wo’s lang geht.“ Ihre Haltung ist menschlich-warm, wenn Sie andere überzeugen müssen. Ihr Lieblingssatz: „Ich will nur unser Bestes, Leute!“

Das bringt Sie noch weiter: Fördern Sie bewusster die Talente, die Ihr Team mitbringt; holen Sie andere in die Leitung mit hinein. Spielen Sie nicht nur die persönliche Karte, sondern achten Sie auch auf sachlich überzeugende Argumente. Sehen Sie sich auch als Mentor, der andere fördert, nicht nur als Macher eines Projekts.

Führungsstil C: Der gefühlvolle Seelendoktor

Das bieten Sie: Sie behandeln ihre Leute wie ein guter Onkel oder eine mütterliche Seele. Ihre Haltung ist verständnisvoll, persönlich: „Erst der Mensch, dann die Sache.“ Niemand soll es schwer bei Ihnen haben; die persönlichen Belange Ihrer Teammitglieder haben jederzeit Vorfahrt vor den eigentlichen Aufgaben. Bei menschlichen Problemen kümmern Sie sich persönlich um die Diagnose und auch gleich die Lösung. Bei sachlichen weniger gern. Über allem steht das Motto: „Seid nett zueinander.“ Ihr Lieblingssatz: „Wo drückt denn der Schuh?“

Das bringt Sie noch weiter: Üben Sie mehr Zurückhaltung, ermutigen Sie Ihre Leute, Probleme erst mal selbst anzupacken. Nicht jeder Mitarbeiter sucht so viel Nähe. Schaffen Sie Raum für distanziertere Gemüter. Sorgen Sie für mehr Ausgleich zwischen Geben und Nehmen in Ihrem Leben.

Führungsstil D: Der U-Boot Fahrer

Das bieten Sie: Sie sind eine vorsichtige, aber gewissenhafte Führungsgestalt. Sie wägen alles mehrfach ab und erkennen schnell die Gefahren, die in einem Projekt lauern. Streit und Konflikte mit Höherstehenden werden eher vermieden, wodurch aber Probleme oft größer werden können. Ihre Taktik ist: rechtzeitig die ganze Mannschaft in Sicherheit bringen oder ganz abtauchen, wenn es zu schwierig wird oder kracht. Sobald sich aber eine sichere Mehrheit ergibt, sind Sie bereit, sich ihr loyal anzuschließen. Bei aller Treue legen Sie sich aber sicherheitshalber innerlich nicht endgültig fest, ganz nach dem Motto: „Das Leben ist gefährlich, man muss immer auf der Hut sein.“ Ihr Lieblingssatz: „Dafür übernehme ich keine Verantwortung!“

Das bringt Sie noch weiter: Lernen Sie, in kleinen Dingen Entscheidungen zu treffen und selbst die volle Verantwortung dafür zu übernehmen. Packen Sie Probleme an, solange sie noch klein sind. Vertrauen Sie Ihren Mitstreitern Teilbereiche an, in denen sie selbstständig entscheiden dürfen.

Führungsstil E: Der Friedensrichter

Das bieten Sie: Sie wählen gerne eine unangreifbare Position über allen und über allem. Von hier aus beurteilen Sie die Lage – und Ihre Leute. Deren Fehler werden klar benannt, dann kann sich jeder entsprechend anstrengen und das Beste aus sich herausholen. Sie selbst sehen es als Ihre vornehmste Aufgabe, Konflikte zu schlichten und darüber zu befinden, wie es besser gemacht werden soll. In Ihrer Haltung zeigen Sie sich gern streng, unparteiisch, objektiv, unbestechlich, kritisch, anspruchsvoll. Ihr Motto ist Ihr Anspruch: das Richtige zur richtigen Zeit machen – und zwar mehr als gut. Ihr Lieblingssatz: „Ich kann euch sagen, was bei euch falsch läuft.“

Das bringt Sie noch weiter: Gehen Sie spielerischer an die Dinge heran; lernen Sie die Kunst der freundlichen Selbstkritik; loben Sie Ihre Mitarbeiter häufiger; motivieren Sie mehr durch Lob als durch Kritik; gönnen Sie sich und den anderen mehr Spaß schon in Ihrem Arbeitsumfeld. Feiern Sie bewusster gemeinsame Erfolge.


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