Spiritualität

Lebensweisheit: Das Zeitliche segnen


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Gedanken über Liebe, Leben und Sterben von Jörg Zink

Wollte man die zentralen Gedanken von simplify your life in 1 einzigen Wort zusammenfassen, den Kern eines glücklicheren und einfacheren Lebens, so wäre es dieses 1 Wort: Segen.

Geben Sie den Segen weiter

Wer einig ist mit dem,woher er kommt, wer dankbar, gelassen und mit gutem Herzen auf das große Ganze schaut, der wird in der Bibel als „Segnender“ bezeichnet. Eltern geben ihren Kindern Segen. Sie haben ihnen das Leben gegeben, das sie selbst von ihren Eltern empfangen haben. Sie sagen zu ihren Kindern: Ja. Lebe so, wie du leben musst, und sei glücklich.Wer diesen bejahenden Segen versagt bekommt, hat es später unnötig schwer. Wer diesen Segen erhält, gibt ihn später gern weiter.

Öffnen Sie sich dem Größeren

 

 

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Weil dieser Segen der Eltern die ursprünglichste Form des Segens ist, wird er als Bild verwendet für die Beziehung zu Gott, zur Natur und zu den anderen großen Kräften über uns. Deswegen gibt es die Vorstellung von Gott Vater und Mutter Natur. Aber Gott ist kein Vater, die Natur keine Mutter. Es sind Metaphern, Übertragungen, mit allen typischen Übertragungsfehlern. Segen lässt sich auch ohne Eltern erleben. Auch Menschen, deren Eltern immer nur Nein zu ihnen gesagt haben, können eine gute Beziehung zu Gott Vater oder Mutter Natur entwickeln. Indem sie sich dem öffnen, was größer ist als sie.

Geben Sie fröhlich

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Wer segnet, hat eine offene Hand, die mit frohem Herzen gibt und nichts dafür nimmt. Wer einen anderen Menschen segnet, sieht den Weg des anderen und bejaht ihn. Auch wenn er selbst vielleicht einen ganz anderen Weg gehen würde, er bejaht ihn für den, der genau diesen Weg vor sich hat. Er wünscht dem anderen die Kraft und die Fähigkeiten, die er für diesen Weg braucht.

Nehmen Sie vom Tag Abschied

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An jedem Abend sehen wir zurück auf den Tag und blicken auf Fertiges und Unerledigtes, auf Gelungenes und Gescheitertes. Glücklicher und einfacher lebt, wer dankbar und segnend zurücksehen kann.Wer barmherzig ist mit sich und den anderen. Wer freundlich die Grenzen seiner eigenen Kraft erkennt und sich sinnvolle Ziele setzt, wie er diese Grenzen morgen vielleicht doch überwinden kann.

Sagen Sie Ja zu Ihrem Weg

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Was wir am Abend üben, brauchen wir für den letzten Abschied. So sagte man früher, wenn man über einen Sterbenden Gutes sagen wollte: Er hat das Zeitliche gesegnet. Er sah dankbar zurück. Er sagte Ja zu seinem Weg. Ja zu denen, die ihn dabei geführt hatten. Ja zu dem, was fehlte. Was immer ersehnt wurde und nie kam. Wer die gewesene Zeit segnet, bejaht das Kommende, das die Beschränkungen der Zeit übersteigt. Man sagt Ja zu der Stimme, die einen ruft und einem den Abschied zumutet.

„Mit dem Segen kehrt die Liebe an ihren Anfang zurück. Und mit dem Segen geht sie zurück in die schöpferische Kraft Gottes, zu einem neuen Anfang.“

Inspiriert durch das wunderbare Büchlein: Jörg Zink,Was bleibt, stiften die Liebenden. Kreuz Verlag, Stuttgart 2008. ISBN 3783131251. 14,95 €.

 


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