Spiritualität

Spiritualität: Dank Beten zu neuer Kraft


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7 Wege zu Ihrem größten inneren Reichtum

Intime Geständnisse, geheime Leidenschaften, erotische Praktiken – alles wird öffentlich gemacht und in Zeitschriftenartikeln oder Talkshows breit getreten. Über alles wird geredet, alle Tabus fallen. Aber ein Themenbereich wird dabei fast immer ausgespart: Religion und Spiritualität. In Deutschland lebende Muslime und Hindus schmunzeln über unseren schamhaften Umgang mit Gebet und Glauben. Wir wollen dieses Tabu brechen, denn zu einem einfacheren und glücklicheren Leben gehört auch, die Macht des Gebets zu nutzen – in allen Religionen.

1. Beten Sie ohne Grenzen

Häufige Meinung: Ich habe so viele Zweifel. Ich glaube nicht an Gott.

Wir empfehlen: Die größte Blockade beim Gebet sind Ihre Vorstellungen. Viele Menschen wagen nicht zu beten, weil sie zu starre Erwartungen an ein Wunder haben, dessen Erfüllung sie sich nicht vorstellen können.

2. Tun Sie es privat

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Häufige Meinung: Beten ist ein Bekenntnisakt, etwa ein lautes Tischgebet im Restaurant.

Wir empfehlen: Jesus hat seinen Jüngern geraten, nicht öffentlich zu beten. Ganz gleich, wie Sie den Adressaten Ihres Gebets nennen: Gott, Schöpfer, Quelle des Lebens – es ist vor allem eine Sache zwischen ihm und Ihnen.

3. Suchen Sie sich einen Gebetsort

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Häufige Meinung: Beten kann man überall.

Wir empfehlen: Suchen Sie sich einen speziellen Platz dafür. Eine Bank in einem Park, eine leere Kirche, einen stillen Winkel in Ihrer Wohnung, der für Sie mit Ihrer Spiritualität verbunden ist. Verknüpfen Sie diesen Ort mental mit der Vorstellung, hier besonders gut loslassen und nachdenken zu können. Sie werden spüren, wie viel leichter Sie dort beten.

4. Beginnen Sie mit dem Danken

Häufige Meinung: Gebetet wird, wenn man ein Problem hat, und das bringt man dann vor („Stoßgebet“).

Wir empfehlen: Beginnen Sie gerade in Krisensituationen mit dem Danken, auch wenn Ihnen das in Ihrer Not noch so sehr an den Haaren herbeigezogen vorkommen mag. Nur so bringen Sie sich in die aufnahmebereite Gelassenheit, in der das Gebet wirken kann.

5. Lernen Sie das reine Loben

Häufige Meinung: Beten hat immer ein Ziel.

Wir empfehlen: Es gibt ein reines Gebet aus dem Herzen. Versuchen Sie einmal, ohne sinnvolle Worte zu beten. Murmeln Sie vor sich hin, drücken Sie sich mit Ihrer Stimme, aber sozusagen ohne Gehirn aus.

6. Beten Sie ohne Worte

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Häufige Meinung: Zum Beten fehlen mir die richtigen Worte. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Wir empfehlen: Lassen Sie eine Kerze beten. Beten Sie mit Ihrem Atem. Beten Sie mit Ihrem Körper.

7. Klagen und bitten Sie ohne Distanz

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Häufige Meinung: Man sollte nur für Sachen beten, deren Erfüllung halbwegs realistisch ist.

Wir empfehlen: Erwarten Sie mutig das Unmögliche. Fixieren Sie sich nicht auf Dank und Bitte, sondern machen Sie sich im Gebet auch Luft. Klagen Sie, seien Sie wütend, traurig, verzweifelt. Indem Sie diese Gefühle aber nicht in sich hineinfressen, sondern „herausbeten“, werden Sie frei.

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Gehen Sie ans Fenster oder vor die Tür und sehen Sie in den Himmel. Spüren Sie die Verbundenheit: mit den anderen Lesern, die jetzt auch in den Himmel sehen, mit den Hawaiianern, mit allen anderen Menschen und Tieren, die in diesem Moment den Blick nach oben richten.

Autor: Tiki Küstenmacher


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