Spiritualität

Spiritualität: Lassen Sie Ihr Licht leuchten


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... und zeigen Sie Ihre Größe

„Unsere tiefste Angst ist nicht die, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist die, dass wir über die Maßen machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant, großartig, talentiert, fabelhaft sein sollte? Aber wer sind Sie denn, dass Sie es nicht sein sollten? Sie sind ein Kind Gottes.Wenn Sie sich klein machen, dient das der Welt nicht. Es hat nichts von Erleuchtung an sich, wenn Sie sich so schrumpfen lassen, dass andere Leute sich nicht mehr durch Sie verunsichert fühlen. Wir sollen alle so leuchten wie die Kinder. Wir sind dazu geboren, die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren. Sie existiert in allen von uns, nicht nur in ein paar Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht leuchten lassen, erlauben wir auch unbewusst anderen Menschen, das Gleiche zu tun.Wenn wir von unserer eigenen Furcht befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch auch andere.“

Licht und Dunkelheit – mit diesem Gegensatzpaar und anderen Stichwörtern („Kind Gottes“, „Herrlichkeit Gottes“) spricht der Text weihnachtliche Themen an. simplify-Anregungen dazu:

Zeigen Sie Ihre Größe

Viele Menschen lassen ihre Talente und Kompetenzen brach liegen – weil sie sie selbst gering schätzen („Das kann doch jeder“) oder weil sie Angst davor haben, als „Überflieger“ abgelehnt zu werden.

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simplify-Anregung: Betrachten Sie Ihre Gaben als Geschenk eines großen Schöpfers oder einer großen Schöpfung. Betrachten Sie sich nicht als Teil einer „Masse kleiner Leute“, sondern als Teil des prachtvollen Universums! Ihre Talente sind wie Ihre Augenfarbe, Ihre Schuhgröße oder Ihr Lachen Teil Ihrer Person. Setzen Sie sie selbstbewusst und selbstverständlich ein. Ermutigen Sie andere, sich auch etwas zuzutrauen. Damit tun Sie allen Gemeinschaften etwas Gutes, zu denen Sie gehören (Familie, Kollegenkreis, Sportverein, Kirchengemeinde).

Wer sich klein macht, wird auch klein

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Die aktuelle Wirtschaftsschwäche zeigt: Die Gier Einzelner kann bedrohlich für alle werden. Aber umgekehrt ist es auch verhängnisvoll, wenn (wie gegenwärtig in Deutschland) die Menschen einer Volkswirtschaft sich aus Furcht schwächer machen, als sie sind. Dann unterscheiden sie nicht mehr zwischen „Luxus“ und „notwendig“, halten wichtige Anschaffungen zurück und bringen das System so tatsächlich zum Erliegen.

Lassen Sie Ihr Licht leuchten

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Einfach herrlich: die strahlenden Augen eines Kindes, wenn es die geliebten Großeltern erblickt, das verloren geglaubte Spielzeug oder den Weihnachtsgabentisch. simplify-Anregung: Was lässt Ihre Augen leuchten? Menschen, deren Gegenwart Ihnen guttut; ein Hobby, das Sie mit Begeisterung erfüllt; ein Ziel, das Sie sich selbst gesetzt haben. Geben Sie diesen Menschen und Aktivitäten in Ihrem Leben mehr Raum. Sie werden merken: Ihr inneres Strahlen strahlt auch auf andere Menschen aus.

Was uns dieser Text noch lehrt

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Dieser ansprechende Text, der übers Internet weit verbreitet ist, wird vielfach als „Teil der Antrittsrede Nelson Mandelas als Staatspräsident von Südafrika (1994)“ bezeichnet. Doch Mandela hat, das ergaben unsere Recherchen, diese Worte nie gesprochen.

Vielleicht sind Sie darüber so enttäuscht, wie wir es zunächst waren: Der Text spiegelt gar nicht die Lebensweisheit des jahrzehntelang inhaftierten, späteren Friedensnobelpreisträgers wider! Vielmehr stammt er aus der Feder von Marianne Williamson, einer selbsternannten Expertin für spirituelle Fragen, die im Übrigen in den USA eine bekannte Autorin und Rednerin ist (Marianne Williamson: Rückkehr zur Liebe. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1993. ISBN-13: 978-3442122097, 8,95 €).

Ziehen Sie daraus für sich (wie wir für uns) eine simplify-Konsequenz: Seien Sie offen für gute Gedanken – unabhängig davon, wer sie ausspricht. Überlisten Sie Ihre Vorurteile. Lesen Sie einen Zeitungsartikel, ohne zuvor nachzusehen, wer ihn verfasst hat. Lassen Sie sich Kritik aus Ihrer Abteilung schriftlich und anonym geben, bevor Sie sie in einem Meeting diskutieren.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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