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Gebete: Die Jabez-Methode


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Erfahrungen mit dem „Gebet des Jahres“

Das Gebet des Jabez

Jabez war angesehener als seine Brüder. Und seine Mutter nannte ihn Jabez („Schmerz“), denn sie hatte ihn mit Kummer geboren. Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach:

"Segne, ja segne mich, und erweitere mein Gebiet. Lass deine Hand mit mir sein und halte Schmerz und Unglück von mir fern."

Und Gott ließ kommen, worum er bat.

In der Bibel zu finden im 1. Buch der Chronik 4, Verse 9 und 10.


Das Jabez-Gebet hat, so berichten uns Leserinnen und Leser immer wieder, eine enorme Kraft. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar herausragende Erfahrungen vor. Die Namen der Betroffenen sind geändert.

 

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Eine Medizin gegen Depression

Das Jabez-Gebet ist so einfach, dass man sich auch in schweren Krisen daran erinnern kann. Rainer berichtete, wie er – zermürbt von der Dauerbelastung in seinem Beruf – abends immer wieder das Jabez-Gebet gesprochen hat: „Immer sehe ich nur auf das, was unerledigt ist, was die Kunden von mir fordern, meine eigene Unzufriedenheit. Sobald ich aber ‚Segne mich’ sage, spüre ich, wie sehr ich bereits gesegnet bin: mein Beruf, meine Frau, meine Kinder, mein Besitz. Dann werden die Schulden, die unerledigten Aufgaben, die Fehler des Tages vergleichsweise winzig. Ich spüre, dass Gebete mit Jabez mich nach und nach innerlich zufriedener macht. Nicht von heute auf morgen, aber das Besondere an dem Ganzen ist wohl die Langzeitwirkung.“

Ein Mittel gegen schwere Krankheit

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Anja berichtete uns, wie sie sich nach der Diagnose Brustkrebs fühlte: „Es war, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Dabei war es nur der Verdacht meines Arztes nach einer Röntgenuntersuchung. Aber ich war überzeugt, dass das mein Schicksal sei – Krebstod mit 35 Jahren. Das Unglück hat so eine Kraft. Ich habe mich ihm gleich ergeben. Aber dann habe ich das Jabez-Gebet entdeckt und immer wieder gerufen: ,Halte das Unglück von mir fern!’ Auch wenn es in meinem Körper ist, ich muss es nicht annehmen. Bei mir stellte sich heraus, dass es eine Fehldiagnose war. Aber selbst wenn ich wirklich Krebs gehabt hätte oder eines Tages damit konfrontiert werde, weiß ich nun, dass ich dagegen kämpfen werde, von Anfang an.“

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Gebete: Eine Ermutigung, sich in Sicherheit zu bringen

Paul stand mit seinen 46 Jahren mehrfach kurz vor dem Herzinfarkt, wie ihm sein Arzt nachträglich bestätigte. „Ich habe genau gespürt, wie mir das Unheil nahe kam. Dass es was vom Herzen ist, wusste ich nicht. Aber ich spürte, dass ich jetzt einen ganz großen innerlichen Abstand gewinnen musste von den Belastungen, die mir buchstäblich auf dem Brustkorb lasteten. Ich bin ein paar Mal regelrecht geflohen, habe eigentlich unnötige Dienstreisen gemacht, nur um Abstand zu gewinnen. Die Jabez-Bitte mit dem Fernhalten hat mir dazu Mut gemacht. Mein Arzt hat mir bestätigt, dass das vermutlich mein Leben gerettet hat. Auch wenn dabei viel liegen blieb, wenn ich Menschen enttäuscht habe, auch meine Frau – in der Notsituation war das rückblickend genau richtig. Jetzt beginne ich, mein Leben umzuorganisieren, die lebensgefährlichen Belastungen wegzunehmen. Während der akuten Bedrohung geht das nicht. Da kann ich nur jedem raten, es so zu machen wie ich: ,Halte Schmerz und Unglück von mir fern’ rufen und fliehen.“

Über das Leben hinaus

Hildegard hat im Jahr 2002 ihren Mann verloren. Er starb nach langer Krankheit, das Jabez-Gebet auf den Lippen. „Wir hatten es im ganzen Haus aufgehängt. Es hat uns begleitet, jeden schweren Tag. Wir beide haben es mit immer neuen Augen gesehen. ‚Segne mich’ war für meinen Mann die Zusammenfassung seines Lebens. ‚Ich gehe so reich beschenkt von hier weg’, sagte er mir. ‚Erweitere mein Gebiet’ war für ihn der harte Kampf, nun auch den Bereich des Todes als sein Gebiet zu akzeptieren. ‚Lass deine Hand mit mir sein’, das war für ihn beides: meine Hand und die Hand Gottes – und dieser Satz hat ihn von allen am meisten getröstet. Er hatte solche Angst vor dem Alleinsein im Tod. ‚Halte Schmerz und Unglück von mir fern’ wurde zu unserem gemeinsamen Grundsatz für seine letzten Wochen. Er hat Schmerzmittel als eine der guten Gaben Gottes genommen und war dankbar, dass es so etwas gibt. Jetzt als Witwe bete ich das Jabez-Gebet jeden Tag mehrmals. Es verbindet mich mit meinem Mann, aber ich merke auch, wie es mir hilft, die Trauer loszulassen und neues Gebiet zu erobern: das Leben ohne ihn eben.“


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