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Gute Vorsätze sind für viele schon fast gleichbedeutend mit Scheitern. Die Konsequenz: Sie nehmen sich gar nichts mehr vor. Sie verlieren den Glauben daran, dass sie sich jemals ändern und ein einfacheres, gelasseneres Leben führen könnten. Schade! Denn mit ein paar Kniffen kommen Sie Ihren Zielen leichter nah, als Sie ahnen. Hier sind sie:
Machen Sie’s schriftlich! Schließen Sie einen Vertrag mit sich, so konkret und realistisch wie möglich. Also nicht: „Ich will abnehmen“, sondern „Bis Ende Februar will ich 1 kg weniger wiegen als jetzt“ (was realistischer ist als 2 oder 3 kg). Oder statt „Die Wohnung perfekt in Ordnung bringen“ lieber „In den nächsten 2 Wochen räume ich jeden Tag ½ Stunde in meinem Arbeitszimmer auf“.

Belassen Sie es nicht bei den Worten allein, sondern fügen Sie positive, aufmunternde Bilder dazu: ein Foto von sich, als Sie noch in diese enge Hose gepasst haben; eine Karikatur von einem joggenden oder radelnden Männchen; einen Zeitungsausschnitt von einem Menschen, der glücklich Obst isst (statt Choco Crossies oder Chips); einen zufriedenen Menschen in einem aufgeräumten Zimmer.

Veranstalten Sie mit sich ein Brainstorming, um herauszufinden, wer und welche Dinge Ihnen bei Ihrem Ziel helfen könnten: leckere kalorienarme Naschereien (Karottenstreifen, Äpfel, Ananas); ein Bekannter, der mitjoggt; ein fester wöchentlicher Termin im Schwimmbad; oder einfach bunte Aufbewahrungscontainer kaufen.

Zerlegen Sie Ihr Ziel in kleine, nachprüfbare Schritte. Was können Sie bis heute Mittag schaffen, was bis heute Abend? Denken Sie an die alte Regel: Die Menschen überschätzen, was sie in einer anstrengenden Gewaltaktion schaffen können, aber sie unterschätzen, welch große Strecken sich in regelmäßigen kleinen Schritten zurücklegen lassen.

Seien Sie freundlich zu sich. Bestrafen Sie sich nicht, wenn Sie scheitern. Sagen Sie sich: Das ist normal. Ihre Kraft zeigt sich darin, dass Sie nach dem Stolpern immer wieder aufstehen! Belohnen Sie sich für jeden geschafften kleinen Schritt.

Befreien Sie sich von der Sorge, „falsch“ aufzuräumen. Sie brauchen ein System, das für Sie passt. Selbstorganisation heißt nicht, perfekt zu sein, sondern Fortschritte zu machen – und seien sie noch so klein!
Das intensivste Gefühl von Unordnung vermitteln unorganisierte Papiere. Beginnen Sie beim Aufräumen am besten damit, denn hier ist der Aufräum-Effekt am besten zu sehen. Orientieren Sie sich an Ihren persönlichen Vorlieben. Wenn Sie gern Häufchen bilden, organisieren Sie Ihre Papiere in Aktenkörben oder Schubladenschränken. Lieben Sie Mappen, sind Hängeregistratur oder Ziehharmonikatasche für Sie ideal.