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Mehr Selbstsicherheit beim Bitten


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So bitten Sie mit gutem Gefühl und guter Erfolgsaussicht

Sicherlich gibt es Menschen, die ihre Wünsche ohne Hemmungen zu Gehör bringen und die Hilfsbereitschaft anderer schamlos ausnutzen. Unserer Erfahrung nach gibt es jedoch weit mehr Menschen, denen es schwerfällt, um etwas zu bitten. Aus Angst, die Bitte könnte nicht erfüllt oder gar als „unverschämt“ zurückgewiesen werden. Aus Angst, inkompetent zu wirken. Oder aus Angst, sich nicht revanchieren zu können. Trauen Sie sich zu bitten! Hier unsere simplify-Tipps für mehr Selbstsicherheit beim Bitten.

Nehmen Sie die Antwort nicht vorweg

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Oft drückt die Formulierung einer Bitte aus, dass der Bittende ein „Nein“ erwartet: „Sie haben ja vermutlich keine Zeit dafür, aber …“ Tatsache ist: Damit verringern Sie Ihre Chance auf eine positive Antwort. Formulieren Sie stattdessen neutral, so dass Ihr Gegenüber sich frei fühlt, ja oder nein zu sagen.simplify-Tipp: Sie haben eine Bitte, die von Ihrem Gegenüber weit mehr als eine übliche Gefälligkeit, einen normalen Freundschaftsdienst, verlangt? Verkneifen Sie es sich trotzdem, Ihren Wunsch schon beim Aussprechen wieder halb zurückzunehmen („Es ist wohl etwas zu viel verlangt, aber ...“). Haben Sie mehr Selbstsicherheit. Fügen Sie Ihrer Bitte einfach hinzu: „Ich weiß, dass das eine große Bitte ist.“

Bitten-Ranking

Nicht selten wird eine Bitte auch deshalb ignoriert oder abgelehnt, weil dem/der anderen gar nicht klar ist, wie wichtig die Erfüllung der Bitte für den Bittenden ist.Weisen Sie Ihr Gegenüber direkt darauf hin: „Das ist mir sehr wichtig!“ Oder erklären Sie, was die Erfüllung der Bitte praktisch für Sie bedeutet: „Bitte lassen Sie uns das gleich besprechen, sonst kann ich nicht weiterarbeiten.“ simplify-Tipp: Machen Sie Ihr Anliegen nicht wichtiger, als es ist.Wer alle seine Mails als „eilig“ kennzeichnet, muss sich nicht wundern, wenn dies nach einer Weile von allen ignoriert wird.

Bringen Sie’s auf den Punkt

Mit Bitten ist es wie mit guten Vorsätzen: Je konkreter Sie die formulieren, desto eher haben Sie Erfolg damit. Sagen Sie Ihrer Partnerin nicht nur, dass Sie gerne „mehr Zeit“ mit ihr verbringen würden. Sondern schlagen Sie ihr außerdem vor, dass Sie am nächsten Freitag zusammen essen gehen. simplify-Tipp: Sie bitten jemanden darum, ausnahmsweise etwas zu erledigen, das sonst Ihre Aufgabe ist? In diesem Fall dürfen Sie dem anderen zwar ruhig sagen, worauf es Ihnen besonders ankommt, sollten ihm aber ansonsten die Freiheit lassen, die Aufgabe auf seine Art zu erfüllen. Beispiel: Sagen Sie Ihrem Mann, wo es das beste Fleisch gibt, aber schreiben Sie ihm nicht vor, in welchen Läden er alle anderen Wochenendeinkäufe erledigen soll.

Nachfragen

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Kinder sind wahre Meister darin: Wie eine Schallplatte mit Sprung bringen sie ihren Wunsch immer wieder vor und fragen nach einer Ablehnung ungeniert „Warum nicht?“. Erwachsene scheuen davor oft zurück. simplify-Tipp: Lernen Sie von der Bitten-Technik der Kinder. Geben Sie nicht einfach auf, haben Sie mehr Selbstsicherheit und finden Sie vor dem Nachhaken den genauen Grund für die Ablehnung heraus. Denn der ist ein wertvoller Fingerzeig darauf, wie Sie Ihrem Anliegen doch noch Gehör verschaffen können.

Beispiel: Sie möchten Ihr Kind bei einem Sportwettkampf anfeuern, aber Ihr Chef hat Ihren Urlaubsantrag für den betreffenden Tag abgelehnt.Wenn Sie wissen, dass es an der Arbeitsüberlastung Ihrer Abteilung (1), an einer wichtigen Besprechung (2) oder am befürchteten Unmut Ihrer Kollegen (3) gelegen hat, können Sie „nachlegen“: Bieten Sie an, an den nächsten Tagen länger im Büro zu bleiben (1), vormittags zur Besprechung noch ins Büro zu kommen (2) oder zunächst selbst mit Ihren Kollegen darüber zu sprechen (3).

Auch einseitige Hilfe annehmen

In einer guten Beziehung, so heißt es oft, muss Geben und Nehmen ausgeglichen sein. Lassen Sie sich davon nicht unter Druck setzen: Es wird immer Menschen geben, die Ihnen mehr „geben“, als sie von Ihnen „nehmen“ (und umgekehrt). Sie nehmen derzeit die Hilfe anderer in Anspruch, ohne eine Gegenleistung zu erbringen? Sagen Sie, wie sehr Sie die Hilfe schätzen: „Vielen Dank, dass du die Banksachen mit mir durchgesehen hast. Endlich kann ich wieder ruhig schlafen.“ Damit machen Sie dem anderen ein wertvolles Geschenk: die Freude darüber, wirklich geholfen zu haben. simplify-Tipp: Bedanken Sie sich 2-mal: zunächst für die Zusage und später für die Erfüllung.

Fangen Sie jetzt mit dem Bitten an!

Gerade dann, wenn Sie ein Typ sind, der sich gern selbst durchbeißt, sollten Sie das Bitten hin und wieder üben. Fragen Sie sich: Worin können andere mich unterstützen? Was brauche ich, um effektiver arbeiten zu können / die Pubertät meiner Kinder gelassener zu überstehen / mich im Urlaub optimal zu erholen? Etc. simplify-Tipp: Bitten Sie nicht erst dann, wenn es absolut nicht mehr ohne Hilfe geht (Sie sind stark überschuldet, dem Burnout nahe, mit einer neuen Aufgabe völlig überlastet). 


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