Weitere Tipps zu Sie selbst

Stressfreie Freizeit: Der simplify-Museumsbesuch


Nie wieder Langeweile bei Besichtigungen!

Museen können ein wunderbares Erlebnis sein, an das Sie sich lange erinnern – oder pure Langeweile. Der Unterschied liegt nicht nur an der Qualität und der Präsentation der ausgestellten Sachen, sondern vor allem an Ihnen.

Beschränken Sie sich

Selbst ein kleines Museum enthält in der Regel mehr, als Sie während eines Besuchs aufnehmen können. Fragen Sie schon an der Kasse nach den wichtigsten Höhepunkten. Steuern Sie die als Erstes an oder lassen Sie sich eine günstige Tour durchs Museum beschreiben.

simplify-Tipp: Erzählen Sie Ortskennern, dass Sie ins Museum wollen und wofür Sie sich interessieren. So erhalten Sie wichtige Insider-Infos: Was gerade geschlossen ist, welche Kunstwerke ausgeliehen sind oder welche aktuellen Attraktionen ganz besonders beliebt sind.

Das Pausengeheimnis

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Der häufigste Fehler: Besucher wollen zu viel in zu kurzer Zeit sehen. Gerade in einem Museum bewährt sich das simplify-Prinzip „Weniger ist mehr“. Verlassen Sie sich vollständig auf Ihr Gefühl. Was spricht Sie spontan an? Was überrascht Sie? Finden Sie in der Ausstellung Ihr persönliches Lieblingsstück. Nehmen Sie das intensiv auf, betrachten Sie es lange, lesen Sie zu diesem Exponat ausführlich und mehrmals die Beschreibung.

simplify-Tipp: Mit wenigen exemplarischen Stmuseumsbesuch_museumsbekanntschaften.gifücken erfassen Sie Thema und Absicht eines Museums oder einer Ausstellung besser als mit dem Hecheln durch sämtliche Räume.

Eintrittsgelder

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Wenn Sie in einer fremden Stadt ein teures Museum besuchen, klagen Sie nicht über den hohen Eintritt. Die Fahrtkosten in die fremde Stadt waren viel höher! Versäumen Sie nicht wegen Ihrer Sparsamkeit auf den letzten Metern eine wichtige Attraktion ihres Reiseziels.

simplify-Tipp: Erkundigen Sie sich vorher im Internet oder in Prospekten, ob es günstige Pauschalangebote für mehrere Sehenswürdigkeiten gibt. Extreme Rabatte können allerdings auch ein schlechtes Omen sein für unattraktive, kommerzielle Museen.

Zusatzkäufe

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Fragen Sie im Museumsshop, welche Artikel es nur hier exklusiv gibt. Dann haben Sie ein unverwechselbares Mitbringsel. Vor allem bei Kunstausstellungen und Gemäldegalerien können Führungen sehr lohnend sein. Gibt es Leihgeräte mit einer Audioführung, sollten Sie diese nutzen.

simplify-Tipp: Spezielle Audioführungen für Kinder können auch für Erwachsene reizvoll sein, besonders wenn Sie keinerlei Vorwissen über das Ausstellungsthema mitbringen.

Museumsspiele

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Werten Sie Ihren Museumsbesuch durch ein paar kleine Spielsituationen auf – ganz gleich, ob Sie mit Ihren Kindern oder Ihrem Partner unterwegs sind: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist hellblau.“ Schatzsuche: Suchen Sie in einem großen Gemälde ein Detail und lassen Sie es den anderen suchen (Wo ist der pinkelnde Hund?).

Museums-Kaufhaus: Welches der ausgestellten Möbelstücke würde bei uns in die Wohnung passen? Welches würdest du gerne selber malen, schreinern, bauen? Zeitmaschine: Stellen Sie sich in altem Gemäuer vor, Sie würden selbst zur damaligen Zeit leben. In manchen Museen und Gebäuden gibt es sogar Veranstaltungen, in denen Besucher/innen in historischen Kostümen erscheinen.

Museums-Chef: Wie würden Sie, wenn Sie der Direktor wären, diese Exponate ausstellen? Was fehlt? Warum sind in einem Renaissanceschloss keine Toiletten ausgestellt? (Weil es damals keine gab!) Wie wird in einem Automuseum die dunkle Epoche des Dritten Reichs dargestellt?

Museumsbekanntschaften

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Sprechen Sie Menschen an, die Ahnung zu haben scheinen. Manche Besucher sind durchaus dankbar, wenn sie ihr Wissen weitergeben können. Trauen Sie sich, Aufsichtspersonal anzusprechen. Besonders ältere erfahrene Kräfte (also nicht angemietetes Personal einer Bewachungsfirma) sind häufig froh, wenn sie nicht nur stummer Beobachter sein müssen.

simplify-Tipp: Schenken Sie einem Freund einen gemeinsamen Museumsbesuch (mit Einladung ins Museumscafé). Das ist meist eine Belohnung für beide.

Eigene Fotos im Museum zu machen ist oft verboten und lohnt sich selten.

simplify-Tipp: Wie wär's mit der altmodischen Sitte, mit einem Skizzenbuch ins Museum zu gehen und eigene Zeichnungen zu machen oder Ideen aufzuschreiben?

Autor: Tiki Küstenmacher


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