Aufschieberitis

Selbstmotivation: Glück durch Verstand


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Unglück beginnt im Kopf – Glück aber auch

Sind Sie glücklich? Die Antwort auf diese Frage kommt nicht aus Ihrem Herzen, sondern aus Ihrem Kopf. Das ist eine der wohl wichtigsten Erkenntnisse der psychologischen Forschung: Glück ist in erster Linie kein Gefühl, sondern eine Leistung des Geistes. Ob Sie glücklich sind oder nicht, hängt weniger von der Wirklichkeit ab als vielmehr von Ihrer Einstellung dazu. Dieses Wissen kann Ihnen die nötige Selbstmotivation spenden, Ihr Glücklichsein selbst in die Hand zu nehmen.

In der mittelalterlichen Philosophie gab es ein Prinzip, das angewendet wurde, um schwierige lebensphilosophische Fragen zu lösen: „Fac differentiam“ – mach eine Unterscheidung. Bis heute ist diese Weisheit ein Grundmuster zur Bewältigung menschlicher Probleme geblieben, mit dem auch Sie Frust und Krisen meistern können.

Unterscheiden Sie zwischen sich und der Situation

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Termindruck, Stress, überfüllte To-do-Listen – das kann ganz schön runterziehen. Verdeutlichen Sie sich den Unterschied: Sie sind keine Liste! Sie schaffen vielleicht eine Aufgabe nicht, aber Sie sind mehr als diese Aufgabe. Trennen Sie deutlich zwischen dem, was Sie in Ihrem Leben bereits erreicht haben, und dem, woran Sie noch arbeiten.

Übung: Richten Sie sich auf, strecken Sie die Brust heraus, und übertreiben Sie dabei ruhig ein bisschen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Siegerpodest, oder Sie nehmen am Bühnenrand den Applaus des Publikums entgegen. Haben Sie den Mut, stolz auf sich zu sein! Lernen Sie, Erfolge und Misserfolge gleichermaßen zu sehen.

Unterscheiden Sie zwischen Medien und Realität

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Meldungen aus Zeitung, Radio oder Fernsehen können unglücklich machen. Wenn Sie bedrückt sind von der Lage im Nahen Osten oder den Wirtschaftsnachrichten aus Argentinien, dann machen Sie sich deutlich, dass die Auswahl der Nachrichten nicht von Ihnen getroffen wurde. Sie könnten ja auch beglückt sein von der rauschenden Lebensfreude der Hochzeitsfeiern in Mali – von denen in den Nachrichten allerdings nicht berichtet wird.

Übung: Lächeln Sie. Wenn Ihnen das peinlich ist, tun Sie es, wenn keiner zusieht. Oder lächeln Sie mit den Augen, auch wenn Ihr Mund ernst ist. Fühlen Sie, dass Sie in jeder Situation eine innere Heiterkeit haben können und haben dürfen.

Unterscheiden Sie zwischen sich und den anderen

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Schlechte Laune in der Familie, dicke Luft in der Beziehung, Knatsch in der Firma. Häufig werden Sie sich mitschuldig fühlen, auch wenn dazu überhaupt kein Anlass besteht.

Übung: Spüren Sie Ihre Schuhe. Sagen Sie sich, dass Sie auf eigenen Beinen stehen und nicht in den Mokassins eines anderen (so sinnvoll das manchmal als besondere Aufmerksamkeitsübung sein kann). Neue Schuhe sind – vorausgesetzt, sie drücken nicht – ein gutes Symbol fürs eigene Bewusstsein.

Unterscheiden Sie zwischen sich und Ihrem Körper

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Wie kann ein Mensch schlimme und dauerhafte Schmerzen aushalten? Viele, die von solchem Schicksal betroffen sind, berichten von ihrer Fähigkeit, die physischen Schmerzen von ihrer Seele und ihrer Person abzutrennen. Das klingt vielleicht körperfeindlich, aber so können Sie ein Bild von Heilung und Schmerzlosigkeit entwickeln.

Übung: Legen Sie sich hin, entspannen Sie sich, atmen Sie tief und bewusst. Stellen Sie sich vor, wie Sie beim Ausatmen alle Krankheit und Schmerzen von sich weggeben und beim Einatmen frische Gesundheit aufnehmen. Probieren Sie folgende Vorstellung aus: Sie sitzen gesund und lebensfroh neben sich, ohne Schmerzen, und sehen liebevoll auf Ihren kranken Körper. Sie sehen, wie Ihr kranker Körper langsam genest und sich Ihrem inneren gesunden Bild angleicht.

Autor: Tiki Küstenmacher


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